Bachelorarbeit, 2016
75 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Begriffsabgrenzung
1.2 Problemstellung
1.3 Gang der Untersuchung
2. Rahmenbedingungen des E-Commerce in Deutschland
2.1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
2.2 Rechtliche Rahmenbedingungen
2.3 Technische Rahmenbedingungen
2.4 Vor- und Nachteile des Online-Handels
2.5 Motive für eine Internationalisierung
2.6 Voraussetzungen für deutsche Unternehmen
3. Komponenten und Ablauf eines internationalen Markteintritts
3.1 Vorgehensweise bei der Analyse und Auswahl eines ausländischen Marktes
3.1.1 Ziellandselektion
3.1.2 Informationsgewinnung für internationale Marktentscheidungen
3.1.3 Wettbewerbsstruktur
3.1.4 Konsumentenstruktur und kulturelle Unterschiede
3.2 Wahl einer geeigneten Markteintrittsstrategie
3.2.1 Markteintrittsbarrieren
3.2.2 Mögliche Formen des Markteintritts
3.2.3 Zeitliche Planung
3.2.4 Finanzierung und Budgetierung der Internationalisierungsstrategie
3.2.5 Marketing-Mix
3.2.5.1 Produktpolitik
3.2.5.2 Preispolitik
3.2.5.3 Kommunikationspolitik
3.2.5.4 Distributionspolitik
4. Markterschließung der USA: Handlungsempfehlungen anhand von Unternehmensbereichen eines Mode E-Commerce Unternehmens
4.1 Internationales Marketing
4.2 Operations
4.3 Sortimentsplanung/Einkauf
4.4 IT
5. Fazit und Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist die Erarbeitung eines strategischen Rahmens für mittelständische E-Commerce-Unternehmen der Modebranche zur erfolgreichen Erschließung neuer Auslandsmärkte. Es wird untersucht, welche Rahmenbedingungen, Markteintrittsbarrieren und operativen Aspekte bei einer Internationalisierung beachtet werden müssen, wobei die USA als konkretes Fallbeispiel zur Erstellung von Handlungsempfehlungen dienen.
3.2.1 Markteintrittsbarrieren
Markteintrittsbarrieren umfassen die Gesamtheit aller Hindernisse, die zu überwinden sind, um die geographische Expansion durchführen zu können. Wie in Abbildung Nr. 1 ersichtlich, gibt es eine Unterteilung in protektionistische, ökonomische und verhaltensbedingte Markteintrittsbarrieren.
Die protektionistischen Markteintrittsbarrieren können auch als institutionelle Markteintrittsbarrieren bezeichnet werden und beinhalten die tarifären Handelshemmnisse, wie Zölle und die nicht-tarifären Hemmnisse, wie behördliche Entscheidungsprozesse. Zölle können als Abgaben im grenzüberschreitenden Warenverkehr definiert werden und sind ein Instrument, das zur Beeinflussung von internationalen Handelsbeziehungen eingesetzt wird.
Auch die Wettbewerbssituation kann eine Marktbarriere darstellen, daher sollte wie bereits in Kapitel 3.1.2 erwähnt eine genaue Analyse der Wettbewerber stattfinden. Besonders Größenvorteile der Wettbewerbsunternehmen stellen ökonomische Markteintrittsbarrieren dar. Zudem sollte bei einem etablierten Wettbewerber mit Gegenreaktionen während des Markteintritts gerechnet werden.
1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die zunehmende Internationalisierung als Megatrend im Online-Handel und leitet die Problemstellung ab, dass für mittelständische Unternehmen spezifische Strategien zur Markterschließung notwendig sind.
2. Rahmenbedingungen des E-Commerce in Deutschland: Hier werden die wirtschaftlichen, rechtlichen und technischen Faktoren des deutschen E-Commerce-Marktes analysiert sowie Motive und Voraussetzungen für eine erfolgreiche Internationalisierung definiert.
3. Komponenten und Ablauf eines internationalen Markteintritts: Dieses Kapitel behandelt die methodische Vorgehensweise bei der Marktanalyse, der Ziellandselektion und der Auswahl sowie Implementierung geeigneter Markteintrittsstrategien.
4. Markterschließung der USA: Handlungsempfehlungen anhand von Unternehmensbereichen eines Mode E-Commerce Unternehmens: Auf Basis der theoretischen Grundlagen werden spezifische Checklisten und Handlungsempfehlungen für den Markteintritt in die USA für die Bereiche Marketing, Operations, Einkauf und IT erstellt.
5. Fazit und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont die Bedeutung einer fundierten Vorbereitung und regelmäßiger Kontrollmechanismen für ein nachhaltiges internationales Wachstum.
Internationalisierung, E-Commerce, Markteintrittsstrategie, Modebranche, Markteintrittsbarrieren, Ziellandselektion, Export, Markterschließung, Wettbewerbsvorteil, Marketing-Mix, Online-Handel, Mittelstand, USA, Logistik, Kundengewinnung
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung einer Strategie für mittelständische E-Commerce-Unternehmen der Modebranche, um erfolgreich neue Auslandsmärkte zu erschließen.
Die zentralen Felder umfassen die Analyse der Marktrahmenbedingungen, die methodische Vorgehensweise bei der Markteintrittsplanung, die Identifikation von Barrieren sowie die operative Gestaltung des Marketing-Mix.
Das Ziel ist es, relevante Aspekte für den Markteintritt zu identifizieren und konkrete Handlungsempfehlungen sowie Checklisten zu erstellen, die mittelständischen Händlern bei der internationalen Expansion dienen.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Fundierung durch Literaturanalyse sowie eine Spezifikation und Anwendung auf den US-amerikanischen Markt, um praxisorientierte Checklisten und Handlungsempfehlungen abzuleiten.
Im Hauptteil werden zunächst die Rahmenbedingungen des E-Commerce und die Komponenten eines internationalen Markteintritts dargelegt, gefolgt von einer detaillierten Anwendung auf die Unternehmensbereiche Marketing, Operations, Sortimentsplanung und IT am Beispiel der USA.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Internationalisierung, Markteintrittsstrategie, E-Commerce, Modebranche und Markterschließung geprägt.
Die USA werden als ein Land mit hohem Potenzial für den Online-Handel identifiziert, das aufgrund seiner Größe und der spezifischen Anforderungen an Marketing und Logistik ein ideales Szenario für die Anwendung der erarbeiteten Strategien bietet.
Diese Tabellen fungieren als praktische Checklisten für Unternehmen, um in den jeweiligen Funktionsbereichen wie Operations oder IT keine wesentlichen länderspezifischen Anforderungen beim Markteintritt zu übersehen.
Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass die Internationalisierung im Online-Handel zwar mit Risiken verbunden ist, jedoch für mittelständische Unternehmen eine essenzielle Chance zur Umgehung der Marktsättigung im Heimatmarkt bietet.
Die Arbeit stellt heraus, dass die Pionier-Strategie zwar Vorteile wie Monopolsituationen bietet, aber die Folger-Strategie für mittelständische Unternehmen oft risikoärmer ist, da von den Fehlern der Pioniere gelernt werden kann.
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