Examensarbeit, 2005
101 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Arbeit untersucht das interreligiöse Lernen im Spannungsfeld von Kirche, Theologie und Schule. Sie zeichnet den gesellschaftlichen Wandel von der konfessionsgeprägten zur pluralistischen Gesellschaft nach und beleuchtet die Relevanz des interreligiösen Lernens in einer zunehmend diversifizierten Gesellschaft. Die Arbeit analysiert die unterschiedlichen theologischen Perspektiven auf das interreligiöse Lernen, insbesondere die Modelle des Exklusivismus, Inklusivismus und Pluralismus. Weiterhin untersucht sie die Positionen der katholischen und evangelischen Kirche zum interreligiösen Lernen und analysiert deren Aussagen zu den Themen Religionsunterricht und interreligiösem Dialog.
Einleitung: Die Arbeit stellt die Relevanz des interreligiösen Lernens im Kontext der gesellschaftlichen und religiösen Veränderungen heraus und skizziert den Aufbau und die Zielsetzung der Arbeit.
Entwicklungen unserer Zeit: Dieses Kapitel behandelt den Wandel von der konfessionsgeprägten zur pluralistischen Gesellschaft, die Individualisierung und Säkularisierung, die Religiosität von Jugendlichen in der Gegenwart sowie das Konzept des "Clash of Civilizations". Es untersucht die Bedeutung des interreligiösen Dialogs in einer multireligiösen Gesellschaft.
Fragen des interreligiösen Lernens im Horizont von Theologie: Dieses Kapitel analysiert die drei theologischen Modelle des Exklusivismus, Inklusivismus und Pluralismus und deren Bedeutung für das interreligiöse Lernen.
Fragen des interreligiösen Lernens im Horizont der Kirchen: Dieses Kapitel untersucht die Aussagen der katholischen und evangelischen Kirche zum Verhältnis zu anderen Religionen und zum interreligiösen Lernen. Es beleuchtet die Positionen beider Kirchen zum Religionsunterricht und deren Rolle im interreligiösen Kontext.
Interreligiöses Lernen im Horizont von Schule: Dieses Kapitel beleuchtet die Entwicklung des interreligiösen Lernens in der Schulpraxis, betrachtet die Didaktik der Weltreligionen und analysiert verschiedene didaktische Ansätze für den Umgang mit multireligiösen Schülerschaften. Es stellt die Herausforderungen und Chancen des interreligiösen Lernens in der Schule dar.
Interreligiöses Lernen, Pluralismus, gesellschaftlicher Wandel, Individualisierung, Säkularisierung, Religiosität, Theologie, Exklusivismus, Inklusivismus, Kirche, Katholische Kirche, Evangelische Kirche, Religionsunterricht, Schule, Didaktik, Weltreligionen, multireligiöse Schülerschaft.
Es dient als wichtige Voraussetzung für ein vorurteilsfreies und tolerantes Miteinander der Religionen in einer pluralistischen Gesellschaft und soll Unwissenheit sowie daraus resultierende Intoleranz abbauen.
Die Arbeit analysiert die drei Beziehungsmodelle der Theologie zu anderen Religionen: Exklusivismus, Inklusivismus und die pluralistische Religionstheorie.
Es werden verschiedene didaktische Ansätze untersucht, wie das Hamburger Modell des „Religionsunterrichts für alle“ oder das Fach LER (Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde) in Brandenburg.
Untersucht werden Dokumente wie „Nostra Aetate“ der katholischen Kirche oder evangelische Denkschriften, die das Verhältnis zu nichtchristlichen Religionen und den Dialog definieren.
Das Projekt Weltethos wird als Modell des „zu Gast Seins“ im schulischen Kontext vorgestellt, um gemeinsame ethische Werte der Weltreligionen im Unterricht zu vermitteln.
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