Bachelorarbeit, 2018
52 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Begriffsdefinitionen und Überblick
1.2 Forschungsfrage, Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
1.3 Herausforderungen und Tendenzen im Einzelhandel
1.3.1 Ausbreitung des Onlinehandels
1.3.2 Veränderungen des Kaufverhaltens
2. Theoretische Grundlagen und Ausgangslage
2.1 Aufmerksamkeits- und Begeisterungsfähigkeit
2.2 Technische Voraussetzungen und Trends
2.3 Entwicklung von Hypothesen
2.4 Anwendungsfelder und -ebenen für Augmented Retailing
3. Anwendungsmöglichkeiten für Augmented Retailing
3.1 „Anklickbarer Laden“
3.2 „Anklickbares Leben“
3.3 „Anklickbare Leute“
3.4 Vom Multichannel- zum Omnichannel-Marketing
4. Herausforderungen für Augmented Retailing
4.1 Änderung der Rollenverteilung
4.2 Soziale Auswirkungen, Akzeptanz und Fertigkeit der Nachfrager
4.3 Rechtliche Einschränkungen und Haftung
5. Fazit und Ausblick
Diese Bachelorarbeit untersucht die Marketingchancen und Anwendungsmöglichkeiten von Augmented Reality im stationären Einzelhandel. Dabei wird analysiert, wie technologische Innovationen genutzt werden können, um das Einkaufserlebnis zu transformieren, Kundenbindung zu erhöhen und sich im Wettbewerb gegen den Onlinehandel zu behaupten, während gleichzeitig Herausforderungen wie Akzeptanz und Datenschutz kritisch betrachtet werden.
1.1 Begriffsdefinitionen und Überblick
Augmented Reality, oder kurz AR, ist laut Kull (2013, 831ff.) die virtuelle Erweiterung der realen Wahrnehmung, eine Verschmelzung zu einem „gemeinsamen Darstellungsraum“ (Kull 2013, 831), sodass reale und virtuelle Welt quasi „koexistieren“ (Lamberti/Manuri/Sanna/Paravati/Pezzolla/Montuschi 2014, 411). Azuma (1997, 355f.) beschreibt Augmented Reality als Kombination von Realität und Virtualität, die in Echtzeit vonstattengeht und die Möglichkeit zu realen und virtuellen 3D-Darstellungen bietet. Der Nutzer soll diese Koexistenz im selben Raum wahrnehmen, was Augmented Reality zur Zwischenstufe zwischen Realität und Virtual Reality, wo eine komplette virtuelle Welt erschaffen wird, macht. Azuma (1997, 356) nennt als übergeordnetes Ziel für Augmented Reality, dem Nutzer dabei zu helfen, alltägliche Aufgaben besser, schneller und einfacher zu absolvieren, indem ihm computergenerierte Informationen zur Verfügung gestellt werden, zu denen er keinen direkten, unmittelbaren Zugang hat.
So können neuartige Kundenerlebnisse geschaffen werden unter der direkten Einbindung der Konsumenten (Meffert/Burmann/Kirchgeorg 2015, 632). Die Anwendung von Augmented Reality im Einzelhandel nennt Kull (2013, 831f.) Augmented Retailing. Das Ziel ist dabei, mobile, virtuell ergänzbare und nutzenstiftende Funktionswelten für den Nutzer zu schaffen, das Einkaufserlebnis neu zu gestalten und die Einkaufsschritte intuitiv zu erleichtern und zu vereinfachen (Alkhamisi/Monowar 2013, 26). „Unter Augmented Retailing soll ein umfassender Konzeptrahmen für alle Module einer virtuellen Erweiterung des realen Geschehens im vernetzten Umfeld von Handels- und Herstellerunternehmen verstanden werden“ (Kull 2013, 840).
1. Einleitung: Diese Einleitung definiert Augmented Reality sowie das Konzept des "Augmented Retailing" und bettet die Arbeit in den Kontext des sich wandelnden Einzelhandels ein.
2. Theoretische Grundlagen und Ausgangslage: Hier werden die technologischen Voraussetzungen, die Bedeutung des Kundenengagements und die konzeptionelle Matrix für Augmented Retailing-Anwendungen dargelegt.
3. Anwendungsmöglichkeiten für Augmented Retailing: Dieses Kapitel veranschaulicht konkrete Praxisbeispiele für AR in den Bereichen Laden, Leben und Leute sowie den Übergang zum Omnichannel-Marketing.
4. Herausforderungen für Augmented Retailing: Es werden die notwendigen Veränderungen in der Rollenverteilung zwischen Personal und Kunden sowie rechtliche und soziale Barrieren bei der Einführung von AR-Technologien diskutiert.
5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Chancen und Risiken zusammen und betont die Notwendigkeit einer individuellen, prozessorientierten Strategie für den stationären Handel.
Augmented Reality, Augmented Retailing, Einzelhandel, Kundenerlebnis, Kundenbindung, Omnichannel-Marketing, Technologieakzeptanz, Digitalisierung, Point of Sale, Interaktion, Innovationsmanagement, Datenschutz, Markenimage, Kundenengagement, Verhaltensänderung.
Die Arbeit analysiert, wie Augmented Reality (AR) gezielt eingesetzt werden kann, um den stationären Einzelhandel zu modernisieren und ein wettbewerbsfähiges, interaktives Kauferlebnis zu schaffen.
Die Arbeit behandelt die technologischen Grundlagen, die Einbettung von AR in den Einkaufsprozess, die Erstellung einer Anwendungsmatrix sowie die Auseinandersetzung mit rechtlichen und sozialen Herausforderungen.
Ziel ist es, die Marketingchancen und konkreten Anwendungsmöglichkeiten von Augmented Reality im Einzelhandel aufzuzeigen, um Risiken zu minimieren und langfristige Kundenbeziehungen zu fördern.
Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturrecherche, die Einordnung aktueller Technologietrends (Gartner Hype-Zyklus) sowie die Analyse von Fallbeispielen und Akzeptanzmodellen (TAM).
Im Hauptteil werden sowohl die technischen Voraussetzungen als auch die praktische Umsetzung von AR-Anwendungen in den Bereichen "Anklickbarer Laden", "Anklickbares Leben" und "Anklickbare Leute" detailliert erläutert.
Die zentralen Schlagworte umfassen Augmented Retailing, Kundenbindung, Omnichannel-Strategien, Technologieakzeptanz und das holistische Kundenerlebnis.
Der Angestellte fungiert zunehmend als technischer Berater, der menschliche soziale Kompetenz einbringt und den Kunden bei der Nutzung der AR-Systeme unterstützt, anstatt die Technologie als Konkurrenz zu sehen.
Die Arbeit hebt hervor, dass die Datenerfassung im öffentlichen Raum und die Identifizierung von Personen komplexe datenschutzrechtliche Herausforderungen mit sich bringen, die eine transparente Kommunikation des Betreibers erfordern.
Studien, die in der Arbeit zitiert werden, belegen eine hohe Korrelation zwischen der wahrgenommenen Einfachheit und der tatsächlichen Intention des Nutzers, die Technologie wiederholt im Einkaufsprozess einzusetzen.
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