Diplomarbeit, 2004
132 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Qualität
2.1.1 Qualität als zentrale Forderung
2.1.2 Qualität definieren
2.1.3 Qualitätsmanagementsysteme
2.1.4 Grundprinzip des QMS – Das lernende Unternehmen
2.2 Prozesse
2.2.1 Prozessdefinition und Geschäftsprozessmanagement
2.2.2 Prozessebenen und -elemente
2.2.3 Prozessmodell der DIN EN ISO 9001:2000
2.2.4 Prozesslandkarte
2.2.5 Geschäftsprozessmanagement
2.2.5.1 Systemanalyse
2.2.5.2 Prozessplanung
2.2.5.3 Prozessgestaltung
2.2.5.4 Prozessstrukturierung
2.2.5.5 Prozesseinführung
2.2.5.6 Prozesscontrolling und -optimierung
2.2.6 Mitarbeiterbeteiligung im Prozessmanagement
2.3 Zertifizierung
2.3.1 Stärken und Schwächen einer Zertifizierung
2.3.2 Audittypen und –kategorien
2.3.3 Ablauf des Zertifizierungsverfahrens
2.4 DIN ISO/TS 16949:2002
2.4.1 Zielsetzung der DIN ISO/TS 16949:2002
2.4.2 Ursprung der DIN ISO/TS 16949:2002
2.4.2.1 DIN EN ISO 900x-Reihe
2.4.2.2 Übergangsfristen
2.4.3 Forderungen der DIN ISO/TS 16949:2002 an personelle Ressourcen
2.4.3.1 Allgemeine Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem
2.4.3.2 Explizite Anforderungen an das Management von Ressourcen
2.4.3.2.1 Allgemeines
2.4.3.2.2 Fähigkeit, Bewusstsein und Schulung
2.4.3.2.2.1 Fähigkeiten der Produktentwicklung
2.4.3.2.2.2 Schulung
2.4.3.2.2.3 Ausbildung am Arbeitsplatz
2.4.3.2.2.4 Mitarbeitermotivation und Übertragung von Befugnissen
2.4.3.2.3 Arbeitsumgebung
2.4.4 Relevante Bereiche des Personalmanagements
2.5 Changemanagement
2.5.1 Aufgaben und Ziele des Changemanagements
2.5.2 Vom Konzept zur Realisierung – die Rolle des Transfers
2.5.3 Methoden des Changemanagement
2.5.4 Widerstand
2.6 Kennzahlen
2.6.1 Arten von Kennzahlen
2.6.2 Balanced Scorecard
2.6.3 Benchmarking
3 Praktische Umsetzung
3.1 Fa. Mustermann GmbH
3.2 Organisation der Fa. Mustermann GmbH
3.2.1 Aufbau und Prozessorganisation
3.2.2 Systematik der QMS – Dokumentation der Fa. Mustermann GmbH
3.2.3 Weitere Einflussfaktoren
3.3 Systemanalyse
3.3.1 Ist-Darstellung der bestehenden Personalprozesse
3.3.1.1 Darstellung der vorhandenen Prozessbeschreibungen
3.3.1.1.1 Personalentwicklung – Personalbedarf
3.3.1.1.2 Personalentwicklung – Organisation
3.3.1.1.3 Personalentwicklung – Schulung und Weiterbildung
3.3.1.1.4 Personalentwicklung – Mitarbeiterzufriedenheit
3.3.1.1.5 Personalentwicklung – Mitarbeitermotivation
3.3.1.2 Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung 2004
3.3.1.3 Gespräch mit der Geschäftsleitung
3.3.1.4 Gespräche mit den Bereichs- und Abteilungsleitern
3.3.2 Ist-Analyse der Personalprozesse / Auswahl der Geschäftsprozesse
3.3.2.1 Analyse der bestehenden Verfahrens- und Arbeitsanweisungen
3.3.2.1.1 Personalentwicklung – Personalbedarf
3.3.2.1.2 Personalentwicklung – Organisation
3.3.2.1.3 Personalentwicklung – Schulung und Weiterbildung
3.3.2.1.4 Personalentwicklung – Mitarbeiterzufriedenheit
3.3.2.1.5 Personalentwicklung – Mitarbeitermotivation
3.3.2.2 Analyse der Abweichungen Soll-Prozesse / Ist-Prozesse
3.3.2.3 Anmerkungen zum Personalwesen der Fa. Mustermann GmbH
3.3.2.4 Auswahl der Geschäftsprozesse
3.4 Prozessoptimierung unter Berücksichtigung der DIN ISO/TS 16949:2002
3.4.1 Personalplanung und -beschaffung
3.4.2 Mitarbeitergespräche
3.4.3 Schulung und Weiterbildung
3.5 Prozessstrukturierung
3.6 Auswahl und Modellierung der Kennzahlen
3.6.1 Bewerbungen insgesamt / Bewerbungen je ausgeschriebene Vakanz
3.6.2 Kosten je ausgeschriebene Vakanz
3.6.3 Leitungsspanne
3.6.4 Überstundenquote
3.6.5 Fluktuationsquote
3.6.6 Jährliche Weiterbildungszeit pro Mitarbeiter
3.6.7 Krankheitsquote
3.6.8 Anzahl Verbesserungsvorschläge / Verbesserungsvorschlagsrate
3.6.9 Annahmequote / Durchschnittsprämie
4 Ein Blick in die Zukunft
4.1 Neue Tendenzen im Qualitätsmanagement
4.2 Human Resources als Motor der Informationsgesellschaft
4.3 Tendenzen in der Automobilzulieferindustrie
5 Resümee
Die Diplomarbeit hat das Ziel, die bestehenden Personalprozesse bei der Fa. Mustermann GmbH auf ihre Konformität mit der Norm DIN ISO/TS 16949:2002 zu prüfen, zu optimieren und bei Bedarf durch neue, transparente Prozesse sowie Kennzahlen zu ergänzen.
2.1.1 Qualität als zentrale Forderung
Preis, Beschaffenheit, Lieferzeiten, Zuverlässigkeit und Qualität sind die elementaren Determinanten, welche die Kaufentscheidung des Kunden beeinflussen. Allerdings sind nahezu alle Produkte durch die Globalisierung substituierbar geworden, ein Wettbewerbsvorteil durch Preise und Beschaffenheit kann in der Regel am Wirtschaftsstandort Deutschland nicht mehr erzielt werden. Somit müssen die Produkte einen höheren qualitativen Nutzen zur Verfügung stellen, um die Nachteile durch höhere Preise kompensieren zu können.
Im Bereich der Automobilzulieferer wird größtenteils bereits eine Null-Fehler-Strategie verlangt, Ziel-Ausschussquoten von 50 ppm sind die Regel. Hauptgrund für diese Forderung ist die Just-in-Time Strategie, welche Lieferverzögerungen durch Qualitätsprobleme nicht toleriert. Bandstillstände können somit für den Zulieferer mit empfindlichen Konventionalstrafen verbunden sein.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigenden Anforderungen der Automobilindustrie an Zulieferer und motiviert die Notwendigkeit prozessorientierter Qualitätsmanagementsysteme wie die TS 16949.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Begriffe Qualität und Prozessmanagement, stellt das PDCA-Modell vor und definiert die spezifischen Anforderungen der DIN ISO/TS 16949:2002 an personelle Ressourcen.
3 Praktische Umsetzung: Dieser Teil beschreibt die Analyse der Ist-Situation bei der Fa. Mustermann GmbH, die Optimierung der Personalprozesse und die Einführung von Kennzahlen zur Steuerung des Personalbereichs.
4 Ein Blick in die Zukunft: Hier werden zukünftige Entwicklungen im Qualitätsmanagement sowie die wachsende Bedeutung der "Ressource Mensch" als strategischer Faktor in der Automobilzulieferindustrie diskutiert.
5 Resümee: Das Resümee fasst die Ergebnisse zusammen, zeigt die Herausforderungen bei der Umsetzung auf und bewertet den Stand des Personalmanagements bei der Fa. Mustermann GmbH.
Qualitätsmanagement, DIN ISO/TS 16949, Personalmanagement, Geschäftsprozessoptimierung, Personalkennzahlen, Prozessorientierung, Automobilzulieferer, Personalentwicklung, Change Management, Personalauswahl, Weiterbildung, Mitarbeiterzufriedenheit, Prozesslandkarte, Qualitätssicherung, Personalplanung
Die Arbeit befasst sich mit der Optimierung der Personalprozesse bei einem mittelständischen Automobilzulieferer, um die Konformität mit der Qualitätsnorm DIN ISO/TS 16949:2002 sicherzustellen.
Zentrale Themen sind Qualitätsmanagement, die Gestaltung von Personalprozessen, das Change Management zur Unterstützung organisatorischer Veränderungen sowie der Einsatz von Kennzahlen zur Prozesssteuerung.
Das Ziel ist es, die vorhandenen Personalprozesse der Fa. Mustermann GmbH zu analysieren, bei Bedarf anzupassen und durch die Einführung messbarer Kennzahlen transparenter und effizienter zu gestalten.
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Fundierung durch Literaturanalyse sowie eine praktische Analyse (Systemanalyse, Interviews mit Geschäftsleitung und Führungskräften), um darauf aufbauend Prozessoptimierungen abzuleiten.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil über Qualitätsmanagement und Prozesse sowie einen praktischen Teil, in dem die Ist-Analyse, die Prozessmodellierung und die Auswahl spezifischer Personalkennzahlen für das Fallunternehmen beschrieben werden.
Die Arbeit ist geprägt von Begriffen wie Qualitätsmanagementsystem, Personalentwicklung, Prozessorientierung, TS 16949, Changemanagement und Personalkennzahlen.
Die Geschäftsleitung schätzt Zeitarbeiter als flexibel ein, sieht aber negative Auswirkungen auf die Qualität, weshalb mittelfristig eine Reduktion durch Prozessoptimierungen in der Produktion angestrebt wird.
Da die Fa. Mustermann GmbH bisher nur über eine reine Personalverwaltung verfügte, empfiehlt der Autor eine koordinierende Stelle zu schaffen, um strategische Aufgaben wie Personalentwicklung und moderne Vergütungssysteme professionell zu steuern.
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