Bachelorarbeit, 2019
48 Seiten, Note: 2,0
1. Gesellschaftliche Relevanz des Themas Suizid
2. Einführung zum Thema Suizid und Medien
2.1 Definition des Begriffes Suizid und Abgrenzung des Untersuchungs-Gebietes
2.2 Behandlung des Themas Suizid in verschiedenen Medien
2.2.1 Literatur
2.2.2 Presse und Tageszeitung
2.2.3 Film und Fernsehen
2.2.4 Neue Medien
2.3 Zusammenfassung der Behandlung des Themas Suizid in verschiedenen Medien
3. 13 Reasons Why
3.1 Grundinformationen zur Serie
3.2 Storyline & Inhalt
3.2.1 1. Staffel
3.2.2 2. Staffel
3.3 Darstellung des Suizids in der Serie
3.4 Kritik an der Serie
4. Fazit
Die Arbeit untersucht die mediale Darstellung von Suizid und analysiert deren Auswirkungen auf die Rezipienten, mit einem besonderen Fokus auf die Serie "13 Reasons Why" und deren gesellschaftliche Relevanz sowie das Risiko von Nachahmungseffekten.
Der Werther-Effekt
„Den Ausgangspunkt für die Erforschung von Nachahmungssuiziden bildet die vielbeachtete Studie von Phillips (1974), der retrospektiv für den Zeitraum von 1947 bis 1968 die Auswirkung von Suizidberichten auf der Titelseite US amerikanischer und britischer Tageszeitungen auf die absolute Anzahl von Suiziden im Erscheinungsmonat mit den zu erwartenden Suizidzahlen für diesen Monat (Mittelwert der Suizide des gleichen Monats im Vorjahr und im nachfolgenden Jahr) verglich und in der Mehrzahl der Monate einen deutlichen Anstieg der Suizide feststellen konnte.“
"Heute ist der "Werther-Effekt" ein in die Psychiatrie eingegangener Begriff, der medial vermittelte Nachahmungs-Suizide kennzeichnet." Für die Kommunikationswissenschaft ist dabei vor allem von Relevanz, dass „Medienberichte zusätzliche Suizide auslösen können, die ohne diese Berichterstattung nicht stattgefunden hätten.“ Entscheidend für diesen Effekt sind dabei auch Reichweite und Umfang der Berichterstattung, wobei es keine Rolle spielt, ob es sich um reale oder fiktionale Suizid(-darstellungen) handelt. "Umfangreiche Studien haben ergeben, dass die Berichterstattung über Selbstmorde deren Quote erhöht hatte."
1. Gesellschaftliche Relevanz des Themas Suizid: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz des Suizids als gesellschaftliches Phänomen und thematisiert die Herausforderungen der medialen Aufmerksamkeit angesichts der Gefahr von Nachahmungstaten.
2. Einführung zum Thema Suizid und Medien: Dieser Abschnitt definiert Suizid, grenzt ihn von anderen Begriffen wie dem Selbstmordattentat ab und gibt einen Überblick über die spezifische Behandlung des Themas in verschiedenen Medientypen.
3. 13 Reasons Why: Hier wird die Serie als Fallbeispiel herangezogen, um die theoretischen Erkenntnisse der vorangegangenen Kapitel an einem konkreten, kontroversen medialen Produkt zu analysieren.
4. Fazit: Das Kapitel fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und reflektiert über die Rolle der Medien bei der Vermittlung sowie der Prävention von Suizid.
Suizid, Werther-Effekt, Medienberichterstattung, 13 Reasons Why, Imitation, Nachahmungstaten, Medienethik, Jugendmedienschutz, Suizidprävention, Papageno-Effekt, Internet, Presse, Literatur, Film, Gewalt.
Die Arbeit befasst sich mit der medialen Darstellung von Suizid und untersucht, welchen Einfluss diese auf das Verhalten von Rezipienten hat, insbesondere hinsichtlich möglicher Nachahmungseffekte.
Zu den Schwerpunkten gehören der Werther-Effekt, die Abgrenzung von Begriffen wie Suizid und Selbstmordattentat sowie die spezifische Analyse verschiedener Medien von Literatur bis hin zu Internet-Foren.
Das Ziel ist es, zu analysieren, wie Medien mit dem Thema Suizid umgehen und ob und wie eine Berichterstattung gestaltet sein sollte, um einen positiven Effekt zu erzielen bzw. Nachahmungstaten zu verhindern.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Untersuchung eines spezifischen Fallbeispiels, der Serie "13 Reasons Why", unter Einbeziehung wissenschaftlicher Studien zu Medienwirkung und Suizid.
Im Hauptteil werden zunächst theoretische Grundlagen (wie die Werther-Effekt-Forschung) diskutiert, danach die Verarbeitung des Themas in verschiedenen Medien beleuchtet und abschließend die Serie "13 Reasons Why" inhaltlich sowie hinsichtlich ihrer Kritik analysiert.
Zentrale Begriffe sind Suizid, Werther-Effekt, Medienwirkung, 13 Reasons Why, Imitation, Medienethik und Suizidprävention.
Die Arbeit grenzt beide Begriffe anhand von fünf Punkten ab, wobei beim Attentat nicht die Selbsttötung, sondern die Tötung von Feinden und die mediale Inszenierung als "Waffe" im Mittelpunkt stehen.
Sie dient als aktuelles, sehr kontrovers diskutiertes Beispiel, an dem sowohl die Gefahren einer expliziten, brutalen Darstellung des Suizids als auch die Chancen für einen gesellschaftlichen Diskurs über psychische Gesundheit aufgezeigt werden.
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