Bachelorarbeit, 2015
27 Seiten
1 Einleitung
2 Das Modell
2.1 Das Black-Scholes-Merton-Modell
2.2 Das Modell Kreis/Leisen
3 Kalibrierung der Parameter
3.1 Kalibrierung der Parameter m und σ
3.2 Kalibrierung der Schranke K_M auf Basis des KMV-Ansatzes
3.3 Kalibrierung der Schranke K_M auf Basis des Ratings
4 Krisenszenario und externer Schock
4.1 Krisenszenario
4.2 Direkte Effekte
4.3 Indirekte Effekte
4.4 Auswertung und Würdigung
5 Fazit
6 Anhang
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen eines externen finanziellen Schocks – konkret eines angenommenen Ausfalls Frankreichs – auf die Ausfallwahrscheinlichkeit Portugals, wobei ein auf dem Black-Scholes-Merton-Modell basierendes strukturelles Modell zur Anwendung kommt.
2.2 Das Modell Kreis/Leisen
Basierend auf der Grundlage der strukturellen Modelle baut das in der Analyse verwendete Modell Kreis/Leisen auf. Die grundlegende Abgrenzung vom Black-Scholes-Merton-Modell liegt darin, dass der Fokus auf Staaten statt Unternehmen liegt.
Ziel des Modells ist es, mit Hilfe einer entsprechenden Datenerhebung und von statistischen Methoden, die Höhe des Ausfallrisikos eines Landes, ausgedrückt in Wahrscheinlichkeiten, beziffern zu können.
Unter Berücksichtigung dieser Änderung sind die enthaltenen Parameter neu zu definieren. Als Asset wird der Staatshaushalt eines Landes, durch I_t gekennzeichnet, festgelegt. Die Betrachtung erfolgt über den Zeithorizont von einer Periode. Der Vermögenswert folgt, analog zu den vorangegangenen Modellen, einer geometrischen Brownschen Bewegung.
1 Einleitung: Einführung in die Problematik von Kreditrisiken bei Staaten innerhalb der Euro-Zone und Vorstellung der Zielsetzung der Arbeit.
2 Das Modell: Herleitung des für die Analyse genutzten Modells Kreis/Leisen durch Modifikation des klassischen Black-Scholes-Merton-Modells.
3 Kalibrierung der Parameter: Detaillierte Erläuterung der Bestimmung von Modellparametern wie dem Erwartungswert, der Volatilität und der kritischen Schranke.
4 Krisenszenario und externer Schock: Anwendung des Modells zur Simulation der Auswirkungen eines Zahlungsausfalls Frankreichs auf Portugal unter Berücksichtigung direkter und indirekter Effekte.
5 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Modellergebnisse und Diskussion der Limitationen der durchgeführten Analyse.
6 Anhang: Bereitstellung der für die Analyse notwendigen statistischen Rohdaten und Tabellen.
Ausfallwahrscheinlichkeit, Kreditrisiko, Black-Scholes-Merton-Modell, Modell Kreis/Leisen, Staatspleite, Euro-Zone, Staatshaushalt, Finanzschock, KMV-Ansatz, Bonitätsrating, Volatilität, Forderungsverluste, Bankensektor, Staatsanleihen, Krisenszenario
Die Arbeit befasst sich mit der Berechnung von Ausfallwahrscheinlichkeiten von Staaten in der Euro-Zone mittels finanzmathematischer Methoden.
Zentrale Themen sind die Modellierung von Staatskreditrisiken, die Kalibrierung ökonomischer Parameter sowie die Analyse von Ansteckungseffekten bei einem fiktiven Zahlungsausfall.
Ziel ist es, die Auswirkungen eines externen finanziellen Schocks durch einen Ausfall Frankreichs auf die Ausfallwahrscheinlichkeit Portugals zu quantifizieren.
Es wird eine modifizierte Version des Black-Scholes-Merton-Modells verwendet, das sogenannte Kreis/Leisen-Modell, das speziell für die Analyse staatlicher Haushalte angepasst wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in die Modellherleitung, die Datenkalibrierung anhand von drei Varianten und die anschließende Simulation des Krisenszenarios inklusive direkter und indirekter Effekte.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Ausfallwahrscheinlichkeit, Staatsdefizit, Kreditrisiko, Modell Kreis/Leisen und externe Schocks.
Die Varianten unterscheiden sich in der Methodik zur Bestimmung der kritischen Schranke (KMV-Ansatz vs. Rating) und in der Behandlung der unbekannten Modellparameter.
Portugal wird als Fallbeispiel gewählt, um die Auswirkungen finanzieller Verflechtungen zwischen Euro-Ländern innerhalb der Banken- und Staatssektoren exemplarisch aufzuzeigen.
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