Fachbuch, 2019
119 Seiten
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation
1.2 Problemstellung
1.3 Zielsetzung und Forschungsfrage
1.4 Aktueller Forschungsstand
1.5 Herangehensweise
1.6 Aufbau der Arbeit
2 Mobile Marketing
2.1 Vom klassischen - zum Mobile Marketing
2.2 Definition Mobile Marketing
2.3 Die Entwicklung der Smartphone Generation
2.4 Potentiale des Mobile Marketings
2.4.1 Ubiquität
2.4.2 Lokalisierbarkeit
2.4.3 Personalisierung und Individualisierung
2.4.4 Interaktivität und Aktualität
2.4.5 Erfolgskontrolle
2.4.6 Unterhaltung und Emotionalisierung
2.5 Ziele des Mobile Marketings
2.5.1 Kundengewinnung
2.5.2 Kundenbindung
2.5.3 Image und Markenbildung (Brand Awareness)
2.5.4 Marktforschung und Werbeerfolgskontrolle
2.5.5 Erhöhung der Konnektivität
2.6 Instrumente des Mobile Marketings
2.7 Mobile Marketing Trends
2.8 Die Online-Dating Industrie
2.9 Tinder
2.10 Werbung in Apps
3 Konzeptionelles Modell
3.1 Untersuchungsdesign und Rechtfertigung der Methodik
4 Methodik und Kontext
4.1 Instrumente und Messgeräte
4.2 Methoden der Stichprobenziehung
4.3 Rekrutierung der Stichprobe für die Datenerhebung
5 Auswertung
5.1 Ergebnisse der Studie
6 Zusammenfassung und Fazit
6.1 Reflektion Ergebnisse
6.2 Limitationen und zukünftiger Forschungsbedarf
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, wie Unternehmen erfolgreich in der Online-Dating-Branche, speziell in der App Tinder, werben können und wie diese Werbebotschaften von den Nutzern wahrgenommen und angenommen werden. Die Arbeit leitet sich aus der Forschungsfrage ab, wie Unternehmen das Wachstum von Dating-Apps für die innovative Präsentation ihrer Produkte nutzen können und wie Nutzer diese Werbemaßnahmen empfinden.
Die Entwicklung der Smartphone Generation
Das Mobiltelefon ist wohl eines der beliebtesten Konsumgüter der heutigen Generation. Innerhalb kürzester Zeit hat es weltweit massiv an Bedeutung zugenommen (Barnes & Scornavacca, 2004). Für die meisten Verbraucher zählt das Smartphone zu den zentralen Bestandteilen des Lebens. Es ist ein Gerät, auf das viele Menschen einfach nicht verzichten können. Es wird nicht nur mehr dafür genutzt, um mit anderen Personen in Kontakt zu treten, sondern auch als Tool zur Erweiterung der Persönlichkeit und Individualität. Für Vermarkter stellt die weit verbreitete Einführung von Mobiltelefonen eine große Marketingchance dar, um Verbraucher jederzeit und überall erreichen und bedienen zu können (Grant & O'Donohoe, 2007).
Vergleicht man die Generationen X, Y und Z erkennt man, wie sich die Anzahl und Nutzung von Handys und Smartphones immer mehr erhöhen. Während die Generation X (geboren zwischen 1963 und 1980) noch ohne Smartphone und die ständige Erreichbarkeit aufwuchs (Parment, 2009), entdeckt man in der Generation Y, auch bekannt als „Millenials“ oder „Digital Natives“ (1980 bis 1995), schon die ersten Ansätze des sogenannten „Always on“ – Phänomen (Gafni & Geri, 2013). Grundlage dafür ist natürlich die Verbreitung von Smartphones und die wandelnde Mentalität der ständigen Erreichbarkeit im Internet (Heinemann & Gaiser, 2015). In der Generation Z (ab 1995) ist das Smartphone gar nicht mehr wegzudenken, aufgewachsen in einer digitalen Welt, sind Tablets, Smartphones allgegenwärtig für diese Altersgruppe (Mangelsdorf, 2015).
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Aufstieg von Online-Dating-Apps, insbesondere Tinder, als neuen Marketingkanal und formuliert die zentrale Forschungsfrage zur Wirksamkeit dieser Werbeform.
2 Mobile Marketing: Dieses Kapitel liefert die theoretischen Grundlagen des Mobile Marketings, seiner Instrumente und Trends sowie eine detaillierte Analyse der Tinder-Plattform und der Werbung in mobilen Applikationen.
3 Konzeptionelles Modell: Hier wird das Untersuchungsdesign erläutert, das aufgrund der explorativen Natur des Themas von einem qualitativen zu einem quantitativen Forschungsansatz überging.
4 Methodik und Kontext: Dieses Kapitel beschreibt die eingesetzten Instrumente, wie den Online-Fragebogen, sowie die Konstrukte und die Vorgehensweise zur Rekrutierung der Probanden für die Datenerhebung.
5 Auswertung: Die Auswertung präsentiert die empirischen Ergebnisse der Online-Befragung, wobei das Nutzerverhalten, die Präferenz der Werbeformate sowie die Markenwahrnehmung analysiert werden.
6 Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und stellt fest, dass während Frauen empfänglicher für Tinder-Werbung sind, Männer eher interaktive Formate bevorzugen, wobei insgesamt weiterer Forschungsbedarf besteht.
Mobile Marketing, Tinder, Dating-Apps, In-App Werbung, Brand Awareness, Nutzerverhalten, Online-Dating, Werbeformate, Interstitials, Banner Ads, Native Advertising, Generation Y, Kundenbindung, Digital Natives, Interaktivität.
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen die Dating-App Tinder als innovative Werbeplattform nutzen können und ob diese Werbeformate von den Nutzern akzeptiert werden.
Die zentralen Felder sind die Grundlagen des Mobile Marketings, die Besonderheiten der Online-Dating-Industrie und die Akzeptanz spezifischer Werbeformate wie Branded Profile Cards.
Das Ziel ist es, herauszufinden, wie Unternehmen vom Wachstum der Dating-Apps profitieren können und wie Dating-App-Nutzer auf diese Werbeschaltungen reagieren.
Die Arbeit basiert auf einer quantitativen Untersuchung in Form einer Online-Fragebogenstudie mit 160 Probanden, ergänzt durch eine umfangreiche Literaturrecherche.
Der Hauptteil analysiert mobile Marketinginstrumente, Trends wie Augmented Reality, die Struktur und Funktionsweise von Tinder sowie die Ergebnisse der empirischen Erhebung zu verschiedenen Ad-Formaten.
Die wichtigsten Begriffe sind Mobile Marketing, Tinder, In-App-Werbung, Brand Awareness, Nutzerakzeptanz und Generation Y.
Tinder ist eine der weltweit größten kommerziellen Dating-Apps mit einer sehr hohen täglichen Interaktionsrate, was sie für Werbetreibende zu einem interessanten, aber bisher wissenschaftlich wenig erforschten Kanal macht.
Die Studie zeigt, dass Frauen Tinder-Werbung eher als erfrischend empfinden, während männliche Nutzer die Anzeigen häufiger als irritierend oder ablenkend wahrnehmen.
Es gibt deutliche Unterschiede: Während weibliche Probanden das Bildformat bevorzugen, favorisieren männliche Nutzer interaktive Videoformate.
Unternehmen sollten bei Werbemaßnahmen auf Tinder sehr zielgruppenspezifisch vorgehen, da die Akzeptanz stark variiert und der Inhalt der Werbung ("Content Marketing") entscheidend für den Erfolg ist.
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