Magisterarbeit, 2005
145 Seiten, Note: 1,5
Die Arbeit untersucht das Wahlverhalten von Männern und Frauen in Deutschland auf Basis des Michigan-Modells. Die Analyse umfasst Langzeitdaten von Bundestagswahlen und fokussiert auf die Veränderungen im Wahlverhalten im Kontext der deutschen Wiedervereinigung. Das Ziel ist es, die Faktoren, die die Wahlentscheidung von Männern und Frauen beeinflussen, zu identifizieren und Unterschiede im Wahlverhalten zwischen den Geschlechtern zu beleuchten.
Die Einleitung führt in die Fragestellung der Arbeit ein und erläutert die Relevanz des Themas. Der theoretische Teil stellt das Michigan-Modell vor, das die wichtigsten Determinanten von Wahlentscheidungen beschreibt. Im empirischen Teil werden die Datenbasis und die Operationalisierung der verwendeten Konzepte vorgestellt. Es erfolgt eine Analyse der Entwicklung des Wahlverhaltens von Frauen und Männern im Zeitraum von 1953 bis 1987 und seit 1990. Der Einfluss von Parteibindung, Kandidatenorientierung und Issueorientierung auf die Wahlentscheidung wird anhand von Daten verschiedener Bundestagswahlen untersucht. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf geschlechtsspezifische Unterschiede gelegt.
Wahlverhalten, Michigan-Modell, Parteibindung, Kandidatenorientierung, Issueorientierung, Geschlecht, Bundestagswahlen, Wiedervereinigung, Westdeutschland, Ostdeutschland, Langzeitstudie.
Es ist ein theoretischer Rahmen, der die Wahlentscheidung durch drei Faktoren erklärt: Parteibindung, Kandidatenorientierung und Issueorientierung (Sachthemen).
Die Langzeitstudie zeigt Unterschiede in der Wahlbeteiligung und der Parteienpräferenz, die sich über die Jahrzehnte jedoch teilweise angeglichen haben.
Die Studie untersucht getrennt West- und Ostdeutschland, da sich die Parteibindungen und politischen Prioritäten in den neuen Bundesländern anders entwickelten.
Der Begriff beschreibt den Unmut der Bürger gegenüber Parteien und Politikern, ohne notwendigerweise das demokratische System als Ganzes abzulehnen.
Sie beschreibt, wie stark sich Wähler bei ihrer Entscheidung von aktuellen politischen Problemen und der Problemlösungskompetenz der Parteien leiten lassen.
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