Diplomarbeit, 2005
96 Seiten, Note: 2,0
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Kreditvergabe der Bretton-Woods-Institutionen (BWI) und deren Auswirkungen auf Markt- und Staatsversagen in Entwicklungsländern. Ziel ist es, die Rolle der BWI im Kontext von Kapitalmarktineffizienzen, politischen Instabilität und mangelnder Regierungsführung zu untersuchen.
Kapitel 1 bietet eine Einleitung in das Thema und erläutert die Relevanz der Kreditvergabe der BWI für die Entwicklung von Entwicklungsländern. Kapitel 2 beschreibt Aufbau, Organisation, Aufgaben und Funktionen des IWF und der Weltbank. Kapitel 3 befasst sich mit dem Konzept des Marktversagens, insbesondere im Kontext unvollkommener Kapitalmärkte und Entwicklungstheorien.
Kapitel 4 analysiert das Konzept des Staatsversagens und dessen Bedeutung für die Existenz und Reformierung der BWI. Kapitel 5 stellt eine Problemanalyse der Kreditvergabe der BWI dar, die sich auf die Auswirkungen auf Markt- und Staatsversagen konzentriert. Kapitel 6 präsentiert Reformvorschläge, die auf eine Verbesserung der Kreditvergabe und eine effektivere Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern zielen.
Die Arbeit beschäftigt sich mit zentralen Themen wie Bretton-Woods-Institutionen, Kreditvergabe, Marktversagen, Staatsversagen, Entwicklungsländer, Kapitalmärkte, Konditionalität, Ownership, Institutionenökonomik, politische Ökonomie und Reformvorschläge.
Der IWF und die Weltbank wurden gegründet, um internationale Finanzmärkte zu stabilisieren und den Lebensstandard in Entwicklungsländern zu fördern.
Trotz steigender Ressourcen konnten Armut und Finanzkrisen oft nicht wirkungsvoll bekämpft werden; teils stieg sogar die Kindersterblichkeit trotz Krediten.
Die Arbeit analysiert sowohl das Staatsversagen in den Empfängerländern als auch das bürokratische Eigeninteresse der BWI selbst.
Konditionalität bezeichnet die Bedingungen, an die Kredite geknüpft sind. Die Arbeit kritisiert deren Wirksamkeit und die mangelnde Kontrolle darüber.
Die Arbeit schlägt Reformen im Sinne der Institutionenökonomik und der neuen politischen Ökonomie vor, um die Allokation der Mittel effizienter zu gestalten.
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