Masterarbeit, 2016
62 Seiten, Note: 1,5
Diese Arbeit befasst sich mit dem Einfluss von Populärkultur auf das institutionelle Gegenwartstheater. Sie untersucht die vielfältigen Formen und Strategien, wie Theater heute populärkulturelle Phänomene und Arbeitsweisen aufgreifen und in ihre Inszenierungen integrieren.
Die Arbeit beginnt mit einer umfassenden Analyse des Begriffs "Populärkultur" und beleuchtet dessen historische Entwicklung, seine Merkmale und Spannungsfelder. Anschließend wird die Beziehung zwischen Populärkultur und Gegenwartstheater erforscht, wobei Themen wie die Verwendung von Pop-Musik im Theater und die Verbindung zur postdramatischen Theaterästhetik behandelt werden.
Daraufhin werden die Methoden untersucht, wie populärkulturelle Elemente in der Gegenwartsdramatik und auf der Inszenierungsebene Verwendung finden. Die Arbeit analysiert exemplarisch Inszenierungen von Simon Stone, Stefan Pucher/Dietmar Dath und Ersan Mondtag, um die vielfältigen Ansätze aufzuzeigen.
Abschließend widmet sich die Arbeit der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz als Beispiel für eine Theaterinstitution, die populäre Kultur in ihrer Arbeit und ihrer Außendarstellung integriert.
Populärkultur, Gegenwartstheater, Inszenierungsästhetik, postdramatisches Theater, Gegenwartsdramatik, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Legitimation, Vermarktung, Frank Castorf, Christoph Schlingensief, Herbert Fritsch, René Pollesch.
Populärkultur beeinflusst das Gegenwartstheater durch den Einsatz von Pop-Musik, modernen Ästhetiken und Verfahrensweisen, die eine breitere Außenwirkung und neue Legitimation ermöglichen.
Avant-Pop ist eine Subkategorie der Populärkultur (nach Thomas Hecken), die experimentelle Kunstformen mit populären Elementen verbindet.
Sie dient als Beispiel für einen Theaterbetrieb, der durch Regisseure wie Castorf oder Pollesch eine popkulturelle Ästhetik und erfolgreiche Marketingstrategien zur Außendarstellung nutzt.
Pop-Musik wird im postdramatischen Theater oft als atmosphärisches Mittel oder als Zitat genutzt, um die traditionelle dramatische Struktur aufzubrechen und politische Potentiale freizusetzen.
In der Analyse werden unter anderem Simon Stone, Stefan Pucher, Ersan Mondtag, Frank Castorf, Christoph Schlingensief und René Pollesch untersucht.
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