Bachelorarbeit, 2018
77 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung und Grundlagen
1.1 Zunehmende Bedeutung von Nachhaltigkeit
1.2 Die Problematik der fehlenden Abgrenzbarkeit von Naturkosmetik
1.3 Behavioral Marketing in der Kosmetikindustrie
2. Übersicht über die empirische Forschungsleistung
2.1 Positionierung des Naturkosmetiksegments in der Kosmetikindustrie
2.2 Situationsanalyse der Zielgruppen in der Naturkosmetikindustrie
2.3 Methodenkritik und Empfehlungen zur Forschun
3. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle und die Perspektiven von Naturkosmetik innerhalb der deutschen und französischen Kosmetikindustrie. Dabei wird analysiert, wie Nachhaltigkeitstrends und kulturelle Unterschiede das Konsumverhalten sowie die strategische Ausrichtung der Unternehmen in beiden Märkten beeinflussen.
1.2 Die Problematik der fehlenden Abgrenzbarkeit von Naturkosmetik
Kosmetik- und Körperpflegeprodukte sind Teil des „Fast Moving Consumer Goods“-Marktes. Kosmetische Mittel sind laut Kosmetik-Verordnung europaweit definiert als „Produkte, die ausschließlich oder überwiegend dazu bestimmt sind, äußerlich am Körper des Menschen oder in seiner Mundhöhle zur Reinigung, zum Schutz, zur Erhaltung eines guten Zustandes, zur Parfümierung, zur Veränderung des Aussehens oder dazu angewendet zu werden, den Körpergeruch zu beeinflussen“ (Afflerbach et al. 2018). Funke und Jung (Vgl. 2015, S. 203) konstatieren besonders im letzten Jahrhundert eine generelle Zunahme an Bedeutung von Kosmetikprodukten über die beiden Geschlechter und das Alter hinweg.
Der Wandel in der Kosmetikbranche im letzten Jahrhundert vollzieht sich weg von Kosmetikproduktion mit überwiegend chemischen Inhaltsstoffen und zum Teil umweltschädlichen Substanzen hin zu Kosmetik mit natürlichen und biologischen Inhaltsstoffen (Vgl. Knittel 2018). So ist beispielsweise entlang der gesamten Produktwertschöpfungskette ein natürlicher und schonender Umgang mit den involvierten Ressourcen gewünscht (Vgl. Ziegelböck, S. 12; vgl. Werle und Otte 2013).
Sowohl in Deutschland als auch in Frankreich existiert schon seit den 1960er-Jahren die Bezeichnung von Naturkosmetik für kosmetische Mittel, die nicht auf Basis von Chemie hergestellt worden sind (Vgl. Knittel 2018). Diese erfahren im Zuge der Nachhaltigkeitsdiskussion besonders im letzten Jahrzehnt verstärkte Nachfrage. Der Nachfragetrend nach Naturkosmetik und naturnahen Kosmetikprodukten (Vgl. Nielsen 2017), welchem in einer Studie vom IFH Köln und von KPMG eine stark treibende Kraft in der Kosmetikindustrie unterstellt wird (Vgl. VKE 2014), beweist deren Bedeutung hinsichtlich der Erfüllung veränderter Verbraucherbedürfnisse in der Kosmetikindustrie.
1. Einleitung und Grundlagen: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Naturkosmetik ein, beleuchtet die steigende Bedeutung von Nachhaltigkeit und die Herausforderung durch die fehlende gesetzliche Abgrenzung der verschiedenen Kosmetiksegmente.
2. Übersicht über die empirische Forschungsleistung: Hier werden die methodischen Ansätze, die Positionierung der Naturkosmetik und eine detaillierte Situationsanalyse der Zielgruppen in Deutschland und Frankreich dargestellt.
3. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Dynamik des Naturkosmetikmarktes zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen Relevanz von Werten wie Natürlichkeit und Nachhaltigkeit.
Naturkosmetik, Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein, Kosmetikindustrie, Verbraucherpolitik, Behavioral Marketing, Zielgruppen, Marktsegmentierung, kulturelle Unterschiede, Wertewandel, Konsumethik, Zertifizierung, Bio-Kosmetik, Branchenanalyse, Trendanalyse
Die Arbeit analysiert die Rolle und die Zukunftsperspektiven von Naturkosmetik im Vergleich zwischen dem deutschen und dem französischen Markt unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten.
Zu den Schwerpunkten zählen die Nachhaltigkeitsdiskussion, die Abgrenzung von Natur- und konventioneller Kosmetik, Behavioral Marketing und kulturelle Unterschiede in der Wahrnehmung von Marken.
Das Ziel ist die strategische Einordnung des Naturkosmetiksegments in der Kosmetikindustrie, um Strukturen und Potenziale für die kommenden Jahre aufzuzeigen.
Die Arbeit basiert auf einer Kombination aus einer qualitativen Dokumentenanalyse, Experteninterviews sowie einer schriftlichen Befragung von Naturkosmetikunternehmen.
Der Hauptteil umfasst eine strategische Branchenanalyse, die Segmentierung von Zielgruppen mittels Sinus-Milieus und eine kulturelle Einordnung anhand der Dimensionen nach Geert Hofstede.
Die zentralen Begriffe sind Naturkosmetik, Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein, Marktsegmentierung und Konsumethik.
Während Naturkosmetik in Deutschland bereits als etablierte Alternative zur konventionellen Kosmetik gilt, ist sie in Frankreich noch stärker als Nischenmarkt positioniert, wobei kulturelle Werte wie Machtdistanz und Markenbindung eine entscheidende Rolle spielen.
Die Milieus dienen als Modell, um unterschiedliche Lebensstile und die damit verbundenen Motive für den Konsum von Naturkosmetik differenziert zu betrachten und gezielt Zielgruppen zu identifizieren.
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