Diplomarbeit, 2004
56 Seiten, Note: 95%
2 Vorwort
3 Vorstellung der beiden 1176LN
3.1 Urei 1176LN, Revision H
3.2 Bombfactory 1176LN
4 Der Vergleich
4.1 Einsatzmöglichkeiten
4.2 Weißes Rauschen
4.3 Sinussweep
4.4 Bassdrum
4.5 Musikausschnitt: „Double Talkin’ Jive“
4.6 Musikausschnitt: „Smack My Bitch Up“
4.7 Musikausschnitt: „She Cries Your Name“
4.8 Musikausschnitt: Percussion-Loop
4.9 Besprechung des Vergleichs
5 Resümee
Diese Arbeit untersucht die klanglichen und technischen Unterschiede zwischen dem analogen Urei 1176LN Kompressor (Revision H) und seiner digitalen Emulation, dem Bombfactory 1176LN TDM-Plugin, um den Grad der Authentizität der Software-Nachbildung zu bewerten.
Urei 1176LN, Revision H
Hier findet die eigentliche Signal-Kompression statt.
In der Input-Sektion wird zunächst das Audio-Signal in der Amplitude verringert, kontrolliert durch den Input-Potentiometer. Dies geschieht durch ein einstellbares, passives Dämpfungsglied, gefolgt von einem Transformator. Zwei Aufgaben werden hiermit erfüllt:
* Dem FET (Feldeffekt-Transistor) in der nun folgenden Gain Reduction Section (deutsch: Pegel-Reduktions-Sektion) wird ein nicht übersteuertes Signal zugeführt
* Der einstellbare Input-Level steuert den Grad der Kompression.
(Den Urei 1176LN gibt es in 10 verschiedenen Revisionen. Die Revisionen A bis F arbeiten mit diesem Verfahren, Revision G und H nutzen einen Differential-OP-Verstärker anstelle der Dämpfungsglied-Transformator-Kette in der Input-Sektion.)
Vorwort: Einleitung in das Thema des Vergleichs zwischen dem Urei 1176LN und dem Bombfactory 1176LN sowie Danksagung.
Vorstellung der beiden 1176LN: Erläuterung der technischen Basis beider Geräte und detaillierte Beschreibung des Signalflusses der Hardware-Einheit.
Der Vergleich: Umfassender messtechnischer und höranalytischer Vergleich anhand verschiedener Audiosignale und Betriebsmodi.
Resümee: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung von Software-Emulationen.
Kompressor, Urei 1176LN, Bombfactory, Audio-Emulation, Signalverarbeitung, Analoge Schaltung, Digitales Plugin, FET-Transistor, Limiting, All Button Mode, Frequenzanalyse, RMS-Pegel, Dynamik, Klangcharakter, Tontechnik.
Die Arbeit vergleicht einen klassischen analogen Kompressor (Urei 1176LN) mit seiner digitalen Software-Emulation (Bombfactory 1176LN) hinsichtlich klanglicher und messtechnischer Identität.
Die Schwerpunkte liegen auf der messtechnischen Analyse der Signalverarbeitung, der Hörerfahrung durch Experten sowie der physikalischen Funktionsweise von FET-Kompressoren.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie genau die digitale Emulation das Verhalten des analogen Vorbilds nachbildet und ob die Unterschiede messtechnisch und subjektiv nachweisbar sind.
Es werden Frequenzganganalysen, Wellenformvergleiche, RMS-Pegel-Messungen sowie strukturierte A-B-Hörtests mit einer Gruppe von Tontechnikern durchgeführt.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der technischen Hardware-Struktur, den Einsatzmöglichkeiten (inklusive des „All Button Mode“) und der systematischen Auswertung verschiedener Testsignale.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Kompression, Limiting, FET-Technologie, Authentizität der Emulation und signaltechnische Vergleichsmethoden.
Dieser Modus dient als Testfall für extreme Kompressionseffekte, bei denen sowohl Hardware als auch Software ihre klangliche Charakteristik unter Druck beweisen müssen.
Die Analysen zeigen, dass die Software eine trägere Attack-Zeit aufweist, was insbesondere bei transienten Signalen wie Bassdrums zu einer geringeren Authentizität gegenüber der analogen Hardware führt.
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