Diplomarbeit, 2005
130 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
1.1 Das Thema und die Struktur der Diplomarbeit:
1.2 Die Fraunhofer Gesellschaft:
1.3 Das Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA
2 Das Produkt Nanopage
2.1 Einleitung in die Produktentwicklung
2.1.1 Produktinnovationsmanagement
2.1.2 Innovations- und Technologiemanagement
2.1.3 Produktinnovation
2.1.4 Produktinnovationsprozess
2.1.5 Der Produktentstehungsprozess:
2.2 Entwicklungs-Kollaborationen
2.3 Das Projekt Nanopage
2.4 The Work Package 6 – Aufgabendefinition IPA
2.4.1 Wirtschaftlichkeitsanalyse
2.4.2 Material-Management
2.4.3 Reinraum Technologie
2.4.4 Werkzeug Anforderungen
2.5 The Marketscreening4 – Stand der Technologien
2.5.1 CRT – Kathodenstrahlröhren-Monitor
2.5.2 LCD - Liquid Crystal Display
2.5.3 Plasma - PDP (Plasma Display Panel Technology)
2.5.4 OLED Technologie (Organic Light Emitting Diode)
2.5.5 LED – Licht emittierende Diode
2.5.6 SED Technologie (Surface- conduct electronemitter display)
2.5.7 Zusammenfassung der alternativen Darstellungs-Techniken
2.6 Die Nanopage - Das Produkt
2.6.1 Funktionsweise der Carbon Nanoröhrchen
2.6.2 Funktionsweise der Nanopage
3 Die Technischen Anforderungen an das Produktionsverfahren
3.1 Einleitung
3.2 Mikro- und Nanotechnologie
3.3 Reinraumtechnik
3.3.1 Integrales Reinheitssystem:
3.3.2 Anwendung der Reinraumtechnik im Projekt
3.4 Vorgehensweise bei der Gestaltung eines Reinraumsystems
4 Das Produktionsverfahren
Step 1 und 2 Zergliederung der Produktstruktur
Step 3 Technische Anforderungen des Produktes
Step 4 Auswahl der Prozesse / Geräte
Step 5 Vorgaben der Wirtschaftlichkeit
Step 6 Feasibility-Study - Machbarkeitsstudie
Step 7 Umsetzung und Definition verschiedener Zonen
Step 8 Space Management
Step 9 Gebäudestruktur und Design
Steps 10, 11 und 12 Produktionsanlauf und Inbetriebnahme
5 Die Wirtschaftlichkeits-Analyse
5.1 Kostenvorgaben der Projektleitung
5.2 Life-Cycle Costing
6 Zusammenfassung
6.1 Zusammenfassung und Zukunftsprognose
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Evaluation von Produktionsverfahren für das hoch innovative mikrotechnische Produkt „Nanopage“. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie ein adaptives Produktionssystem bereits im frühen Laborstadium konzipiert werden kann, um Wirtschaftlichkeit, Reinraumanforderungen und optimale Prozessabläufe miteinander zu vereinen.
2.1.2 Innovations- und Technologiemanagement
Innovations- und Technologiemanagement sind moderne Ansätze zur Unternehmensführung. Hinsichtlich der in der Einleitung bereits angesprochenen immer stärker werdenden Herausforderungen an das Management, wird es immer wichtiger, die richtigen Entscheidungen in der Entwicklungs-Strategie der Unternehmen zu treffen. Das Innovations- und Technologiemanagement durchdringt ein Unternehmen in all seinen Facetten und begleitet es insbesondere über die gesamte Prozesskette - von der Idee bis hin zum erfolgreichen Produkt am Markt.
Mit Hilfe neuer Produkte sichern sich Unternehmen heutzutage lebenswichtige 30% ihres Umsatz- und Gewinnzuwachses, sowie ein ausgewogenes und für die Zukunft abgesichertes Produktportfolio zur Absicherung der Existenz [KBR 1996]. Generell sollte das Innovationsmanagement mit der systematischen Ideenfindung beginnen, die sich keineswegs auf eine „innovative“ Fortschreibung des bestehenden Produktportfolios beschränkt. Hier sind auch gerade im ersten Moment gewagte Visionen und Ideen gefragt, die zusammen mit nahe liegenden Produkt oder Fertigungsinnovationen den immer erneut zu bewertenden Vorrat an Potentialen und Optionen anreichern. Diese Visionen und Ideen gilt es hinsichtlich Marktrelevanz, Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit und weiteren Parameter zu bewerten, um eine abgesicherte Auswahl treffen zu können [DIS 2003].
1 Einleitung: Einführung in die Themenstellung der Diplomarbeit und Vorstellung des Fraunhofer Instituts IPA.
2 Das Produkt Nanopage: Analyse der theoretischen Grundlagen von Produktentwicklung und Innovationsmanagement sowie detailliertes Screening bestehender Display-Technologien.
3 Die technischen Anforderungen an das Produktionsverfahren: Darlegung der Herausforderungen durch Mikro- und Nanotechnologie sowie der notwendigen Reinraumstrategien für sensible Fertigungsprozesse.
4 Das Produktionsverfahren: Beschreibung der entwickelten methodischen Vorgehensweise für ein adaptives Produktionssystem, illustriert anhand exemplarischer Prozessschritte.
5 Die Wirtschaftlichkeits-Analyse: Darstellung der Kosten-Nutzen-Betrachtungen mittels Maschinenstundensatzrechnung und Methoden des Life-Cycle-Costing für die Anlagenplanung.
6 Zusammenfassung: Resümee der Ergebnisse, Zukunftsprognose für das Produkt Nanopage und abschließende Danksagung.
Nanopage, Mikrotechnik, Produktinnovation, Reinraumtechnik, Produktionssystem, Innovationsmanagement, Wirtschaftlichkeitsanalyse, Technologiemanagement, Fertigungsverfahren, Reinheitsmanagement, Displaytechnologie, Prozessoptimierung, Maschinenstundensatzrechnung, Simultaneous Engineering, Fabrikplanung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Herausforderung, für ein hoch innovatives mikrotechnisches Produkt, die "Nanopage", ein effizientes und wirtschaftliches Produktionssystem zu entwerfen.
Die Schwerpunkte liegen auf dem Innovations- und Technologiemanagement, der Anwendung von Reinraumtechnik in der Produktion sowie der methodischen Fabrikplanung für mikro- und nanotechnologische Erzeugnisse.
Das Ziel ist die Erarbeitung einer methodischen Vorgehensweise, mit der ein adaptives Produktionssystem bereits während des frühen Laborstadiums einer Produktentwicklung optimal geplant werden kann.
Der Autor nutzt einen in "Steps" gegliederten iterativen Prozessansatz, der von der Zergliederung der Produktstruktur über die technische Anforderungsanalyse bis hin zur Maschinenstundensatzrechnung reicht.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Produktarchitektur, das detaillierte Marketscreening für Display-Technologien sowie die systematische Auswahl von Prozessgeräten und deren wirtschaftliche Bewertung.
Wesentliche Begriffe sind "Nanopage", "Reinraumtechnik", "Innovationsmanagement" und "Produktionssystemgestaltung".
Durch die frühzeitige Einbindung lassen sich kostspielige Anpassungen des Produkts an die Fertigung vermeiden, da das Design bereits fertigungsgerecht gestaltet werden kann, was wiederum Zeit und Kosten spart.
Die Reinraumtechnik ist entscheidend, um Partikelkontaminationen zu minimieren, die bei mikrotechnischen Bauteilen wie der Nanopage unmittelbar zu Ausschuss oder Funktionsverlust führen würden.
Für den beispielhaft untersuchten Prozess der Linsenreinigung hat sich die Ultraschall-Reinigungsanlage als wirtschaftlichere Methode im Vergleich zur konventionellen Tauch-Reinigung herausgestellt.
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