Diplomarbeit, 2005
68 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Gegenstand und Wesen des Chief Information Officer
3. Begriffsverständnis von Wissenschaft und Praxis
4. Die Herausforderung durch den Wandel der Informationstechnologie (IT)
4.1 Der Produktionsfaktor Information in Unternehmen
4.2 Der Rollenwandel der IT zum strategischen Erfolgsfaktor
4.3 Informationsmanagement als Reaktion auf die neue Rolle von Information und Informationstechnik
4.3.1 Der Begriff des Informationsmanagements
4.3.2 Ziele und Aufgaben des Informationsmanagements
4.3.3 Führungsaufgaben des Informationsmanagements
5. Grundlegende Kennzeichnung des CIO
5.1 Die Entstehung der CIO-Managementposition
5.1.1 Der Wandel des CIO: Vom Technikverwalter zum Geschäftstreiber
5.1.2 Der CIO in der US-amerikanischen Unternehmenspraxis
5.1.3 Der CIO in der deutschen Unternehmenspraxis
5.2 Aufgaben und Rollen des CIO
5.3 Merkmale der CIO-Managementposition
5.3.1 Kenntnisse und Fähigkeiten des CIO
5.3.2 Der CIO als Mitglied der Unternehmensführung
5.4 Das Konfliktpotenzial des CIO und seine Ursachen
5.4.1 Der Konflikt mit der Unternehmensführung
5.4.2 Der Zuständigkeitskonflikt um die Informationstechnologie
6. Aufgaben und Methoden des CIO
6.1 Lieferung von neuen IT-Produkten
6.1.1 Identifikation von neuen IT-Produkten durch Screening
6.1.2 Bewertung von Potenzialen neuer IT-Produkte
6.2 Bestimmung der IT-Strategie
6.2.1 Entwicklung einer IT-Strategie
6.2.2 Realisierung der IT-Strategie mit Hilfe der Balanced-IT-Scorecard
6.3 Management der IT-Leistungserbringung
6.3.1 Aufbau einer IT-Organisation
6.3.2 Implementierung eines IT-Sourcing
6.3.3 Sicherstellung von Kundenzufriedenheit
6.4 Leitung der Organisationseinheit IT
6.4.1 Management der IT-Kosten mit Hilfe eines IT-Controlling
6.4.2 Weiterbildung und Motivation des IT-Personals
7. Schlussbetrachtung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept des Chief Information Officer (CIO) und beleuchtet dessen Bedeutung sowohl aus wissenschaftlicher Perspektive als auch in der Unternehmenspraxis, um die Rollen, Aufgaben und Herausforderungen dieses Führungsprofils zu definieren.
5.1.1 Der Wandel des CIO: Vom Technikverwalter zum Geschäftstreiber
Die Entwicklung des CIO als Aufgabenträger des IM und hier speziell der diskutierten Führungsaufgaben ist eng mit der Entwicklung der IT von der geschäftsunterstützenden Funktion zum strategischen Wettbewerbsfaktor und damit einhergehend mit dem Bedeutungswandel der Information zum Produktionsfaktor verzahnt. Die Rolle des CIO im Unternehmen zeigt sich dabei abhängig von der Einstellung des Managements gegenüber der IT, von den dominanten IT-Lieferanten und vom IT-Anwendungsportfolio (siehe Abb. 7). Mit diesen im Zeitablauf verschiedenen Kontextbedingungen ist ein Rollenwandel des CIO einhergegangen: Vom „Abteilungsleiter Rechenzentrum“ zum „Innovationsmanager im Vorstand“. Im Folgenden soll diese Entwicklung ausführlich dargelegt werden.
In den 1950er und 1960er Jahren waren technische Fähigkeiten des IT-Leiters, der in der folgenden Ausführung als Vorgänger des CIO angesehen werden soll, von hoher Bedeutung. Dieser Zeitraum ist gekennzeichnet durch die Einführung von Rechenzentren und Großcomputern und wird daher auch als „mainframe era“ bezeichnet. Die Zuständigkeit des IT-Leiters bezog sich allein auf den Computer. Er hatte zu dieser Zeit die Kernaufgabe, die IT betriebsbereit zu halten. Genauso hatte er die Anforderungen der Geschäftsfelder in IT-Applikationen umzusetzen. Die Schwerpunkte lagen somit in der Rolle als Technikverwalter für das Business und in der Unterstützungsfunktion. Managementqualitäten hingegen waren kaum gefragt.
1. Einleitung: Diese Einleitung stellt das CIO-Konzept als Antwort auf die zunehmende Bedeutung der Informationstechnik im Digital Business vor und definiert die Forschungsfragen der Arbeit.
2. Gegenstand und Wesen des Chief Information Officer: Hier werden Definitionen des CIO untersucht und der Wandel vom operativen IT-Manager zum strategisch ausgerichteten Geschäftspartner erläutert.
3. Begriffsverständnis von Wissenschaft und Praxis: Dieses Kapitel erläutert den Wissenschaftsbegriff und das Spannungsfeld zur praxisorientierten Lösung betriebswirtschaftlicher Probleme.
4. Die Herausforderung durch den Wandel der Informationstechnologie (IT): Das Kapitel analysiert die IT als strategischen Erfolgsfaktor und die daraus resultierende Notwendigkeit eines professionellen Informationsmanagements.
5. Grundlegende Kennzeichnung des CIO: Es folgt eine detaillierte Betrachtung der CIO-Position, inklusive ihrer historischen Entstehung, Rollen, erforderlichen Kompetenzen und auftretender Konfliktfelder.
6. Aufgaben und Methoden des CIO: Dieser Abschnitt beschreibt die konkreten Aufgabenbereiche des CIO wie die IT-Strategieentwicklung, das IT-Controlling und die Personalführung.
7. Schlussbetrachtung und Ausblick: Hier werden die Ergebnisse resümiert und die zukünftige Bedeutung der CIO-Position vor dem Hintergrund der weiteren IT-Durchdringung bewertet.
Chief Information Officer, CIO, Informationsmanagement, IT-Strategie, Informationstechnologie, IT-Controlling, Unternehmensführung, Digital Business, IT-Sourcing, Geschäftstreiber, Wettbewerbsfaktor, IT-Governance, Management, IT-Organisation, Kompetenzprofil.
Die Arbeit behandelt das Konzept des Chief Information Officer (CIO) und untersucht dessen Wandel, Aufgaben und Bedeutung in der heutigen Unternehmenslandschaft.
Im Fokus stehen das Informationsmanagement, die strategische Rolle der IT, die Entwicklung des CIO-Berufsbildes sowie die Anforderungen an einen modernen IT-Führungskräfte-Typus.
Ziel ist es, das Konzept des CIO aus wissenschaftlicher Sicht zu durchleuchten und seine tatsächliche Relevanz sowie die Anwendung in der Praxis aufzuzeigen.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer systematischen Darstellung des CIO-Konzepts sowie dessen Abgrenzung zu anderen Managementfunktionen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Herausforderungen durch die IT, die Kennzeichnung der CIO-Position, die konkreten Aufgabenbereiche (wie IT-Strategie und Controlling) und die methodischen Hilfsmittel.
Die wichtigsten Schlüsselwörter sind CIO, Informationsmanagement, IT-Strategie, Wettbewerbsfaktor und Führungskompetenz.
Der "alte" CIO war technikorientiert und primär als Spezialist tätig, während der "neue" CIO als geschäftsprozessorientierter Generalist agiert, der die IT strategisch zur Erreichung von Unternehmenszielen einsetzt.
Zu den Barrieren zählen oft ein mangelndes Verständnis des Informationsmanagements durch das Top-Management, die technikorientierte Prägung vieler CIOs sowie strukturelle Führungskultur-Unterschiede.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

