Fachbuch, 2019
84 Seiten
Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirksamkeit der internationalen Regulierungsmaßnahmen, die in den letzten zehn Jahren auf Rating-Agenturen implementiert wurden, vor dem Hintergrund der globalen Finanzmarktkrise. Die Analyse befasst sich insbesondere mit der Frage, ob die regulatorischen Maßnahmen dazu beigetragen haben, die systemische Risiken der Finanzmärkte zu verringern und das Vertrauen der Anleger in Ratingurteile wiederherzustellen.
Das erste Kapitel führt in die Problemstellung ein und beschreibt den Gang der Untersuchung. Das zweite Kapitel erläutert die begrifflichen und theoretischen Grundlagen der Rating-Agenturen, beleuchtet deren Bedeutung auf Finanzmärkten und die Auswirkungen der Finanz- und Staatsschuldenkrise auf die Branche. Das dritte Kapitel analysiert die Wirksamkeit der internationalen Regulierungsmaßnahmen der letzten Jahre. Es werden verschiedene Perspektiven auf die Regulierungsanstrengungen vorgestellt, wobei die Einschätzungen von Experten aus verschiedenen Institutionen und Organisationen beleuchtet werden.
Rating-Agenturen, Finanzmarktkrise, EU-Staatsschuldenkrise, Regulierung, Systemrisiko, Anlegerschutz, Internationale Zusammenarbeit, Konflikte und Harmonisierungen von Interessen, Wirksamkeit der Regulierung, Ratingurteile, Ausfallwahrscheinlichkeit.
Ihnen wird vorgeworfen, die tatsächlichen Risiken von Wertpapieren nicht korrekt angegeben und somit die globale Finanzmarktkrise mitverursacht zu haben.
Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) überwacht die Einhaltung der Regulierungen und zielt darauf ab, schädliche Risiken im Finanzsystem zu identifizieren.
Die Wirksamkeit wird unterschiedlich beurteilt: Während Aufsichtsbehörden sie als zielführend erachten, kritisieren andere die hohen Implementierungskosten und Umsetzungsschwierigkeiten.
Der Rechnungshof hinterfragt die Wirtschaftlichkeit des EU-Regulierungsansatzes aufgrund von Schwierigkeiten bei der praktischen Umsetzung durch die ESMA.
Sie plädieren für einen besseren Anlegerschutz und die Angabe konkreter Ausfallwahrscheinlichkeiten innerhalb der Ratingurteile.
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