Magisterarbeit, 2001
70 Seiten, Note: 1,3
Diese Hausarbeit analysiert den Roman „Snow Crash“ von Neal Stephenson im Hinblick auf die Darstellung von Informationskontrolle in der amerikanischen Cyberpunk-Literatur. Sie untersucht, wie Stephenson den Einfluss des Informationszeitalters auf die Gesellschaft und die Informationskontrolle in seinem Roman thematisiert und welche Techniken er dabei verwendet.
Die Einleitung stellt die Relevanz der Science Fiction-Literatur als kritisches Genre dar und beleuchtet die Bedeutung von Informationskontrolle im Kontext des Informationszeitalters. Kapitel 2 analysiert den extratextuellen Kontext von „Snow Crash“ und untersucht die fünf Phasen der Informationsrevolution sowie die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen des Informationszeitalters. In Kapitel 3 werden die Merkmale und Techniken der Science Fiction vorgestellt und ihre Umsetzung in „Snow Crash“ analysiert. Kapitel 4 widmet sich der Darstellung von Informationskontrolle als zentrales Thema in „Snow Crash“, wobei die Erzählstruktur, Handlungsverlauf, Figuren, sowie intertextuelle Bezüge und die Verwendung von neurolinguistischer Manipulation untersucht werden.
Die vorliegende Hausarbeit konzentriert sich auf die Themen Informationskontrolle, amerikanische Cyberpunk-Literatur, Science Fiction, neurolinguistische Manipulation, Informationsrevolution, Informationszeitalter, intertextuelle Bezüge, und den Roman „Snow Crash“ von Neal Stephenson. Die Arbeit analysiert die Darstellung dieser Themen im Roman und untersucht deren Bedeutung im Kontext des Informationszeitalters.
Der Roman ist ein Hauptwerk der Cyberpunk-Literatur und thematisiert die Kontrolle von Informationen, neurolinguistische Manipulation und die Auswirkungen des Informationszeitalters auf die Gesellschaft.
Im Buch werden Viren (wie „Snow Crash“) genutzt, um das menschliche Gehirn über Sprache und binäre Codes direkt zu manipulieren und somit die Kontrolle über das Denken zu erlangen.
Stephenson verknüpft moderne Computertechnik mit sumerischen Mythen über die Entstehung der Sprache (Glossolalie), um die Tiefenstrukturen der Informationskontrolle zu erklären.
Der Begriff stammt von Kritikern wie Darko Suvin und grenzt populäre Gattungen von der „hohen Literatur“ ab, obwohl Werke wie Snow Crash hochkomplexe gesellschaftliche Analysen bieten.
Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung der Informationsspeicherung und -übermittlung und wie jede Phase neue Mechanismen der Kontrolle hervorbrachte.
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