Masterarbeit, 2019
107 Seiten, Note: 1,3
1 Hinführung
2 Die Digitalisierung
2.1 Begriffsklärung
2.2 Megatrend Digitalisierung
2.2.1 Digitalisierung als vierte industrielle Revolution
2.2.2 Wirkungsebenen der Digitalisierung in der Unternehmensführung
2.3 Digitale Treiber im Controlling
2.3.1 Industrie 4.0
2.3.2 Big Data
2.3.3 Business Intelligence & Business Analytics
3 Controlling im Zeitalter der Digitalisierung
3.1 Veränderung der Controlling Hauptprozesse
3.1.1 Strategische Planung
3.1.2 Operative Planung und Budgetierung
3.1.3 Forecasts
3.1.4 Kosten-, Leistungs- und Ertragsrechnung
3.1.5 Management Reporting
3.1.6 Projekt- und Investitionscontrolling
3.1.7 Risikomanagement
3.2 Veränderung der Controllingorganistion
3.2.1 Entwicklung der IT im Controlling
3.2.2 Aufbau der Controllingorganisation
4 Rollenverständnis und Kompetenzprofil des Controllers
4.1 Verschiebung der Controller Aufgaben
4.2 Kompetenzanforderung und Rollen des Controllers
4.3 Das zukünftige Rollenverständnis der Controller
4.4 Anforderungsprofil an den Controller der Zukunft
4.4.1 Veränderungen der fachlich- methodischen Kompetenzen
4.4.2 Veränderungen der persönlichen und sozial-kommunikativen Kompetenzen
5 Potentiale, Herausforderungen und Risiken eines digitalen Controllings
5.1 Potentiale
5.2 Herausforderungen
5.3 Risiken
6 Aktuelle digitale Lage des Controllings in Deutschland
6.1 Studienergebnisse
6.2 Mögliche Zukunftsszenarien
7 Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht den aktuellen Forschungsstand zur Digitalisierung im Controlling. Ziel ist es, die Auswirkungen digitaler Trends auf Controlling-Prozesse, die Organisationsstruktur sowie das Rollenverständnis und Kompetenzprofil von Controllern zu analysieren und mögliche Zukunftsszenarien aufzuzeigen.
2.3.1 Industrie 4.0
Zunächst werden Technologien, die in der Wissenschaft und Praxis mit der Industrie 4.0 in Verbindung gebracht werden näher betrachtet.
Der Begriff „Industrie 4.0“ wurde erstmals im Jahr 2011 von der Bundesregierung auf der Hannover Messe für Industrie verwendet. Seitdem steht er für die Zukunft der Produktion am Standort Deutschland.
Die sogenannte Smart Factory ist geprägt durch eine vollständige Vernetzung aller Prozess- und Produktionsschritte. Steuerungssysteme, Maschinen und sogar Produkte tauschen, sowohl unternehmensintern als auch unternehmensübergreifend, permanent Informationen untereinander aus. Die bisher klassische Wertschöpfungskette transformiert sich demnach zu einem Wertschöpfungsnetzwerk. Maschinen und Produktionssysteme von morgen, werden in der Lage sein individuelle Produktanforderungen der Kunden vollautomatisch zu berücksichtigen, Warenströme optimal zu koordinieren und einen durchgängigen Abruf aller relevanten Informationen in Echtzeit ermöglichen. Durch den stetigen Informationsfluss wird Flexibilität und Effizienz in einem noch nie dagewesenen Ausmaß erreicht.
1 Hinführung: Die Einleitung definiert das Controlling im digitalen Wandel und leitet daraus die zentralen Forschungsfragen zur Prozessveränderung und zum Controller-Profil ab.
2 Die Digitalisierung: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Digitalisierung als Megatrend und stellt die zentralen technologischen Treiber (Industrie 4.0, Big Data, BI) vor.
3 Controlling im Zeitalter der Digitalisierung: Es wird analysiert, wie sich die Controlling-Hauptprozesse sowie die Controlling-Organisation durch digitale Technologien in der Praxis verändern.
4 Rollenverständnis und Kompetenzprofil des Controllers: Das Kapitel beleuchtet die Verschiebung der Controller-Aufgaben und leitet das notwendige Kompetenzprofil sowie die neuen Rollenbilder (z.B. Business Partner) ab.
5 Potentiale, Herausforderungen und Risiken eines digitalen Controllings: Hier werden die Chancen durch erhöhte Transparenz und Optimierung den konkreten Herausforderungen (z.B. Datenmanagement) und Risiken gegenübergestellt.
6 Aktuelle digitale Lage des Controllings in Deutschland: Auf Basis empirischer Studienergebnisse wird der Ist-Zustand der Digitalisierung in deutschen Unternehmen bewertet und durch Zukunftsszenarien ergänzt.
7 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer fundamentalen Neuausrichtung des Controllings.
Digitalisierung, Controlling, Industrie 4.0, Big Data, Business Intelligence, Controller, Rollenverständnis, Kompetenzprofil, Datenmanagement, Prozessautomatisierung, Transformation, Management Reporting, Unternehmenssteuerung, Forecasting, Data Scientist
Die Masterarbeit befasst sich mit dem Einfluss des Megatrends Digitalisierung auf die Disziplin Controlling und die damit verbundenen Veränderungen für Unternehmen und Controller.
Die Arbeit fokussiert sich auf die technologischen Treiber (Industrie 4.0, Big Data, BI), die Anpassung der Controlling-Prozesse, das sich wandelnde Rollenbild des Controllers sowie aktuelle Herausforderungen und Risiken.
Das Ziel ist es, den aktuellen Forschungsstand zur Digitalisierung im Controlling aufzuzeigen und die Auswirkungen auf die Controlling-Prozesse und das Anforderungsprofil an Controller zu untersuchen.
Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturanalyse sowie auf die Auswertung aktueller empirischer Studien (z.B. von KPMG und dem ICV) zum digitalen Reifegrad und den Zukunftserwartungen im Controlling.
Der Hauptteil analysiert detailliert die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Controlling-Hauptprozesse (Planung, Budgetierung, Reporting, etc.) und leitet daraus neue Kompetenzanforderungen sowie Organisationsformen ab.
Der Controller entwickelt sich vom reinen Zahlenlieferanten zum „Business Partner“ und zunehmend zum „Change Agent“, der komplexe Datenanalysen interpretieren und das Management strategisch beraten kann.
Digital Enabler dienen als Fundament der digitalen Transformation und umfassen Technologien und Service-Architekturen, die eine flexible Nutzung technischer Dienste im Unternehmen erst ermöglichen.
Durch die Vernetzung von Maschinen und Produkten in der "Smart Factory" fallen in Echtzeit enorme Datenmengen an, die eine präzisere, automatisierte Planung und operative Steuerung ermöglichen.
Während BI vor allem der Speicherung und Auswertung elektronischer Daten zur Entscheidungsunterstützung dient, erweitert BA dies um zukunftsbezogene Analysen (Predictive/Prescriptive Analytics) zur aktiven Prognose und Maßnahmenempfehlung.
Zu den zentralen Risiken gehören hohe Investitionskosten, eine zunehmende Komplexität der IT-Landschaft, IT-Sicherheitsaspekte, rechtliche Unsicherheiten, fehlendes Know-how der Mitarbeiter sowie mögliche interne Widerstände gegen den Kulturwandel.
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