Fachbuch, 2019
92 Seiten
1 Einleitung
1.1 Gliederung der Arbeit
2 Theoretische Verortung
2.1 Begriffsbestimmung Legasthenie
2.2 Abgrenzung zu Lese-Rechtschreibschwäche
2.3 Kriterien für die Diagnose von LRS
2.4 Diskrepanzkriterium
2.5 Entwicklung des Schriftspracherwerbs (nach Uta Frith 1986)
2.5.1 Logografische Phase
2.5.2 Alphabetische Phase
2.5.3 Orthografische Phase
2.6 Prävalenz
2.7 Symptome der LRS
2.8 Ursachen
2.9 Komorbiditäten und Folgeerkrankungen
3 Diagnose von LRS
3.1 Wann ist die Diagnose der LRS möglich?
3.2 Wer diagnostiziert LRS?
3.3 Wie wird diagnostiziert?
4 Fördermöglichkeiten
4.1 Schulische Förderung
4.2 Förderung im Regelunterricht
4.3 Probleme im Regelunterricht
4.4 Außerschulische Förderung
4.5 Exkurs
5 Ziel des Kapitels
6 Datenerhebung
6.1 Methodisches Vorgehen
6.2 Der Fragebogen
6.3 Vorgehensweise der Befragung
6.4 Beschreibung der Auswertungsmethode
7 Ergebnisse der Untersuchung
7.1 Demografische Daten der befragten Personen
7.2 Erfahrungen der Lehrkräfte mit Legasthenie
7.3 Ergebnisse zum inhaltlichen Teil des Fragebogens
8 Interpretation der Ergebnisse
9 Fazit
Die Arbeit verfolgt das primäre Ziel, das Wissen von Lehrkräften an weiterführenden Schulen über die Hintergründe, Diagnosekriterien und Fördermöglichkeiten von Legasthenie und Lese-Rechtschreibschwäche zu untersuchen und auf Basis empirischer Daten kritisch zu hinterfragen.
2.5 Entwicklung des Schriftspracherwerbs (nach Uta Frith 1986)
Die Aneignung der Schriftsprache ist sehr komplex bzw. ist sogar eine der komplexesten Leistungen (vgl. Steinbrink/Lachmann 2014: 13). Hinzu kommt, dass der Verarbeitung der gesprochenen Sprache beim Lesen eine immense Bedeutung zugesprochen wird (vgl. ebd. S. 38). In diesem Teil der Arbeit wird sich auf die Entwicklung des Schriftspracherwerbs nach Uta Frith beschränkt, um die Bedeutung der Entwicklung des Lesens und Schreibens hervorzuheben. In Kapitel 2.1 wird auf die linke Hirnhälfte verwiesen, die insbesondere für das Lesen und für die gesprochene Sprache verantwortlich ist. Gemäß Uta Frith existieren drei Phasen, die sowohl der Entwicklung des Lesens als auch des Schreibens dienen. Die drei Phasen zur Lese- und Schreibentwicklung sind aufeinander aufbauend und wie folgt konstituiert:
1. Logografische Phase
2. Alphabetische Phase
3. Orthografische Phase
Hier muss besonders betont werden, dass die Phasen nicht übersprungen werden können und dass der Erwerb jeder Phase auf die vorherige Phase aufbaut (vgl. ebd.). Im weiteren Verlauf werden die einzelnen Phasen näher definiert.
1 Einleitung: Die Einleitung begründet das persönliche Interesse an der Thematik und skizziert die Fragestellung sowie den Aufbau der Arbeit.
2 Theoretische Verortung: Dieses Kapitel liefert die wissenschaftliche Basis, definiert Legasthenie, erläutert Ursachen, Symptome sowie das Diskrepanzkriterium und betrachtet die Phasen des Schriftspracherwerbs.
3 Diagnose von LRS: Hier wird der Fokus auf den Zeitpunkt, die Zuständigkeiten und die methodische Durchführung der LRS-Diagnostik gelegt.
4 Fördermöglichkeiten: Dieses Kapitel behandelt schulische und außerschulische Förderansätze, Problematiken im Unterricht sowie den Nachteilsausgleich.
5 Ziel des Kapitels: Einführung in den empirischen Teil und Erläuterung der Zielsetzung der Untersuchung bei den Lehrkräften.
6 Datenerhebung: Beschreibung der methodischen Vorgehensweise, des Fragebogens und der statistischen Auswertungsmethode.
7 Ergebnisse der Untersuchung: Darstellung und Visualisierung der gewonnenen Daten unterteilt in demografische Daten, Erfahrungen und inhaltliche Ergebnisse.
8 Interpretation der Ergebnisse: Kritische Diskussion der empirischen Befunde im Kontext der theoretischen Grundlagen.
9 Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Ausblick auf künftige Anforderungen an die Lehrkräfteausbildung.
Legasthenie, Lese-Rechtschreibschwäche, LRS, Schriftspracherwerb, Diagnose, Fördermöglichkeiten, Lehrerwissen, Nachteilsausgleich, Grundschule, Weiterführende Schule, Pädagogik, Sprachkompetenz, Lernstörung, Entwicklungsstörung, Schulförderung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Kenntnisstand von Lehrkräften an weiterführenden Schulen bezüglich Legasthenie und Lese-Rechtschreibschwäche (LRS).
Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Hintergründe, die diagnostischen Möglichkeiten, schulische Förderkonzepte sowie der Nachteilsausgleich.
Das Ziel ist es, herauszufinden, über welches Grundwissen Lehrkräfte unterschiedlicher Schulformen verfügen und welche Einstellung sie zu den bestehenden Unterstützungssystemen haben.
Es wurde eine quantitative, vollstrukturierte schriftliche Befragung mittels eines standardisierten Fragebogens bei 62 Lehrkräften durchgeführt.
Der Hauptteil befasst sich mit der Erhebung und deskriptiven Darstellung von Daten zu demografischen Faktoren der Lehrkräfte sowie deren Wissen und Erfahrung im Umgang mit legasthenen Schülern.
Die zentralen Begriffe sind Legasthenie, LRS, Diagnose, Förderung und Lehrerwissen.
Die Untersuchung zeigt, dass sich viele Lehrkräfte zwar für zuständig halten, aber gleichzeitig eine Unsicherheit in Bezug auf die korrekte diagnostische Vorgehensweise besteht.
Es existieren deutliche Unstimmigkeiten und Wissenslücken unter den Befragten bezüglich der korrekten Anwendung des Nachteilsausgleichs im schulischen Alltag.
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