Bachelorarbeit, 2011
124 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Ökonomische Modelltheorien ausländischer Direktinvestitionen
2.1. Definition & Einleitung ausländischer Direktinvestitionen
2.2. Das OLI-PARADIGMA – Eklektische Theorie der FDI
2.3. Neue Theorie nach Helpman und Krugman
3. Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen China und Afrika
3.1 Chinas Aussenhandelspolitik
3.2 Wirtschaftliche Bedeutung des China – Afrika Handels
3.2.1 Warenstruktur und Entwicklung der Exporte von China nach Afrika
3.2.2 Die Entwicklung chinesischer FDI in Afrika
4. Chinas Ziele der Direktinvestitionen in Afrika
4.1 Rohstoffsicherung
4.2 Agrarflächensicherung
4.3 Markterschliessung
4.4 Nachhaltige politische Zusammenarbeit
5. Mögliche Auswirkungen für Afrika
5.1 Chancen für Afrika
5.1.1 Wirtschaftswachstum
5.1.2 Spillover-Effekt
5.1.3 Entwicklung der Infrastruktur
5.1.4 Schaffung wettbewerbsfähiger Agrar- und Industriestrukturen
5.1.5 Arbeitsmarkt
5.1.6 Wohlfahrtseffekt
5.2 Risiken für Afrika
5.2.1 Verschlechterung der Terms of Trade
5.2.2 Die Folgen steigender Rohstoffpreise
5.2.3 Polarisationstheorie nach Myrdal
5.2.4 Risiken durch und für den wachsenden Agrarsektor Afrikas
5.2.5 Ökologische Risiken
6. Das Engagement chinesischer Unternehmen am Beispiel des afrikanischen Baumwoll- und textilsektors
6.1 Bedeutung des Baumwollsektors für Afrika
6.2 Gründe für das Engagement chinesischer Unternehmen
6.2.1 Der chinesische Dreieckshandel
6.2.2 Textilmarkterschliessung & Agrarflächensicherung
6.3 Chancen und Risiken für Afrika
6.3.1 Wirtschaftswachstum
6.3.2 Spillover-Effekt
6.3.3 Arbeitsmarkt
6.3.4 Ökologische Auswirkungen
7. Fazit
8. Appendix
Die Arbeit analysiert die Ziele und Auswirkungen ausländischer Direktinvestitionen (FDI) chinesischer Unternehmen auf dem afrikanischen Kontinent, mit einem besonderen Fokus auf den Baumwoll- und Textilsektor. Ziel ist es, ein besseres Verständnis der aktuellen wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Situation zu vermitteln und die Chancen sowie Risiken dieses Engagements kritisch zu hinterfragen.
2.1. DEFINITION & EINLEITUNG AUSLÄNDISCHER DIREKTINVESTITIONEN
Ein entscheidender Faktor zur immer enger werdenden Verflechtung der Weltwirtschaft und der Globalisierung waren im Laufe der vergangenen 20 Jahre die Direktinvestitionen transnationaler Unternehmen (TNU) in ausländischen Wirtschaftszweigen. Mit der Definition von Foreign Direct Investment haben sich, neben dem IMF (International Monetary Fund) besonders die internationalen Organisationen UNCTAD (United Nations Conference on Trade and Development) und OECD (Organisation for Economic Cooperation and Development) beschäftigt. Ihre Definitionen stimmen weitestgehend überein und sollen zur Vereinheitlichung und Vergleichbarkeit der nationalen Statistiken beitragen.
FDI Definition der OECD: “Foreign direct investment reflects the objective of establishing a lasting interest by a resident enterprise in one economy (direct investor) in an enterprise (direct investment enterprise) that is resident in an economy other than that of the direct investor. The lasting interest implies the existence of a long-term relationship between the direct investor and the direct investment enterprise and a significant degree of influence on the management of the enterprise. The direct or indirect ownership of 10% or more of the voting power of an enterprise resident in one economy by an investor resident in another economy is evidence of such a relationship.”
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung des chinesischen Engagements in Afrika und definiert die Zielsetzung der Arbeit unter Berücksichtigung der Komplexität des Themas.
2. Ökonomische Modelltheorien ausländischer Direktinvestitionen: Dieses Kapitel erläutert theoretische Ansätze wie das OLI-Paradigma von Dunning und das Modell von Helpman und Krugman, um die Bestimmungsgründe für Direktinvestitionen zu erklären.
3. Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen China und Afrika: Hier wird die Aussenhandelspolitik Chinas analysiert und die signifikante Zunahme des Handelsvolumens sowie der Direktinvestitionen zwischen beiden Regionen dargelegt.
4. Chinas Ziele der Direktinvestitionen in Afrika: Das Kapitel untersucht die primären Motive hinter den chinesischen Investitionen, insbesondere die Rohstoffsicherung, den Agrarlandkauf und die Markterschliessung.
5. Mögliche Auswirkungen für Afrika: Eine umfassende Analyse der Chancen (z.B. Wachstum, Infrastruktur) und Risiken (z.B. Terms of Trade, ökologische Folgen) für die afrikanische Entwicklung.
6. Das Engagement chinesischer Unternehmen am Beispiel des afrikanischen Baumwoll- und textilsektors: Eine detaillierte Fallstudie, die den Dreieckshandel und die spezifischen Auswirkungen des chinesischen Engagements auf den Agrar- und Textilsektor untersucht.
7. Fazit: Die Arbeit schliesst mit einer kritischen Bewertung ab und betont die Notwendigkeit aktiver afrikanischer Regierungsführung, um Chancen zu nutzen und Risiken zu minimieren.
Direktinvestitionen, FDI, China, Afrika, Rohstoffsicherung, Agrarflächensicherung, Wirtschaftswachstum, Baumwollsektor, Textilsektor, Terms of Trade, Spillover-Effekt, Beschäftigungseffekte, Infrastruktur, Entwicklungszusammenarbeit, Nachhaltigkeit.
Die Bachelor-Thesis untersucht das wachsende Engagement Chinas und chinesischer Unternehmen in Afrika und bewertet deren Ziele sowie die daraus resultierenden wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Auswirkungen für den afrikanischen Kontinent.
Die zentralen Felder sind die theoretischen Grundlagen von Direktinvestitionen (FDI), die Handelsbeziehungen zwischen China und Afrika, die Motive für Investitionen (Rohstoffe, Agrarland, Märkte) sowie eine detaillierte Analyse der Auswirkungen auf den Baumwoll- und Textilsektor.
Das Ziel ist es, einen stringenten Überblick über die Ziele und Auswirkungen chinesischer Direktinvestitionen in Afrika zu erstellen und Chancen sowie Risiken, speziell für den Agrar- und Textilsektor, zu analysieren.
Die Arbeit nutzt eine umfassende Literaturanalyse sowie die Auswertung von Statistiken und Berichten internationaler Institutionen, um das komplexe Phänomen der Investitionsbeziehungen zwischen China und Afrika zu beleuchten.
Der Hauptteil behandelt theoretische FDI-Modelle, die strategische Ausrichtung Chinas, eine umfassende Untersuchung der Chancen und Risiken für Afrika sowie eine spezifische Fallstudie zum Baumwoll- und Textilsektor.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Direktinvestitionen (FDI), Rohstoffsicherung, Agrarflächensicherung, Baumwollsektor, Wirtschaftswachstum, Spillover-Effekte und nachhaltige Entwicklung charakterisiert.
Die Landwirtschaft nimmt eine zentrale Rolle ein, da sie für viele afrikanische Länder die Haupteinnahmequelle ist. Die Arbeit untersucht kritisch den Erwerb von Agrarflächen durch China und die Auswirkungen auf die lokale Agrarstruktur.
Der Autor bewertet das Engagement differenziert: Es bietet Chancen durch Infrastrukturausbau und neue Absatzmärkte, birgt jedoch erhebliche Risiken für die lokale industrielle Diversifizierung, die Umwelt und soziale Gerechtigkeit, weshalb afrikanische Regierungen aktiv intervenieren müssen.
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