Essay, 2005
14 Seiten
Definition, Epidemiologie und Pathogenese
Klinik
Psoriasis vulgaris
Psoriasis pustulosa
Psoriasis athropathika
Nagelveränderungen
Sonderform: Impetigo herpetiformis
Sonderform: Akrodermatitis continua suppurativa (Hallopeau)
Therapie
topische Therapie
Lichttherapie
systemische Therapie
Prognose
Neue Perspektiven...
Die vorliegende Arbeit gibt einen fundierten Überblick über das Krankheitsbild der Psoriasis (Schuppenflechte), analysiert deren Ätiologie und Pathogenese sowie die verschiedenen klinischen Verlaufsformen und therapeutischen Interventionsmöglichkeiten.
Definition und Epidemiologie
Psoriasis (Schuppenflechte) ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung auf dem Boden eines Autoimmunprozesses. Die Psoriasis ist eine häufige Erkrankung: Weltweit sind 1-2% der Bevölkerung an ihr erkrankt (Schön und Boehncke, 2005).
Pathogenese
Wie bei anderen Autoimmunerkrankungen (z.B. Typ I Diabetes) beruht die Veranlagung zu der Erkrankung auf einer genetischen Prädisposition: Das Risiko im Laufe des Lebens an Psoriasis zu erkranken liegt bei etwas 10%. Dieses Risiko erhöht sich auf 20%, bzw. 50% wenn ein, bzw. zwei der Eltern an Psoriasis erkrankt sind. Die genetische Prädisposition führt jedoch nicht automatisch zur klinisch manifesten Erkrankung. Neben der Disposition an Psoriasis zu erkranken, spielen Triggerfaktoren (s.u.) eine wichtige Rolle an der Pathogenese der Psoriasis (Abbildung 1).
Definition, Epidemiologie und Pathogenese: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der Autoimmunerkrankung Psoriasis sowie die Bedeutung genetischer Prädispositionen und externer Triggerfaktoren.
Klinik: Hier werden die verschiedenen Manifestationsformen der Psoriasis, von der Psoriasis vulgaris bis hin zur arthropathischen Form und speziellen Nagelveränderungen, detailliert beschrieben.
Therapie: Dieses Kapitel widmet sich den therapeutischen Säulen, unterteilt in topische Ansätze wie Salicylsäure und Steroide sowie systemische Optionen und Phototherapie.
Prognose: Der Abschnitt fasst die Langzeitperspektiven für Psoriasis-Patienten zusammen und geht auf potenzielle schwerwiegende Komplikationen ein.
Neue Perspektiven...: Ein Ausblick auf die aktuelle Forschung, insbesondere im Hinblick auf Begleiterkrankungen und innovative Behandlungsansätze wie Biologics.
Psoriasis, Schuppenflechte, Autoimmunerkrankung, Dermatologie, Pathogenese, Triggerfaktoren, Psoriasis vulgaris, Psoriasis arthropathica, topische Therapie, Phototherapie, Systemtherapie, Biologics, Immunsystem, Keratinozyten, Entzündungsreaktion.
Die Arbeit bietet eine wissenschaftliche Übersicht über das Krankheitsbild der Psoriasis, ihre Entstehungsursachen, die klinische Einteilung der verschiedenen Formen sowie die etablierten Therapiemöglichkeiten.
Die Schwerpunkte liegen auf der Pathogenese (genetische Faktoren und Trigger), der klinischen Diagnostik der verschiedenen Psoriasis-Typen und der evidenzbasierten Therapieauswahl.
Das primäre Ziel ist die Bereitstellung eines kompakten Nachschlagewerks, das Medizinern und Interessierten ein tieferes Verständnis der Psoriasis von den biologischen Grundlagen bis hin zum klinischen Management vermittelt.
Es handelt sich um eine strukturierte Übersichtsarbeit, die auf klinischen Beobachtungen und einer Analyse aktueller dermatologischer Fachliteratur basiert.
Im Hauptteil werden neben der Definition und Pathogenese ausführlich die Klinik der Psoriasis-Varianten (vulgaris, pustulosa, arthropathica), die Differenzialdiagnostik sowie die drei Säulen der Therapie (Triggervermeidung, Immunsuppression, Proliferationsregulation) erörtert.
Die zentralen Schlagworte sind Psoriasis, Autoimmunprozess, Triggerfaktoren, Dermatologie, systemische Therapie, Phototherapie und Biologics.
Triggerfaktoren spielen eine entscheidende Rolle, da sie bei genetisch vorbelasteten Menschen die Manifestation der Erkrankung auslösen oder klinische Schübe verschlechtern können; dazu gehören Infektionen, Stress, Medikamente und Lebensstilfaktoren.
Obwohl meist das klinische Bild zur Diagnose ausreicht, wird eine einmalige histologische Sicherung aufgrund der Tragweite der Diagnose und zur Abgrenzung von Differentialdiagnosen empfohlen.
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