Bachelorarbeit, 2017
35 Seiten, Note: 2,0
1 Einführung
2 Kreditratings
3 Aktueller Forschungsstand und Hypothesenformulierung
3.1 Aktueller Forschungstand
3.2 Ausarbeitung der Forschungsfrage
4 Daten und Methoden
4.1 Daten
4.2 Methodik
5 Ergebnisse
5.1 Deskriptive Statistik
5.2 Multivariate Analyse
5.3 Diskussion
6 Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht, ob Unterschiede zwischen kurz- und langfristigen Kredit-Ratings die Wahl zwischen kurz- und langfristiger Fremdkapitalaufnahme von nordamerikanischen Unternehmen beeinflussen. Dabei wird analysiert, ob eine Korrelation zwischen der Ratingdifferenz und der Fristigkeitsstruktur der aufgenommenen Schulden besteht.
3.1 Aktueller Forschungstand
Im Folgenden sollen einige theoretische Ansätze angeführt werden, welche die Fristigkeit der Fremdkapitalstrukturen erklären können.
Im Rahmen der Vertragskostentheorie können die Wachstumsmöglichkeiten eines Unternehmens als Investmentoptionen betrachtet werden, dessen Wert von ihrer Ausführungswahrscheinlichkeit abhängt. Bei einem hohen Schuldenstand kann es zum Unterinvestitionsproblem kommen. Dabei werden Projekte mit positivem Kapitalwert nicht durchgeführt, da das Risiko hauptsächlich den Eigenkapitalgebern zufällt, während die Erträge den Fremdkapitalgebern zufallen, sodass die Eigenkapitalgeber keine risikoangepasste Verzinsung erhalten. Dadurch werden diese in solchen Fällen gegen die Durchführung des Projekts stimmen. Mit mehr möglichen Projekten steigt die Anzahl der Konflikte über die Durchführung selbiger. Nach Meyers kann dieses Problem auf verschiedene Arten adressiert werden. Zum einen durch eine Reduzierung des Fremdkapitalanteils und durch restriktive Vertragsbedingungen. Zuletzt durch eine Laufzeitreduzierung der Schulden, denn wenn diese vor Ausführung der Wachstumsoption fällig werden, beeinflussen sie die Entscheidung nicht mehr.
1 Einführung: Die Einleitung erläutert die Relevanz von Kredit-Ratings für die Kapitalkosten und definiert das Ziel, den Einfluss von Ratingdifferenzen auf die Wahl der Fremdkapitalfristigkeit zu untersuchen.
2 Kreditratings: Dieses Kapitel definiert Kreditratings als Qualitätssignal und erläutert die Unterschiede zwischen kurz- und langfristigen Ratings basierend auf verschiedenen Informationsbedürfnissen.
3 Aktueller Forschungsstand und Hypothesenformulierung: Es werden theoretische Ansätze zur Fremdkapitalfristigkeit diskutiert und die Forschungsfrage aus empirischen Vorstudien abgeleitet.
4 Daten und Methoden: Dieses Kapitel beschreibt den verwendeten Datensatz nordamerikanischer Unternehmen sowie das angewandte Fixed-Effects-Regressionsmodell.
5 Ergebnisse: Die Ergebnisse präsentieren die deskriptive Statistik der Ratingdifferenzen sowie die Regressionsanalysen, welche den Einfluss der Ratings auf die Fremdkapitalstruktur prüfen.
6 Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass Ratingunterschiede zwar einen signifikanten Einfluss auf die Wahl der Fristigkeit haben, aber durch andere Faktoren stärker überlagert werden.
Kredit-Ratings, Fremdkapital, Kapitalstruktur, Fristigkeit, Fixed-Effects-Modell, Ratingdifferenz, Unternehmensfinanzierung, Paneldaten, Bonität, Schuldenquote, Vertragskostentheorie, Unternehmensrisiko
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Differenz von kurz- und langfristigen Kredit-Ratings und der Entscheidung eines Unternehmens, Fremdkapital kurz- oder langfristig aufzunehmen.
Die zentralen Themen sind Kapitalstrukturtheorien, die Rolle von Ratingagenturen, der Einfluss von Bonitätsbewertungen auf Finanzierungsentscheidungen und die empirische Überprüfung mittels ökonometrischer Modelle.
Das Ziel ist herauszufinden, ob Unterschiede zwischen kurz- und langfristigen Ratings (Ratingdifferenz) die Wahl der Fremdkapitalfristigkeit erklären können.
Es wird eine quantitative Paneldatenanalyse unter Verwendung von Fixed-Effects-Modellen durchgeführt, um unbeobachtete Unternehmenseffekte zu kontrollieren.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen (wie die Vertragskostentheorie), die Datengrundlage (COMPUSTAT, CRSP), die methodische Vorgehensweise und die Interpretation der Regressionsergebnisse dargelegt.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Kredit-Ratings, Kapitalstruktur, Fristigkeitsstruktur, Ratingdifferenz und Fixed-Effects-Modell charakterisieren.
Das Modell wird verwendet, um zeitkonstante, unternehmensspezifische Heterogenität (wie z. B. das Management-Verhalten) zu kontrollieren, die mit den erklärenden Variablen korreliert sein könnte.
Die Analyse zeigt, dass die Ratingdifferenz zwar einen signifikanten Einfluss hat, aber aufgrund niedriger Koeffizienten und Modellaussagekraft keinen alleinigen, ausschlaggebenden Faktor darstellt.
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