Bachelorarbeit, 2017
35 Seiten, Note: 1,7
1 EINLEITUNG
2 THEORETISCHE FUNDIERUNG
2.1 PROFESSIONSWISSEN
2.2 KOMPETENZEN
2.3 ÖKONOMISCHE KOMPETENZ
3 METHODE
3.1 VERGLEICH
3.2 VERGLEICHSKRITERIEN
3.2.1 Erhebungsinstrumente
3.2.2 Stichprobe
4 AUSWERTUNG UND ERGEBNISSE
4.1 VERGLEICH DER MESSINSTRUMENTE
4.1.1 Pre- und Posttest
4.1.2 Einfluss individueller Merkmale
4.1.3 Differenzierung nach Taonomiestufen
4.2 VERGLEICH DER STICHPROBE
4.2.1 Stichprobenzusammensetzung und Stichprobengröße
4.2.2 Beeinflussung der Testergebnisse
4.3 ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE
5 FAZIT
Die Arbeit untersucht die ökonomische Kompetenz von Lehrpersonen durch einen vergleichenden Blick auf verschiedene Studien, um den Zusammenhang zwischen Lehrkräftequalifikation und der Leistungsfähigkeit der Lernenden zu analysieren sowie den Bedarf an Weiterbildungsangeboten zu eruieren.
3.1 Vergleich
Während Mader (1994) den Vergleich als eine grundlegende Methode der pädagogischen Forschung vorstellt, bezeichnet ihn Allemann-Ghionda (2004: 165-166) sogar als „Krönung der Untersuchung, denn hier werden Hypothesen verifiziert oder falsifiziert, Ergebnisse konkretisiert und auf den Punkt gebracht“. Ein Vergleich ist in den verschiedensten Bereichen mit unterschiedlichen Ausprägungen anwendbar. Dabei liegt der Fokus hauptsächlich darauf, Gemeinsamkeiten oder Unterschiede der zu untersuchenden Elemente herauszuarbeiten. Diese können sich durch das „Vorhandensein oder Fehlen bestimmter (abstrakter) Merkmale“ (Mader, 1994: 67) zeigen. Zu beachten ist, dass die zu vergleichenden Merkmale für diese Methode geeignet sind. Ähnlichkeiten bei „Aufbau, Struktur, Funktion, Entstehung oder Verwendung“ (Mader, 1994; 67-77) sollten vorhanden sein, auch wenn diese nicht Hauptgegenstand der Untersuchung sind.
Bei den drei vorliegenden Studien lassen sich mehrere Übereinstimmungen finden. Allen voran steht die Forschungsfrage, welche sich bei den drei Studien dem ökonomischen Wissen von Lehrpersonen widmet. Zwei Erhebungen sind an einen Kurs geknüpft, den die Testgruppen über einen bestimmten Zeitraum besuchten. Die verwendeten Pre- und Posttests zur Messung einer Wissensveränderung ähneln sich in ihrer Vorgehensweise und ihren Inhalten, so dass sie für einen Vergleich geeignet scheinen. Neben einer Übereinstimmung bzw. Gleichartigkeit der Testformen sind allerdings auch ähnliche „gesellschaftliche und vor allem (schul)politische Rahmenbedingungen“ (Lüdecke-Plümer & Sczesny: 1998: 2) zu beachten, um einen Vergleich zu ermöglichen.
1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz ökonomischer Bildung und führt in die Fragestellung ein, ob die Kompetenz von Lehrkräften einen messbaren Einfluss auf den Lernerfolg hat.
2 THEORETISCHE FUNDIERUNG: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Professionswissen, Kompetenz und ökonomische Kompetenz anhand etablierter Modelle der Lehr-Lern-Forschung.
3 METHODE: Es wird die methodische Herangehensweise des Studienvergleichs erläutert, wobei insbesondere die Auswahl der Erhebungsinstrumente und die Stichprobencharakteristika dargelegt werden.
4 AUSWERTUNG UND ERGEBNISSE: Hier erfolgt der detaillierte Vergleich der Studien hinsichtlich der Wirksamkeit von Kursen, individueller Merkmale der Lehrkräfte und der spezifischen Leistungsbereiche im ökonomischen Wissen.
5 FAZIT: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und leitet daraus Empfehlungen für die Lehrerbildung und den Forschungsbedarf ab.
Ökonomische Kompetenz, Lehrerbildung, Professionswissen, Lehr-Lern-Prozess, Messinstrumente, WBT, TEL, TUCE, ökonomische Bildung, Weiterbildung, fachdidaktisches Wissen, Schulpraxis, Kompetenzmessung, ökonomische Denkweise, Bildungsstandard
Die Arbeit befasst sich mit der ökonomischen Kompetenz von Lehrpersonen und analysiert, wie diese durch Ausbildung und Weiterbildung entwickelt werden kann.
Zu den Schwerpunkten zählen das Lehrerwissen, die ökonomische Bildung, der Einsatz von Testinstrumenten wie dem TEL/WBT oder TUCE sowie die Korrelation zwischen Lehrerwissen und Schülerleistung.
Das Hauptziel ist der Vergleich verschiedener Studien, um zu prüfen, ob Weiterbildungsangebote die ökonomische Kompetenz von Lehrkräften nachhaltig steigern können.
Die Arbeit nutzt die Methode des Studienvergleichs, um Ergebnisse verschiedener nationaler und internationaler Untersuchungen zusammenzuführen und zu analysieren.
Im Hauptteil werden Messinstrumente, Stichprobenzusammensetzungen sowie der Einfluss von individuellen Merkmalen und Programmen auf das ökonomische Wissen ausgewertet.
Schlüsselbegriffe sind ökonomische Kompetenz, Lehrerbildung, Professionswissen, ökonomische Denkweise und Fachdidaktik.
Dies deutet darauf hin, dass in diesem speziellen Feld oft die größten Wissenslücken bei den Lehrkräften selbst bestehen, was sich negativ auf die Vermittlung auswirkt.
Der Vergleich zeigt, dass kurzzeitige Kurse oft kaum signifikante Veränderungen bewirken, während langfristige Programme eine deutlichere Modifikation der ökonomischen Denkweise ermöglichen.
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