Bachelorarbeit, 2019
28 Seiten, Note: 1,8
1. Einleitung, Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2. Theoretische und begriffliche Grundlagen
2.1. Retro-Marketing
2.2. Kategorien des Retro-Marketings
2.3. Retro-Marken und Retro-Produkte
3. Nostalgie als Motiv für den Erwerb und Konsum von Retro-Marken
4. Voraussetzungen für ein erfolgreiches Retro-Marketing
4.1. Markenwissen
4.2. „4 A’s of Retro-Branding“
5. Mögliche Strategien und Maßnahmen für Retro-Marketing
5.1. Gestaltung des Logos, der Verpackung und des Werbejingles
5.2. Vertriebsförderungsmaßnahmen und Sponsoring
6. Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Voraussetzungen und strategischen Maßnahmen, die für eine erfolgreiche Revitalisierung von Retro-Marken notwendig sind. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Fokus, wie der Erfolg von Marken nach ihrer Wiederbelebung langfristig gesichert werden kann und wie die Gestaltung der Markenelemente erfolgen muss, um ein erneutes Scheitern zu vermeiden.
4.2. „4 A’s of Retro-Branding“
Stephen Brown untersuchte mit seinen Kollegen Robert V. Kozinets und John F. Sherry in der Studie „Teaching Old Brands New Tricks“ die Voraussetzungen für die Wiederbelebung einer Marke. Demnach sollten bei den Marken, damit sie erfolgreich revitalisiert werden können, Allegorie, Arkadien, Aura und Antinomie vorhanden sein. Die Forscher untersuchten mithilfe der Netnographie zwei bereits erfolgreich wiederbelebte Marken, den VW Beetle und den Film Star Wars: Episode 1 – The Phantom Menace, und bestätigten das Vorhandensein der „4 A’s“ bei den beiden Marken.
Die erste Eigenschaft, die Allegorie, entspricht symbolischen Erzählungen und setzt voraus, dass die Marke über eine Geschichte verfügt. Für die Konsumenten sind diejenigen Geschichten interessant, die sie bereits kennen oder die sie selbst verbreiten. Diese Markengeschichten verleihen der Marke Einzigartigkeit, Persönlichkeit und Individualität.
1. Einleitung, Zielsetzung und Aufbau der Arbeit: Einführung in die Retro-Revolution und Darstellung der Forschungsfrage hinsichtlich der langfristigen Wiederbelebung von Retro-Marken.
2. Theoretische und begriffliche Grundlagen: Definition von Retro-Marketing, Abgrenzung verschiedener Kategorien sowie Differenzierung zwischen Marke und Produkt.
3. Nostalgie als Motiv für den Erwerb und Konsum von Retro-Marken: Analyse der Ursachen des Retro-Trends, insbesondere durch demografische Entwicklungen, Schnelllebigkeit und nostalgische Bedürfnisse der Konsumenten.
4. Voraussetzungen für ein erfolgreiches Retro-Marketing: Erläuterung der Bedeutung von Markenwissen und Vorstellung des "4 A's"-Modells nach Stephen Brown als Erfolgsfaktoren für eine Revitalisierung.
5. Mögliche Strategien und Maßnahmen für Retro-Marketing: Diskussion von Brandingelementen wie Logo, Verpackung und Jingles sowie der Einsatz von Sales Promotion und Sponsoring zur langfristigen Etablierung.
6. Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der Ergebnisse und Diskussion möglicher Forschungsfelder wie dem "personal retro branding".
Retro-Marketing, Markenrevitalisierung, Nostalgie, Markenwissen, Markenimage, 4 A's of Retro-Branding, Authentizität, Brand Community, Retro-Marken, Wiederbelebung, Kommunikationspolitik, Vertriebsförderung, Sponsoring, Markengestaltung, Konsumentenverhalten
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen des Retro-Marketings und den spezifischen Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, um eine Marke nach einer Phase der Marktabstinenz erfolgreich wiederzubeleben.
Zentrale Themen sind die psychologischen Motive der Nostalgie, die theoretischen Anforderungen an Retro-Branding sowie praktische Maßnahmen der Kommunikations- und Vertriebspolitik.
Die Arbeit untersucht, wie der Erfolg von Retro-Marken nach der Wiederbelebung dauerhaft gewährleistet werden kann und wie Markenelemente gestaltet sein müssen, um sowohl alte als auch neue Kunden anzusprechen.
Die Autorin verwendet eine fundierte Literaturanalyse, um bestehende Theorien wie Browns Definition des Retro-Marketings und die "4 A's of Retro-Branding" auf aktuelle Fallbeispiele zu übertragen.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Erfolgsfaktoren für Marken sowie konkrete Instrumente wie das Design von Logos, Verpackungen, die Rolle von Werbejingles und den Nutzen von Sponsoring.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Retro-Marketing, Markenrevitalisierung, Nostalgie, Authentizität und Markenwissen geprägt.
Markenbekanntheit bildet das notwendige Fundament, da nur bei vorhandenen Gedächtnisspuren eine Marke bei der Kaufentscheidung als vertrauenswürdig und relevant wahrgenommen wird.
Das Modell identifiziert Allegorie, Arkadien, Aura und Antinomie als essenzielle Dimensionen, die einer Marke ihre Identität, emotionale Bindung und Authentizität verleihen.
Sponsoring hilft, das Image der Marke gezielt aufzubauen und den Bekanntheitsgrad bei neuen oder bestehenden Zielgruppen durch die Verknüpfung mit populären Formaten zu steigern.
Ja, die Arbeit schlägt vor, "personal retro branding" bei Künstlern oder Bands als weiterführende Forschungsaufgabe zu untersuchen.
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