Bachelorarbeit, 2005
57 Seiten, Note: 1,1 9 ECTS-Punkte
1 EINFÜHRUNG
2 METHODIK
3 DEFINITIONEN
3.1 Shinson Hapkido
3.2 Prävention
3.2.1 Primärprävention
3.2.2 Tertiärprävention
3.2.3 Sekundärprävention
3.3 Das Präventionsgesetz
3.4 Ältere Personen
4 ASIATISCHE BEWEGUNGSKÜNST
4.1 Philosophie asiatischer Bewegungskünste
4.1.1 Taoismus und Konfuzianismus
4.1.2 Buddhismus
4.1.3 Philosophie des Shinson Hapkido
4.2 Aufgaben und Ziele des Shinson Hapkido
4.2.1 Grundlagen und Prinzipien des Shinson Hapkido
4.3 Auszüge aus dem Training
4.3.1 Die Atmung (Dan Jon Ho Hop Bup)
4.3.2 Die natürliche Stellung und Form (Jahse)
4.3.3 Fallen wie eine Katze (Nak Bop)
4.3.4 Der Tanz des göttlichen Kranichs (Son-Hak Hyong)
4.4 Tai Chi Chuan
4.4.1 Wirkungen des Tai Chi
5 PRÄVENTION
5.1 Einführung in den Präventionsgedanken
5.2 Prävention in Deutschland
5.3 Zielsetzung der Prävention
5.4 Kostenreduktion durch Prävention
5.5 Chancen und Möglichkeiten der Prävention bei älteren Personen
5.6 Deutsches Forum Prävention und Gesundheitsförderung
5.7 Sturzprävention
5.7.1 Welche Maßnahme verhindert Stürze? Metaanalyse
5.7.2 Stürzen entrinnen – Eine Studienbeschreibung der Universität Freiburg
5.7.3 Tai Chi Chuan als Sturzprävention
6 ÄLTERE PERSONEN
6.1 Demografische Entwicklung
6.2 Kompetenz im Alter
6.2.1 Kognitive Kompetenz
6.2.2 Körperliche Kompetenz
6.2.3 Alltagspraktische Kompetenz
6.3 Motorik des älteren Menschen
6.3.1 Sensomotorik und Propriozeption
6.3.2 ZNS – Einfluß auf die Motorik im Alter
7 ERGEBNISSE
7.1 Darstellung der Vorgaben durch das Präventionsgesetz
7.2 Erörterung der Motorik und Kontrolle bei älteren Personen
7.3 Wirkungen von asiatischen Bewegungskünsten auf den Menschlichen Körper
8 DISKUSSION
8.1 Möglichkeiten der Prävention
8.2 Diskussion über die gesetzlichen Grundlagen und ihre Folgen
8.3 Asiatische Bewegungskünste als Präventiver Faktor in der Physiotherapie
9 KONKLUSION
9.1 Zusammenfassung
9.2 Interpretation und Persönliche Stellungnahme
9.3 Ausblick und Empfehlung
Diese Bachelorarbeit untersucht, ob die asiatische Kampf- und Bewegungskunst Shinson Hapkido als präventive Maßnahme für ältere Personen geeignet ist, um Mobilität zu fördern und Stürzen entgegenzuwirken.
4.3.3 Fallen wie eine Katze (Nak Bop)
Wer hat nicht schon einmal die eleganten, geschmeidigen und federnden Bewegungen einer Katze beobachtet und bewundert: selbst wenn sie aus großer Höhe springt oder fällt, landet sie ganz sanft und sicher und verletzt sich nicht. (vgl. Myong. K. 1999 S. 324)
Diesem elegantem kontrolliertem zu Boden gehen ist das Fallen des Shinson Hapkido nachempfunden. Fallen mit runden, kontrollierten Bewegungen, die vor allem eines können: den Trainierenden nicht verletzen.
Für das Ausüben von Shinson Hapkido spielt das Fallen eine ganz entscheidende Rolle. Das erlernte kann und soll ins Alltagsleben übernommen werden. So wird zum Beispiel das Fallen nicht nur auf den verschiedenen Mattenböden, sondern auch je nach Gegebenheit auf Holzböden oder Draußen trainiert. Das Fallen wird in jede Richtung geübt, auch mit dem erzielten Schwung gleich wieder aufzustehen.
Normalerweise ist bei einem Sturz die normale und unbewusste ausgeführte Reaktion des Menschen, eine oder beide Hände auszustreichen, um den Sturz auf diese Weise abzufangen. Dies ist jedoch die denkbar ungünstigste Art, einen Sturz abzufangen, da im Moment des Auftreffens das gesamte Körpergewicht auf der den Sturz auffangenden Hand bzw. dem Arm lasten. In der Regel resultieren hieraus je nach Art und Intensität des Sturzes Verstauchungen, Prellungen der Gelenke mit Hämatome, Verletzungen des Kapsel Bandapparates bis hin zu Frakturen. (vgl Schöneberger Dr. G. 1998 S. 67)
Korrektes Fallen kann auch eine Abwehrtechnik sein, indem man so einem möglichem Gegner aus dem Weg geht.
Der bei Anfängern oder ungeübten bestehende Respekt bei Fallübungen wandelt sich in Spaß an dieser kontrollierbaren Sache.
1 EINFÜHRUNG: Die Einleitung formuliert die Forschungsfrage zur Eignung von Shinson Hapkido als Prävention und begründet die Relevanz des Themas angesichts demografischer Entwicklungen.
2 METHODIK: Dieses Kapitel erläutert die Auswahl der untersuchten Literatur, Datenbanken und Kriterien zur Bewertung der wissenschaftlichen Evidenz für die Arbeit.
3 DEFINITIONEN: Hier werden die zentralen Begriffe wie Shinson Hapkido, verschiedene Präventionsstufen und das Präventionsgesetz präzise abgegrenzt.
4 ASIATISCHE BEWEGUNGSKÜNST: Dieses Kapitel bietet einen Einblick in die Philosophie, die Prinzipien des Shinson Hapkido (wie Atmung und Fallen) und vergleicht diese mit Tai Chi.
5 PRÄVENTION: Der Fokus liegt auf der Bedeutung von Prävention im Gesundheitssystem, der Sturzprävention und den Ergebnissen aktueller Studien dazu.
6 ÄLTERE PERSONEN: Es werden demografische Veränderungen, Kompetenzen im Alter sowie die motorischen und kognitiven Voraussetzungen älterer Menschen analysiert.
7 ERGEBNISSE: Eine Zusammenführung der Erkenntnisse zur gesetzlichen Lage, motorischen Kontrolle und den physischen Wirkungen asiatischer Bewegungskünste.
8 DISKUSSION: Eine kritische Betrachtung der Möglichkeiten zur Implementierung von Präventionsangeboten und der Rolle der Physiotherapie.
9 KONKLUSION: Abschließende Zusammenfassung der Ergebnisse, eine persönliche Stellungnahme des Autors sowie Empfehlungen für künftige empirische Forschung.
Shinson Hapkido, Prävention, Physiotherapie, Sturzprävention, Ältere Personen, Tai Chi, Motorik, Sensomotorik, Gesundheitssystem, Lebensqualität, Bewegungskunst, Sturzrisiko, Rehabilitation, Altern, Körperkontrolle.
Die Arbeit untersucht, inwieweit die asiatische Kampf- und Bewegungskunst Shinson Hapkido als präventive Methode für ältere Menschen eingesetzt werden kann, um deren Mobilität und Sicherheit im Alltag zu verbessern.
Die Arbeit verknüpft drei Hauptbereiche: Die asiatische Bewegungslehre (Shinson Hapkido und Tai Chi), die aktuellen gesetzlichen Grundlagen der Gesundheitsprävention in Deutschland sowie die physiologischen Veränderungen und motorischen Bedürfnisse älterer Menschen.
Das Ziel ist zu klären, ob Shinson Hapkido als Form der Primärprävention für Personen über 65 Jahren geeignet ist und welche Rolle Physiotherapeuten bei der Vermittlung solcher Ansätze spielen können.
Der Autor führt eine umfassende Literaturrecherche in sportwissenschaftlichen und medizinischen Datenbanken durch, um die Wirksamkeit von Präventionsmaßnahmen und Bewegungskünsten theoretisch zu belegen und zu diskutieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die philosophischen und praktischen Grundlagen des Shinson Hapkido, eine Analyse der Sturzprävention mittels Studien sowie eine Untersuchung der körperlichen Kompetenzen im Alter unter Berücksichtigung des zentralen Nervensystems.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Shinson Hapkido, Sturzprävention, ältere Menschen, Motorik, Sensomotorik und Physiotherapie charakterisiert.
Der Autor argumentiert, dass Stürze bei älteren Menschen schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben und das kontrollierte Erlernen des Fallens Ängste abbaut und Verletzungsfolgen minimieren kann, da Stürze im Lebensverlauf kaum gänzlich vermeidbar sind.
Während Tai Chi sehr langsam ausgeführt wird, beinhaltet Shinson Hapkido einen Wechsel von schnellen und langsamen Bewegungen, wodurch laut Autor sowohl schnelle als auch langsame Muskelfasern trainiert werden.
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