Magisterarbeit, 2003
105 Seiten, Note: Sehr Gut
Diese Magisterarbeit beschäftigt sich mit dem Spanienbild in deutschen Reiseführern. Sie untersucht dabei die Entwicklung dieses Bildes anhand des Kleinen Polyglott, einem Reiseführer, der seit 1959 herausgegeben wird. Die Arbeit analysiert die Veränderungen im Spanienbild im Kontext der Entwicklung des Tourismus und des Reiseführermarktes.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Kontext und die Relevanz des Themas darlegt. Anschließend wird der Reiseführer als Medium genauer betrachtet, wobei auf Forschungsstand, Definitionsversuche, Typologie, Historie und Leseranalyse eingegangen wird.
Im Hauptteil wird das Spanienbild im Kleinen Polyglott von 1959 bis 2001 analysiert. Dabei werden die äußere Gestaltung, der Aufbau, die Textanalyse und die Analyse der Reiseführereinleitungen und Routenabschnitte beleuchtet.
Der letzte Teil des Hauptteils beschäftigt sich mit dem Umbruch im Jahr 1994 und dessen Ursachen. Anschließend wird die Entwicklung des Spanienbildes im Kleinen Polyglott von 1994 bis 2001 untersucht.
Spanienbild, Reiseführer, Polyglott, Tourismus, Kulturkontakt, Länderbild, Wahrnehmung, Reiseführermarkt, europäisches Haus, Deutschland.
Die Analyse des Polyglott-Reiseführers von 1959 bis 2001 zeigt eine Entwicklung von der reinen Beschreibung von Sehenswürdigkeiten hin zu einer komplexeren Darstellung von Kultur und Gesellschaft.
Unter dem Eindruck ausländerfeindlicher Übergriffe in Deutschland formulierte die Redaktion einen Appell für Toleranz. Zudem änderte sich der Reiseführermarkt hin zu mehr Hintergrundinformationen.
Verlage betonen Aktualität und Handlichkeit, während Leser oft eine Mischung aus praktischen Tipps, kulturellen Einblicken und einer ansprechenden visuellen Gestaltung erwarten.
Die Arbeit diskutiert die Hoffnung, dass Reisen zum besseren Verständnis beitragen, hinterfragt aber auch, ob kurze Urlaubsreisen diesem Anspruch in der Realität gerecht werden können.
Reiseführer vermitteln Bilder über die Gastfreundschaft und Eigenheiten der Einheimischen, was das Vorverständnis der Touristen maßgeblich prägt.
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