Masterarbeit, 2018
88 Seiten, Note: 1,0
1 Einführung
1.1 Aktuelle Relevanz und Zielsetzung der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Theoretisches Fundament
2.1 Zum Begriff finanzwirtschaftlicher Risiken
2.2 Finanzrisikomanagement in Unternehmen
2.2.1 Ablauf des Risikomanagementprozesses
2.2.2 Risikotransfer mittels derivativer Finanzinstrumente
2.2.3 Wesentliche derivative Finanzinstrumente
2.2.3.1 Optionen
2.2.3.2 Forwards und Futures
2.2.3.3 Swaps
2.2.3.4 Devisentermingeschäfte
2.3 Bilanzielle Abbildung derivativer Finanzinstrumente nach IAS 39
2.3.1 Finanzinstrumente nach IFRS im Allgemeinen
2.3.2 Ansatz und Kategorisierung nach IAS 39
2.3.3 Zugangs- und Folgebewertung nach IAS 39
2.3.4 Designation von Sicherungsbeziehungen (Hedge Accounting) nach IAS 39
2.3.5 Buchhalterische Erfassung der Sicherungsbeziehung
2.4 Ausblick auf IFRS 9 im Vergleich zu IAS 39
3 Empirische Analyse
3.1 Abgrenzung der Grundgesamtheit
3.2 Gang der Untersuchung
3.3 Reflexion der Untersuchungsergebnisse im Detail
3.3.1 Analyse des Umfangs eingesetzter Derivate
3.3.2 Analyse der Sicherungsbeziehung eingesetzter Derivate
3.3.3 Analyse der Art eingesetzter Derivate
3.4 Bezugnahme auf weitere Studien zur Derivatenutzung
3.5 Abschließende kritische Reflexion der Untersuchungsergebnisse
4 Kritische Würdigung und Fazit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den Umfang und die Art der Nutzung derivativer Finanzinstrumente in DAX 30 Unternehmen zur Risikoabsicherung im Rahmen des Risikomanagements zu analysieren, wobei untersucht wird, inwieweit diese Instrumente primär zur Absicherung oder zu Spekulationszwecken eingesetzt werden.
2.2.3.1 Optionen
Optionen sind Termingeschäfte, bei welchen heute die Verpflichtung eingegangen bzw. das Recht eingeräumt wird, einen Basiswert in der Zukunft zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Dabei erwirbt der Käufer das Recht in der Long-Position den Basiswert zu einem im Voraus festgelegten Preis innerhalb der Optionsfrist oder zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen. Der Verkäufer hingegen ist verpflichtet dem nachzukommen (Short-Position), wenn der Optionserwerber sein Recht ausübt, erhält allerdings dafür im Gegenzug eine Optionsprämie.
Der Begriff Call-Option beinhaltet dabei das Recht zum Kauf des Basiswertes seitens des Optionsinhabers bzw. Optionskäufers und die Pflicht zum Verkauf seitens des Optionsverkäufers, im Falle der Ausübung des Rechts. Während die Put-Option das Recht zum Verkauf des Basiswertes seitens des Optionsinhabers und die Pflicht zum Kauf seitens des Optionsverkäufers, im Falle der Ausübung, darstellt. Der Käufer der Option wird dabei sein Recht zum Kauf (Verkauf) ausüben, wenn der aktuelle Kurs des Basiswertes zum Ausübungszeitpunkt über (unter) dem Ausübungspreis liegt, denn dadurch kann er einen Gewinn erzielen, zumindest wenn die Differenz zwischen Ausübungspreis und dem aktuellen Preis die Prämie übersteigt.
1 Einführung: Erläutert die Relevanz des Risikomanagements durch Derivate in einem volatilen Umfeld und definiert die Zielsetzung der Arbeit.
2 Theoretisches Fundament: Vermittelt die theoretischen Grundlagen zu finanzwirtschaftlichen Risiken, Risikomanagementprozessen und der bilanziellen Abbildung von Derivaten nach IAS 39 und IFRS 9.
3 Empirische Analyse: Präsentiert die Untersuchungsergebnisse der DAX 30 Geschäftsberichte hinsichtlich Umfang, Sicherungsbeziehungen und der Art der eingesetzten Derivate.
4 Kritische Würdigung und Fazit: Fasst die Kernaussagen zusammen, bewertet die Zielerreichung und diskutiert die Einschränkungen der Analyse sowie Empfehlungen für zukünftige Standards.
Derivate, Risikomanagement, IAS 39, IFRS 9, Finanzinstrumente, Hedge Accounting, DAX 30, Absicherung, Spekulation, Bilanzierung, Nominalwerte, Fair Value, Zinsänderungsrisiko, Währungsrisiko, Geschäftsberichte.
Die Arbeit analysiert, wie DAX 30 Unternehmen derivative Finanzinstrumente im Rahmen ihres Risikomanagements einsetzen, um finanzwirtschaftliche Risiken abzusichern.
Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen des Risikomanagements, die Funktionsweise von Derivaten sowie deren bilanzielle Erfassung nach internationalen Standards ab.
Das Ziel ist festzustellen, in welchem Umfang Derivate genutzt werden und ob der Einsatz primär der Absicherung von Risiken oder der Spekulation auf Kursveränderungen dient.
Es wird eine empirische Analyse der Geschäftsberichte von 21 DAX 30 Unternehmen im Zeitraum von 2013 bis 2016 durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in ein theoretisches Fundament und eine umfangreiche empirische Untersuchung von Umfang, Sicherungsbeziehungen und der Art der verwendeten Derivate.
Wichtige Begriffe sind Derivate, Risikomanagement, Hedge Accounting, IAS 39, IFRS 9, Bilanzierung und Risikoabsicherung.
Da IFRS 9 IAS 39 ablöst, ist ein Vergleich der Standards notwendig, um die Komplexität und die Änderungen in der Bilanzierung von Finanzinstrumenten zu verstehen.
Aufgrund der uneinheitlichen Darstellung und der verschiedenen Wahlrechte in den Geschäftsberichten der Unternehmen ist eine direkte Vergleichbarkeit nur eingeschränkt möglich.
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