Masterarbeit, 2019
88 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Motivation und Ziel
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Geld- und Investmentgrundlagen
2.1 Traditionelle Zahlungs- und Währungssysteme
2.1.1 Definition und Geschichte von Geld
2.1.2 Geldschöpfung, Geldmenge und Geldpolitik
2.1.3 Digitales Geld
2.2 Traditionelle Anlageklassen
2.2.1 Definition traditioneller Anlageklassen
2.2.2 Bewertung von Anlageklassen
3 Kryptowährungen
3.1 Geschichte
3.2 Technische Basis
3.2.1 Peer-to-Peer-Netzwerk
3.2.2 Distributed-Ledger-Technologie
3.2.3 Blockchain-Technologie
3.2.4 Blockchain-Anwendungen
3.2.5 Transaktionsdurchführung
3.2.6 Sicherheit des dezentralen Netzwerks
3.2.7 Erwerb und Verwaltung von Kryptowährungen
3.3 Regulierung
3.4 Zusammenfassung wesentlicher Merkmale
4 Kryptowährungen – Zahlungsmittel oder Anlageform?
4.1 Zahlungs- und Währungssystem
4.2 Anlageformen
5 Chancen und Risiken von Kryptowährungen im Vergleich zu traditionellen Währungen
5.1 Gesellschaft
5.1.1 Chancen
5.1.2 Risiken
5.1.3 Zusammenfassung
5.2 Unternehmen
5.2.1 Chancen
5.2.2 Risiken
5.2.3 Zusammenfassung
5.3 Zentralbanken
5.3.1 Chancen
5.3.2 Risiken
5.3.3 Zusammenfassung
5.3.4 Exkurs: Geschäftsbanken
5.4 Staat
5.4.1 Chancen
5.4.2 Risiken
5.4.3 Zusammenfassung
6 Chancen und Risiken von Kryptowährungen im Vergleich zu traditionellen Anlageklassen
6.1 Gesellschaft
6.1.1 Chancen
6.1.2 Risiken
6.1.3 Zusammenfassung
6.2 Unternehmen
6.2.1 Chancen
6.2.2 Risiken
6.2.3 Zusammenfassung
6.3 Zentralbanken
6.3.1 Chancen
6.3.2 Risiken
6.3.3 Zusammenfassung
6.3.4 Exkurs: Geschäftsbanken
6.4 Staat
6.4.1 Chancen
6.4.2 Risiken
6.4.3 Zusammenfassung
7 Fazit
Die Arbeit untersucht das Potenzial von Kryptowährungen als alternatives Zahlungs- und Anlagemittel. Dabei wird analysiert, welche Chancen und Risiken sich für die zentralen Marktteilnehmer – Gesellschaft, Unternehmen, Zentralbanken und Staaten – ergeben, insbesondere unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen in Entwicklungs- und Schwellenländern.
3.2.1 Peer-to-Peer-Netzwerk
In seinem Arbeitspapier stellt Satoshi Nakamoto (2008) das technische Konzept des von ihm entwickelten dezentralen, elektronischen Zahlungssystems vor. Dieses beruht, anstelle von Vertrauen in eine dritte Partei (wie Finanzinstitute, Staaten, ZB), auf kryptografischen Beweisen und einem P2P-Netzwerk. Mithilfe von digitalen und kryptographischen Verfahren können vertrauliche Informationen, wie Internetdatenverläufe oder Transaktionen verschlüsselt werden. Das P2P-Netzwerk ist ein Netzwerk aus Rechnern, in dem eine digitale Gemeinschaft, die über die ganze Welt verstreut ist, alle Prozesse selbst steuert und kontrolliert. Dabei sind alle Mitglieder dieser digitalen Gemeinschaft gleichberechtigt. Im Ergebnis konnte der Handel und die Ausgabe von KW wie BTC unabhängig von Finanzinstituten abgewickelt und Zahlungen direkt von einer Privatperson zu einer anderen Privatperson anonym durchgeführt werden (vgl. Nakamoto, 2008; ECB, 2012, S. 21).
1 Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Motivation der Arbeit dar und erläutert den Aufbau der Untersuchung zur Eignung von Kryptowährungen als Zahlungs- und Anlagemittel.
2 Geld- und Investmentgrundlagen: Hier werden die Grundlagen traditioneller Geldsysteme und Anlageklassen definiert, um eine Basis für die spätere Analyse von Kryptowährungen zu schaffen.
3 Kryptowährungen: Dieses Kapitel beleuchtet die Geschichte, die technische Basis (Blockchain, DLT) und die regulatorischen Hintergründe von Kryptowährungen.
4 Kryptowährungen – Zahlungsmittel oder Anlageform?: Hier erfolgt die grundlegende Prüfung, ob Kryptowährungen die Anforderungen an ein Zahlungsmittel oder eine Anlageform erfüllen.
5 Chancen und Risiken von Kryptowährungen im Vergleich zu traditionellen Währungen: Dieses Kapitel untersucht die Auswirkungen des Einsatzes von Kryptowährungen als Zahlungsmittel auf die Gesellschaft, Unternehmen, Zentralbanken und den Staat.
6 Chancen und Risiken von Kryptowährungen im Vergleich zu traditionellen Anlageklassen: Hier wird das Potenzial von Kryptowährungen als Anlageklasse für verschiedene Marktteilnehmer unter Berücksichtigung von Risiken wie Volatilität und Spekulationsblasen analysiert.
7 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet das Potenzial sowie die Zukunftsaussichten von Kryptowährungen.
Kryptowährungen, Bitcoin, Blockchain, Distributed-Ledger-Technologie, Geldpolitik, Finanzstabilität, Zahlungsmittel, Anlageklasse, Volatilität, Regulierung, Dezentralisierung, Mikrofinanzierung, Initial Coin Offering, Zentralbanken, Finanzinklusion.
Die Arbeit analysiert das Potenzial von Kryptowährungen als alternative Zahlungs- und Anlagemittel und bewertet deren Chancen und Risiken für verschiedene gesellschaftliche und wirtschaftliche Akteure.
Der Fokus liegt auf den Auswirkungen für die Gesellschaft, Unternehmen, Zentralbanken und Staaten, mit einer besonderen Berücksichtigung von Entwicklungs- und Schwellenländern.
Das Ziel ist es, auf Basis der technischen und wirtschaftlichen Grundlagen zu klären, ob sich Kryptowährungen wie Bitcoin grundsätzlich als Zahlungs- und Anlagemittel eignen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse geschichtlicher, technischer und regulatorischer Aspekte sowie der Evaluierung aktueller Entwicklungen auf dem Kryptowährungsmarkt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Grundlagen von traditionellem Geld und Anlageklassen, die technische Erläuterung der Blockchain sowie die detaillierte Analyse der Chancen und Risiken für die vier genannten Marktteilnehmer.
Zentrale Begriffe sind unter anderem Kryptowährungen, Blockchain, Dezentralisierung, Finanzstabilität, Volatilität und Regulatorik.
Der Autor sieht ein hohes Potenzial, da Kryptowährungen einen einfachen Zugang zum Finanzsystem ermöglichen, wo traditionelle Infrastrukturen fehlen oder instabil sind.
Die Volatilität wird als Haupthindernis für die Akzeptanz als Zahlungsmittel und zur Wertaufbewahrung identifiziert, weshalb der Autor die Entwicklung stabilerer Alternativen wie Stablecoins hervorhebt.
ICOs werden als innovative, aber auch hochspekulative Finanzierungsmethode für Startups beschrieben, die jedoch aufgrund mangelnder Regulierung hohe Risiken für Investoren bergen können.
Dies bezieht sich auf das Phänomen, dass Bürger in Ländern mit instabiler Landeswährung Kryptowährungen wie Bitcoin als digitale Alternative zum US-Dollar nutzen, um sich vor Inflation zu schützen.
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