Diplomarbeit, 2005
98 Seiten, Note: 1
Diese Arbeit untersucht die Veränderung des öffentlichen Raums im Kontext der Kontrollgesellschaft, wobei der Fokus auf die Transformation von städtischen Räumen durch die Privatisierung und Sicherheitsmechanismen liegt.
Das erste Kapitel beleuchtet die theoretischen Grundlagen der Arbeit, indem es die Konzepte der Kontrollgesellschaft und der Disziplinargesellschaft von Gilles Deleuze und Michel Foucault sowie die new penology von Jonathan Simon und Malcom M. Feeley einführt. Das zweite Kapitel befasst sich mit der Beschreibung von kontrollierten Orten, die die Grundlage für die Analyse der Europapassage im dritten Kapitel bilden. Das dritte Kapitel analysiert die Europapassage in Hamburg anhand von architektonischen Ausschlussmechanismen wie Licht und Gestaltung sowie Sicherheitsmaßnahmen wie Kameraüberwachung und Sicherheitspersonal. Das vierte Kapitel widmet sich den Auswirkungen der Europapassage auf die Hamburger Innenstadt und die Verhaltenskontrolle von Individuen.
Kontrollgesellschaft, Disziplinargesellschaft, öffentlicher Raum, Privatisierung, Sicherheit, Kameraüberwachung, Architektur, Stadtentwicklung, Europapassage, Hamburg, Verhaltenskontrolle
Der traditionelle öffentliche Raum (Straßen, Parks) wird zunehmend durch simulierte, privatisierte Räume wie Shopping Malls ersetzt.
Es beschreibt eine Phase, in der Individuen nicht mehr nur diszipliniert, sondern durch ständige Überwachung und Ausschlussmechanismen aus Räumen kontrolliert werden.
Durch eine Kombination aus Architektur, gezielter Lichtgestaltung, Kameraüberwachung (CCTV) und privatem Sicherheitspersonal.
Nicht-Orte sind Räume wie Malls oder Flughäfen, die keine geschichtliche Identität besitzen und primär dem Konsum oder Transit dienen, statt echtem sozialen Austausch.
Dazu gehören Hausordnungen, die unerwünschtes Verhalten (wie Betteln oder Lagern) verbieten, sowie architektonische Barrieren, die bestimmte Gruppen fernhalten.
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