Bachelorarbeit, 2017
49 Seiten, Note: 2,6
1. Einleitung
2. Teil A – Basiswissen Traumapädagogik
2.1 Einführung in Trauma und Traumatisierung
2.2 Bindungstheorie und Bindungsstörung
2.3 Konzept des guten Grundes
2.4 Gestaltung sicherer Orte
2.4.1 Pädagogik des Sicheren Ortes nach Martin Kühn
2.4.2. Pädagogik der fünf sicheren Orte nach Martin Baierl
2.4.3 Ziel: Therapeutisches Milieu
2.5 Partizipation
2.6 Selbstbemächtigung
2.7 Dissoziation
2.8 Übertragung und Gegenübertragung
2.9 Elternarbeit
3. Teil B – Traumapädagogik in Fort- und Weiterbildung
3.1 Bundesarbeitsgemeinschaft Traumapädagogik
3.2 Lenkungskraft der BAG Traumapädagogik
3.3 Curricula zur Weiterbildung Traumapädagogik und Traumazentrierter Fachberatung
3.4 Vergleich Curricula und Basiswissen (Teil A der Arbeit)
3.5 Exemplarischer Vergleich von Weiterbildungskonzepten
3.6 Diskussion Fortbildungspflicht
4. Fazit: Nutze für die Praxis – Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht das erforderliche Basiswissen traumapädagogischer Arbeitsweisen in der vollstationären Jugendhilfe und analysiert, inwiefern aktuelle Weiterbildungsangebote der Bundesarbeitsgemeinschaft Traumapädagogik diesen Standards gerecht werden, um eine fundierte Praxis zu ermöglichen.
2.4 Gestaltung sicherer Orte
Wie bereits erwähnt, ist ein wichtiges Element in der Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen, dass diese wieder Vertrauen und Sicherheit in ihre eigenen Fähigkeiten und andere Menschen bekommen. Daher finden sich in der Literatur verschiedene konzeptionelle Ansätze, um ein Sicherheitsgefühl für diese Kinder und Jugendlichen herzustellen. In der Literatur wird dabei von sicheren Orten gesprochen. Neben dem Konzept von Kühn erscheint auch das Konzept der fünf sicheren Orte von Martin Baierl erwähnenswert, da in diesem noch weitere Handlungsperspektiven für die Pädagogen aufgezeigt werden. Beide Ansätze haben Sicherheit als Grundvoraussetzung für traumapädagogisches Handeln.
1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Traumapädagogik in der Heimerziehung ein und skizziert das Ziel, Fachwissen für die pädagogische Praxis zu exzerpieren und mit Mindeststandards zu vergleichen.
2. Teil A – Basiswissen Traumapädagogik: Dieses Kapitel definiert zentrale traumapädagogische Begriffe und Konzepte, wie das Prinzip des guten Grundes, die Gestaltung sicherer Orte, Partizipation und Selbstbemächtigung.
3. Teil B – Traumapädagogik in Fort- und Weiterbildung: Hier werden die Rolle der Bundesarbeitsgemeinschaft Traumapädagogik, die bestehenden Weiterbildungscurricula sowie die Notwendigkeit einer Fortbildungspflicht kritisch diskutiert.
4. Fazit: Nutze für die Praxis – Zusammenfassung: Das Fazit betont die Notwendigkeit der Professionalisierung durch fundiertes Fachwissen und fordert eine bessere Integration traumapädagogischer Inhalte in die Ausbildung.
Traumapädagogik, Heimerziehung, Sichere Orte, Psychotraumatologie, Bindungstheorie, Partizipation, Selbstbemächtigung, Dissoziation, Elternarbeit, Mindeststandards, Weiterbildung, Traumafolgestörungen, Fachkräftegebot, Supervision, Selbstregulation
Die Arbeit behandelt die Grundlagen der Traumapädagogik in der stationären Jugendhilfe und prüft deren Anwendung in der beruflichen Fort- und Weiterbildung.
Zentral sind die theoretischen Grundlagen traumapädagogischen Handelns, wie die Gestaltung sicherer Orte und die Bedeutung der Bindung sowie deren Umsetzung in professionellen Curricula.
Ziel ist es, das notwendige Basiswissen für Pädagogen in der Heimerziehung zu definieren und die Qualität aktueller Weiterbildungen anhand dieser Standards zu bewerten.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse von Weiterbildungskonzepten sowie Mindeststandards relevanter Fachgesellschaften.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, wie das Konzept des "guten Grundes", und eine kritische Auseinandersetzung mit der Lenkungskraft und den Standards der BAG Traumapädagogik.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Traumapädagogik, Sicherer Ort, Partizipation, Selbstbemächtigung und Traumafolgestörungen.
Baierl differenziert zwischen äußerem, personalem, dem Selbst als, Spiritualität als und dem inneren sicheren Ort, um eine umfassende Stabilität für die Betroffenen zu schaffen.
Elternarbeit ist komplex, da zwischen Eltern, die Unterstützung benötigen, und (Mit-)Verursachern der Traumatisierung unterschieden werden muss, wobei das Wohl des Kindes immer Priorität hat.
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