Bachelorarbeit, 2019
52 Seiten, Note: 0,9
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Kompetenzen
3.1.1 Definition
3.1.2 Kompetenzanalyse und -entwicklung
3.1.3 Zukunftskompetenzen
3.1.4 Kompetenzförderung (Modelle)
3.2 Great Place to Work
3.2.1 Definition
3.2.2 Auswirkungen
3.2.3 Anforderungen an Unternehmen/Organisationen/Mitarbeiter/Führungskräfte
3.3 Top Performer
3.3.1 Definition
3.3.2 Was macht Top Performer aus?
3.3.3 Wie werden sie zu Leistungsträgern?
4 METHODIK
4.1 Literaturrecherche
4.2 Datenerhebung
4.3 Auswertung der Literaturquellen
5 ERGEBNISSE
6 DISKUSSION
6.1 Diskussion der Ergebnisse
6.2 Diskussion der Methodik
6.3 Handlungsempfehlungen
7 ZUSAMMENFASSUNG
Die vorliegende Arbeit untersucht, welche Kernkompetenzen einen "Top Performer" in der modernen Arbeitswelt auszeichnen, und wie Unternehmen Rahmenbedingungen schaffen können, um diese Potenziale erfolgreich zu entfalten. Ziel ist es, durch eine inhaltliche Literaturanalyse ein strukturiertes Kompetenzprofil zu erstellen und daraus praxisbezogene Handlungsempfehlungen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber abzuleiten, um den Anforderungen der Industrie 4.0 und der zunehmenden Globalisierung gerecht zu werden.
3.3.2 Was macht Top Performer aus?
Angesichts des dynamischen Marktes und der wachsenden Komplexität in der heutigen Arbeitswelt muss sich ein Arbeitnehmer dem gesellschaftlichen, technischen und ökonomischen Wandel anpassen können. Ein Top Performer zeichnet sich dadurch aus, dass sich dieser inmitten dieser Veränderungsdynamik bewähren und orientieren kann. In diesem Arbeitsumfeld genügt nicht mehr der volle Einsatz, sondern zusätzliche Fähigkeiten werden dringend notwendig (Kritzler, 2007, S.181). Neben spezifischen fachlichen Qualifikationen rücken Lernfähigkeit und -bereitschaft, Anpassungsfähigkeit an veränderte Anforderungen, die Fähigkeit selbstorganisiert zu lernen und zu arbeiten sowie umfassendere sozial-kommunikative Kompetenzen in den Vordergrund (S.182).
Top Performer können bedeutenden Einfluss auf die Produktivität eines Unternehmens haben. Eine Studie aus 2012 zeigt, dass Top Performer rund ein Prozent der Mitarbeiter ausmachen und dabei zehn Prozent der Leistung erbringen. Die oberen fünf Prozent dieser Top Performer erbringen sogar 26 Prozent der Leistung, was dem Vierfachen eines durchschnittlichen Mitarbeiters entspricht (O’Boyle & Aguinis, S.108). Eine in 2016 veröffentlichte Studie des Jobportals Indeed hat die wichtigsten Eigenschaften von Leistungsträgern untersucht. In der Studie wurden 1.000 Recruiter gebeten, die leistungsstärksten Mitarbeiter in ihrem Team zu identifizieren und deren wesentlichen Merkmale zu benennen (Indeed, 2016, S. 2-3).
Den Erkenntnissen der Studie zufolge, sind die wichtigsten sechs Eigenschaften eines Top Performers die Problemlösungskompetenz, Selbststeuerung, strategisches Denken, Verantwortungsgefühl, Leidenschaft und Kommunikationsstärke. Die Problemlösungskompetenz beschreibt die Fähigkeit, Lösungen für komplexe oder schwierige Problemstellungen zu finden und umzusetzen. Selbststeuerung zeichnet sich durch das aktive Anstoßen von Herausforderungen und Aufgaben aus. Strategisches Denken kennzeichnet die Befähigung, verschiedene Denk- und Wahrnehmungsperspektiven einzunehmen. Darüber hinaus heben sich Top Performer durch ihr Verantwortungsgefühl ab und übernehmen Verantwortung für ihre Arbeit. Sie sind leidenschaftlich und stehen einer Aufgabe oder Rolle mit Begeisterung und Enthusiasmus gegenüber. Schließlich bringen sie Kommunikationsstärke mit, die sie dazu befähigt, schriftlich als auch mündlich klar und wirksam nach innen sowie nach außen zu kommunizieren (Indeed, 2016, S. 4).
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Thematik der sich wandelnden Arbeitswelt und Definition der Forschungsfrage hinsichtlich notwendiger Kompetenzen zur beruflichen Exzellenz.
2 ZIELSETZUNG: Definition der Ziele dieser Bachelor-Thesis, insbesondere der Erstellung eines Kompetenzprofils für Top Performer auf Basis einer Literaturanalyse.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Umfassende theoretische Fundierung zu den Bereichen Kompetenzen, Great Place to Work-Modell und dem spezifischen Profil von Top Performern.
4 METHODIK: Beschreibung des systematischen Vorgehens bei der Literaturrecherche, Datenerhebung und den Kriterien zur Quellenauswahl.
5 ERGEBNISSE: Tabellarische Aufbereitung und Gegenüberstellung der recherchierten Studien und der daraus abgeleiteten Teilkompetenzen.
6 DISKUSSION: Kritische Bewertung der Ergebnisse der Literaturanalyse sowie Ableitung von Handlungsempfehlungen für Unternehmen und Arbeitnehmer.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassender Rückblick auf die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit und Beantwortung der zentralen Forschungsfragen.
Top Performer, Kompetenzmanagement, Arbeitswelt 4.0, Selbstführung, Lernbereitschaft, Unternehmenskultur, Great Place to Work, Personalentwicklung, Leistungsträger, Schlüsselkompetenzen, Zukunftskompetenzen, Selbstorganisation, Digitalisierung, Humankapital, Wissensgesellschaft.
Die Arbeit analysiert, welche spezifischen Kompetenzen Mitarbeiter zu sogenannten "Top Performern" machen und wie Unternehmen diese Talente identifizieren und gezielt fördern können, um im wirtschaftlichen Wandel wettbewerbsfähig zu bleiben.
Die zentralen Themen sind das Kompetenzmanagement in Zeiten von Industrie 4.0, das "Great Place to Work"-Konzept zur Gestaltung einer motivierenden Unternehmenskultur sowie die empirische Identifikation von Eigenschaften, die Leistungsträger auszeichnen.
Das primäre Ziel ist es, ein einheitliches Kompetenzprofil für Top Performer zu erstellen, um aufzuzeigen, welche Kernfähigkeiten notwendig sind, um in der modernen Arbeitswelt erfolgreich zu agieren und den Wandel aktiv mitzugestalten.
Die Autorin nutzt eine systematische inhaltliche Literaturanalyse, bei der aktuelle wissenschaftliche Beiträge, Studien und Fachbücher ausgewertet und mithilfe des KODE-Kompetenzatlas vereinheitlicht werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Kompetenzbegriffe und -modelle, die detaillierte Analyse der Arbeitsplatzkultur, das Profil von Top Performern sowie die methodische Auswertung verschiedener Forschungsbeiträge.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Top Performer, Kompetenzmanagement, Selbstführung, Lernbereitschaft, Arbeitswelt 4.0 und Unternehmenskultur geprägt.
Eine positive Unternehmenskultur, insbesondere nach dem "Great Place to Work"-Ansatz, fungiert als Rahmenbedingung, die das Mitarbeiterengagement steigert und erst die Entfaltung der Potenziale der Leistungsträger ermöglicht.
Aufgrund zunehmender Komplexität und Dynamik in der Arbeitswelt sind überfachliche Kompetenzen wie Selbstorganisation, Anpassungsfähigkeit und lebenslanges Lernen zu entscheidenden Erfolgsfaktoren geworden, die fachliches Wissen ergänzen oder gar voraussetzen.
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