Magisterarbeit, 2003
139 Seiten, Note: 1,7
Diese Arbeit untersucht das Motiv des Doppelgängers in der Postmoderne und analysiert den Film FIGHT CLUB (1999) als Beispiel für die komplexe Darstellung des Doppelgängers in der gegenwärtigen Kultur. Die Arbeit soll die Entstehung, Funktion und den Ausdruck des Doppelgängers in der Postmoderne erforschen.
Kapitel 2 befasst sich mit den Ursprüngen des Motivs des Doppelgängers in der Literatur und beleuchtet die Entwicklung des Motivs von der Dualität zur Darstellung des Doppelgängers in den Werken von Dostojewskij und Stevenson.
Kapitel 3 widmet sich der Postmoderne und behandelt die Geschichte des Begriffs sowie die Theorien von Jameson und Baumann. Die Kapitel erörtert zudem den Begriff des Subjekts in der Postmoderne und die Relevanz des Doppelgängers im Kontext des postmodernen Films.
Kapitel 4 analysiert den Film FIGHT CLUB und untersucht die Darstellung des gesellschaftlichen Umfelds des Protagonisten, die psychologischen Strukturen und die Figur des Doppelgängers. Die Rolle der Destruktion als produktives Element in der Selbstfindung des Protagonisten steht ebenfalls im Fokus.
Doppelgänger, Postmoderne, FIGHT CLUB, Dualität, Literatur, Dostojewskij, Stevenson, Jameson, Baumann, Subjekt, Identität, Destruktion, Männlichkeit, Gesellschaft, Kultur, Film, Analyse.
Tyler Durden fungiert als Doppelgänger des namenlosen Erzählers und verkörpert dessen Ideal-Ich sowie die unterdrückten Wünsche nach Rebellion und Freiheit.
Der Film thematisiert die Leere der Konsumgesellschaft, den Zerfall traditioneller Identitäten und die Suche nach echtem Erleben in einer künstlichen Warenwelt.
Sie beschreibt den psychischen Zerfall des Protagonisten, der sich in zwei Persönlichkeiten spaltet, um die Unerträglichkeit seines Alltags zu kompensieren.
Zerstörung (von Möbeln, Körpern, Gebäuden) wird als befreiender Akt gesehen, um die Fesseln der Zivilisation abzustreifen und zum „wahren Kern“ des Menschseins vorzudringen.
Wichtige Vorläufer sind Dostojewskis „Der Doppelgänger“ und Stevensons „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“, die bereits die Spaltung des Subjekts thematisierten.
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