Examensarbeit, 2005
107 Seiten, Note: 1,0
Teil I: Erneuerbare Energien und die Energiewende
1 Begriffsbestimmung
1.1 Formen erneuerbarer Energien
1.2 Die Sonne und ihre Energie
1.2.1 Photovoltaik
1.2.2 Solarthermie
1.2.3 Sonnenkollektoren
1.2.4 Passive Solarnutzung
1.3 Staatliche Maßnahmen für den Ausbau erneuerbarer Energien
1.4 Ökologische und ökonomische Nachteile erneuerbarer Energien
1.5 Erneuerbare Energien – eine Investition in die Zukunft?
2 Die Energiewende
2.1 Klimaveränderungen mit katastrophalen Folgen
2.2 Die Rolle der Politik
2.2.1 Rio de Janeiro 1992
2.2.2 Johannesburg 2002
2.3 Anforderungen an eine nachhaltige Energieversorgung
Teil II: Umweltbildung in Theorie und Praxis
3 Neuausrichtung der Umweltbildung
3.1 Beschlüsse der Kultusministerkonferenz (KMK)
3.2 Beschlüsse der Bund–Länder–Kommission (BLK)
3.3 Einschätzung der Umweltbildung
4 Sonnenenergie als Inhalt im Sachunterricht der Grundschule
4.1 Anforderungen an die Umweltbildung in der Grundschule
4.2 Handlungsorientierte Verfahren in der Grundschule
4.3 Handlungsorientierung im Sachunterricht am Beispiel der Sonnenenergie
4.3.1 Lehrplanbezug
4.3.2 Handlungsorientierte Methoden versus Projektunterricht
4.3.3 Energiesparen – eine Einstiegsmöglichkeit
4.3.4 Handlungsorientierte Lehrformen zur Sonnenenergie
5 Resümee
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, Möglichkeiten und didaktische Konzepte aufzuzeigen, wie das Thema „Erneuerbare Energien“, insbesondere die Sonnenenergie, handlungsorientiert in den Sachunterricht der Grundschule integriert werden kann, um somit einen Beitrag zur Bildung für eine nachhaltige Entwicklung zu leisten.
1.2 Die Sonne und ihre Energie
Die Sonne entspricht einem kontinuierlich arbeitenden und natürlich gegebenen Fusionsreaktor, der aus Gasen besteht und durch Gravitationskräfte zusammengehalten wird. Wahrscheinlich tragen verschiedene Fusionsreaktionen im Inneren der Sonne zur Strahlungsenergie des Planeten bei, wobei der wichtigste Prozess die Verschmelzung von vier Wasserstoffkernen bzw. Protonen zu einem Heliumkern darstellt. Da die Masse des Heliumkerns kleiner ist als die der vier Wasserstoffprotonen, wird Masse in Energie umgewandelt und als Strahlungsenergie in den Weltraum gesandt.
Die Erde erhält davon nur einen winzigen Teil, der wiederum die Lufterwärmung, die Verdunstung und die Niederschläge antreibt. Damit sorgt die Sonne für das Wetter und schafft durch Windenergie und Wasserkraft die Voraussetzungen für Windkraftanlagen und Wasserkraftwerke. Pflanzen bauen mittels des Sonnenlichts aus Kohlendioxid und Wasser organische Kohlenstoffverbindungen wie Traubenzucker oder Stärke auf. In der Glucose ist dann die Strahlungsenergie der Sonne in den Bindungen zwischen Wasserstoff, Sauerstoff und Kohlenstoff chemisch gespeichert und kann in einem umgekehrten Prozess von der Pflanze selbst oder einem anderen Lebewesen als Energie wieder freigesetzt werden.
1 Begriffsbestimmung: Definition und Erläuterung verschiedener Formen erneuerbarer Energien sowie deren Rolle für die zukünftige Energieversorgung.
2 Die Energiewende: Darstellung der Notwendigkeit einer Energiewende aufgrund globaler Klimaveränderungen und politischer Rahmenbedingungen.
3 Neuausrichtung der Umweltbildung: Analyse bildungspolitischer Beschlüsse und Konzepte zur Umsetzung einer Bildung für nachhaltige Entwicklung.
4 Sonnenenergie als Inhalt im Sachunterricht der Grundschule: Theoretische und praktische Auseinandersetzung mit der Integration von Sonnenenergie und handlungsorientierten Methoden im Grundschulunterricht.
5 Resümee: Zusammenfassende Betrachtung der Relevanz von Umweltbildung und Handlungsorientierung zur Förderung verantwortungsbewussten Handelns bei Kindern.
Erneuerbare Energien, Sonnenenergie, Energiewende, Sachunterricht, Grundschule, Umweltbildung, Handlungsorientierung, Nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz, Photovoltaik, Solarthermie, Energiesparen, Projektunterricht, Didaktik, Nachhaltigkeit.
Die Arbeit befasst sich mit der Integration des Themas „Erneuerbare Energien“ in den Sachunterricht der Grundschule als Beitrag zu einer Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Zentrale Felder sind die technischen Grundlagen der Sonnenenergienutzung, die politische Dimension der Energiewende sowie didaktisch-methodische Ansätze für handlungsorientierten Unterricht.
Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schülerinnen und Schüler durch handlungsorientierte Verfahren ein tieferes Verständnis für Umweltprobleme und nachhaltige Lösungen entwickeln können.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung fachwissenschaftlicher und fachdidaktischer Literatur sowie der Analyse von Rahmenplänen und einschlägigen Projektdokumentationen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fachwissenschaftliche Analyse der Energietechnologien (insb. Sonne) und eine pädagogische Konzeption zur Implementierung dieser Themen in den Grundschulalltag.
Die zentralen Schlagworte sind Erneuerbare Energien, Handlungsorientierung, Umweltbildung, Nachhaltigkeit und Sonnenenergie.
Durch Experimente, den Bau von Modellen (z.B. Solarkocher oder Solarautos) und außerschulische Erkundungen wird das Thema erfahrbar und verständlich gemacht.
Handlungsorientierung ermöglicht es, die Kluft zwischen theoretischem Umweltwissen und tatsächlichem Umweltverhalten zu überbrücken und die Eigenverantwortung der Kinder zu stärken.
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