Fachbuch, 2019
83 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Ziele
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Einordnung des Themas
2.1 Prozess,- Aufbau- und Organisationsstruktur in der Automobilindustrie
2.2 Der Produktlebenszyklus in der Automobilindustrie
2.2.1 Der Produktentstehungsprozess in der Automobilindustrie
2.3 Qualitätsmanagement
2.4 Reifegradmanagement
2.4.1 Anforderungsmanagement
2.4.2 Übersicht Reifegradmodelle
2.4.3 Kritik an den Reifegradmodellen
2.5 Supply Chain Management
3 Grundlagen des Fehlermanagements
3.1 Fehler
3.1.1 Qualitätskosten/Fehlerkosten
3.1.2 Zusammenhang Fehlerentstehung und Fehlerbehebung
3.1.3 Fehlererfassung und -dokumentation
3.1.4 Fehlerklassifizierung
3.2 Fehlermanagement
3.2.1 Fehlermanagementmethoden
3.2.2 Kritik an Fehlermanagementmethoden
4 Softwareentwicklung
4.1 Vorgehensmodelle der Softwareentwicklung
4.1.1 Wasserfallmodell
4.1.2 V-Modell
4.1.3 Scrum als Beispiel agiler Vorgehensmodelle
4.1.3.1 Manifesto for Agile Software Development
4.1.3.2 Scrum Framework
4.1.3.3 Konzept - Umgang mit Fehlern in Scrum
5 DevOps
6 Experteninterviews
7 Ergebnisse
7.1 Entwurf eines agilen Fehlermanagementprozesses
7.2 Allgemeine Ideen, Hypothesen & Ansätze
8 Zusammenfassung
Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen agilen Fehlermanagementprozess für digitale Produkte in der Automobilindustrie zu entwerfen. Da etablierte, starre Methoden der Automobilbranche auf die schnellen Innovationszyklen digitaler Anwendungen treffen, untersucht die Arbeit, wie agile Entwicklungsmethoden und DevOps-Ansätze in das Fehlermanagement integriert werden können, um eine effiziente Fehlerallokation und -behebung zu ermöglichen.
3.2 Fehlermanagement
Fehlermanagement umfasst systematisch bereichsübergreifend betriebene Fehlerprävention, Fehlererkennung, Fehlerdiagnose und Fehlerbewertung sowie die Einleitung und Evaluierung von Gegenmaßnahmen mit dem Ziel, das Risiko schwerwiegender Fehlerfolgen zu minimieren und teure Wiederholfehler zu vermeiden. Dabei ist ein offener, positiver Umgang mit Fehlern eine Voraussetzung, um zukünftige Fehler zu vermeiden. Besonders im Bereich von Software ist diese Haltung gegenüber Fehlern unerlässlich, denn fehlerfreie Software existiert nicht.
Zwar ist das Ziel des Fehlermanagements möglichst alle Fehler zu beheben bzw. zu vermeiden, jedoch ist diese Vorgabe eine Utopie. Die Annahme, dass Fehler gemacht werden und gemacht werden müssen, um einen höchstmöglichen Qualitätsgrad zu erreichen, muss die Fehlerkultur eines Unternehmens prägen. Dadurch wird ein positiver Umgang mit Fehlern erleichtert, zumal die Ursachen von Fehlern selten auf individuelle, sondern meist auf systembedingte Gründe zurückzuführen sind. Analog zu den auftretenden Phasen in denen Fehler entstehen oder erkannt werden, gibt es drei verschiedene Ansätze, um Fehlermanagement zu betreiben.
Präventives Fehlermanagement, oder auch Fehlerprävention genannt, befasst sich mit allen Maßnahmen, die das Entstehen von Fehlern verhindern sollen. Zu den Maßnahmen zählen unteranderem das Schulen und Sensibilisieren von Mitarbeitern, um eine positive Fehlerkultur im Unternehmen zu etablieren oder die Einführung von QM-Systemen mit einer offenen, standardisierten Fehlerkommunikation.
Aktives Fehlermanagement beschreibt die Unterstützung der Mitarbeiter während der Ausführung von Tätigkeiten. Dies könnten bspw. Tools sein, die während der Softwareentwicklung eingesetzt werden, um bspw. Programmierfehler auszuschließen. Hierzu zählen Maßnahmen, die während der Entwicklung bzw. Programmierung erfolgen, bspw. der Einsatz eines Software Development Kits (SDK) oder (Entwicklungs-) Vorgaben, die ein ständiges Schreiben von Logdateien während des Betriebes ermöglichen.
1 Einleitung: Beschreibt die Disruption der Automobilindustrie durch Software und die Notwendigkeit, das Fehlermanagement an agile Methoden anzupassen.
2 Einordnung des Themas: Analysiert Organisationsstrukturen, den Produktlebenszyklus sowie Qualitäts- und Reifegradmanagement im automobilen Umfeld.
3 Grundlagen des Fehlermanagements: Definiert Fehlerbegriffe, Fehlerkosten und klassische Managementmethoden wie FMEA, FTA und 8D-Prozess.
4 Softwareentwicklung: Stellt klassische Modelle und Scrum als agiles Framework vor und beschreibt Ansätze für das Fehlermanagement in agilen Projekten.
5 DevOps: Untersucht die Verbindung von Entwicklung und Betrieb zur Beschleunigung der Softwarebereitstellung und Fehlererkennung.
6 Experteninterviews: Liefert empirische Einblicke durch Expertenbefragungen zu Herausforderungen bei der Fehlerallokation und Schnittstellenproblemen.
7 Ergebnisse: Entwirft einen agilen Fehlermanagementprozess basierend auf Testautomation, Datenanalysen und KI-Unterstützung.
8 Zusammenfassung: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und hebt die Bedeutung des automatisierten Fehlermanagements hervor.
Fehlermanagement, Automobilindustrie, Agile Softwareentwicklung, Scrum, DevOps, Softwaretest, Testautomation, Qualitätssicherung, Reifegradmanagement, Fehlerallokation, KI, Künstliche Intelligenz, Produktentstehungsprozess, Schnittstellenmanagement, Fehlerprävention.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Herausforderung, ein effektives Fehlermanagement für digitale Produkte in der Automobilindustrie zu etablieren, da traditionelle Prozesse hier an ihre Grenzen stoßen.
Die Schwerpunkte liegen auf Qualitätsmanagement, agiler Softwareentwicklung, DevOps-Prinzipien und modernen Methoden zur Fehlerprävention und -analyse.
Das Ziel ist der Entwurf eines agilen Fehlermanagementprozesses, der eine schnelle Fehlerzuordnung und -behebung über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg ermöglicht.
Es erfolgt eine fundierte Literaturrecherche sowie eine qualitative empirische Untersuchung mittels Experteninterviews bei Automobilherstellern und in der Telekommunikationsbranche.
Der Hauptteil behandelt die Grundlagen des Fehlermanagements, den Vergleich zwischen klassischen Vorgehensmodellen (wie Wasserfall) und agilen Ansätzen (wie Scrum) sowie die Synergien zwischen Entwicklung und Betrieb durch DevOps.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Agiles Fehlermanagement, Testautomation, Fehlerallokation, DevOps und Automobilindustrie.
Der 8D-Report ist stark sequenziell und auf physikalische Produkte ausgelegt, was der benötigten Geschwindigkeit und Iterationsfrequenz agiler Softwareentwicklung widerspricht.
KI soll in einem zentralen Fehlerspeicher dazu dienen, auftretende Fehlerbilder automatisch zu analysieren, Muster zu erkennen und so bei neuen Fehlern die wahrscheinlichste Fehlerursache oder Zuständigkeit abzuleiten.
Es bezeichnet die regelbasierte, automatisierte Installation und Konfiguration von Infrastrukturkomponenten durch Skripte, was eine Voraussetzung für Continuous Delivery und ein automatisiertes Fehlermanagement ist.
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