Masterarbeit, 2019
62 Seiten, Note: 2
Politik - Allgemeines und Theorien zur Internationalen Politik
Die vorliegende Arbeit untersucht systematisch die Beziehung zwischen ethischer Orientierung und der Wirkung des Handelns. Sie hinterfragt die ontologischen Möglichkeiten, die diese Beziehung prägen, und analysiert, wie sich gute Handlungen auf die politische und kriegerische Macht eines Akteurs auswirken. Die Arbeit erforscht verschiedene ontologische Systeme, um ein Verständnis für das Verhältnis zwischen ethischem Handeln und Machtgewinn zu entwickeln.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Forschungsfrage und die Methodologie. Sie untersucht verschiedene ontologische Systeme wie Platonismus, Demokritismus, Spinozismus und Voluntarismus, um die grundlegenden Voraussetzungen für die Analyse von guten Handlungen und Machtgewinn zu erarbeiten. Im Anschluss werden die ontologischen Implikationen von guten Handlungen und Machtgewinn im Allgemeinen und im Kontext von Politik und Krieg betrachtet. Die Arbeit analysiert die Bedeutung der Aussage, dass ein Akteur willentlich eine gute Handlung im politischen und kriegerischen Bereich ausführt und dabei Macht erlangt. Schließlich erörtert die Arbeit verschiedene politische Verfassungsformen im Hinblick auf die Verbindung von gutem Handeln und Machtgewinn. Die Arbeit konzentriert sich dabei auf die Untersuchung der ontologischen Möglichkeiten, die diese Beziehung prägen, ohne jedoch in die Schlussfolgerungen der Arbeit vorzugreifen.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen Macht, Ethik, Ontologie, Politik, Krieg, Handlung, Wille, Legitimität, Platonismus, Demokritismus, Spinozismus, Voluntarismus, und analysiert diese Themen im Kontext von guten Handlungen und Machtgewinn. Sie verwendet ontologische Prinzipien, um die Beziehung zwischen ethischer Orientierung und der Wirkung des Handelns zu erforschen und zu verstehen, wie sich gute Handlungen auf die politische und kriegerische Macht eines Akteurs auswirken.
Diese Arbeit untersucht systematisch die Hypothese, ob gutes Handeln im Bereich der Politik und des Krieges tatsächlich zu einem Gewinn an Macht führt.
Es ist weitgehend unstrittig, dass gute Taten die Legitimität eines Staates erhöhen, was wiederum die politische Stabilität und Machtbasis festigen kann.
Für Denker wie Hobbes ist Ethik oft nur eine nachträgliche Legitimation bestehender Machtverhältnisse und hat keine absolute, universelle Bedeutung.
Die Untersuchung betrachtet platonische, materialistische (Demokrit), spinozistische und voluntaristische Systeme, um den Rahmen für ethisches Handeln zu definieren.
Die Arbeit differenziert zwischen diesen Bereichen und analysiert die Wirkung ethisch guten Handelns jeweils spezifisch für politische Strukturen und kriegerische Auseinandersetzungen.
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