Bachelorarbeit, 2019
61 Seiten, Note: 2,5
1 Grundlegung der Arbeit
2 Projektcontrolling im Bauwesen
2.1 Begriffsbestimmungen
2.2 Abgrenzungen des Controllings
2.3 Projektbeteiligte
2.3.1 Auftraggeberseite
2.3.2 Auftragnehmerseite
2.3.3 Weitere Projektbeteiligte
2.4 Aufbauorganisation
2.4.1 Aufbauorganisationsformen
2.4.2 Projektstrukturplan
3 Phasenkonzepte
3.1 Projektmanagementphasen nach DIN
3.2 Leistungsphasen der HOAI
3.3 Projektstufen des AHO
4 Projektcontrolling nach HOAI
4.1 Leistungsmanagement
4.1.1 Leistungsplanung
4.1.2 Leistungskontrolle und -steuerung
4.2 Ablauf- und Terminmanagement
4.2.1 Ablaufplanung
4.2.2 Terminplanung
4.2.3 Terminkontrolle und -steuerung
4.3 Kostenmanagement
4.3.1 Kostenermittlung
4.3.2 Kostenkontrolle und -steuerung
4.4 Projektfortschrittskontrolle
5 Zusammenfassung
Die Arbeit analysiert das Projektcontrolling im Bauwesen aus der spezifischen Sicht des Auftraggebers. Ziel ist es, Methoden und Instrumente aufzuzeigen, mit denen Bauherren ihre Projektziele hinsichtlich Leistung, Kosten und Terminen trotz auftretender Störungen oder Planungsabweichungen effizient steuern und sicherstellen können.
2.1 Begriffsbestimmungen
Projekt:
Zahlreiche Definitionen des Projektbegriffs lassen sich in der Literatur finden. Werden die Definitionen auf ihre Gemeinsamkeiten untersucht, so kann ein Projekt wie folgt charakterisiert werden. Auch wenn vergleichbare Projekte existieren, ist jedes Projekt neuartig. Es grenzt sich durch einen definierten Anfang und ein Ende ab. In wirtschaftlicher, zeitlicher und technischer Hinsicht besteht in jeder Phase eines Projektes ein mitlaufendes Risiko. Ein weiteres Merkmal besteht in der Komplexität eines Projektes, die durch eine Vielzahl an Projektbeteiligten und deren Wechselbeziehungen entsteht. Änderungen der organisatorischen Bedürfnisse während der Bauausführung bereiten häufig weitere Probleme.
Eine allgemeingültige Definition liefert die DIN 69901-5, wonach ein Projekt ein Vorhaben ist, welches im Wesentlichen durch seine Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist. Zu diesen zählen u.a. die
• zeitliche, finanzielle und personelle Begrenzung etc.
• festgelegtes Ziel
• Projektspezifische Organisation
• klare Abgrenzung gegenüber anderen Projekten
Bei dem Vergleich der Definitionen des Projektbegriffes und bestimmter Merkmale von Bauvorhaben, ist festzustellen, dass alle Bauvorhaben Projektcharakter besitzen. Deshalb wird auch von Bauprojekten gesprochen.
1 Grundlegung der Arbeit: Einführung in die Relevanz des Projektcontrollings im Bauwesen und Erläuterung der Problemstellung hinsichtlich Kosten- und Terminüberschreitungen.
2 Projektcontrolling im Bauwesen: Definition grundlegender Begriffe sowie Abgrenzung des Controllings zu anderen Unternehmensbereichen und Vorstellung der wesentlichen Projektbeteiligten.
3 Phasenkonzepte: Darstellung der typischen Projektphasen nach DIN, HOAI und AHO, die als Rahmen für die Steuerung von Bauprojekten dienen.
4 Projektcontrolling nach HOAI: Detaillierte Betrachtung des Leistungs-, Termin- und Kostenmanagements sowie der Projektfortschrittskontrolle anhand der Leistungsphasen der HOAI.
5 Zusammenfassung: Abschluss der Arbeit mit einer Synopse der zentralen Erkenntnisse über die Rolle des Auftraggebers im Projektmanagement.
Projektcontrolling, Bauwesen, Auftraggeber, Projektmanagement, HOAI, Kostenmanagement, Terminmanagement, Leistungsplanung, Soll-Ist-Vergleich, Bauherrenaufgaben, Projektstrukturplan, Meilensteintrendanalyse, Earned Value Analyse, Bauausführung, Projektsteuerung.
Die Arbeit befasst sich mit dem Projektcontrolling im Bauwesen und fokussiert dabei gezielt die Perspektive des Auftraggebers (Bauherrn).
Die zentralen Themen sind das Leistungs-, Termin- und Kostenmanagement, eingebettet in die verschiedenen Projektphasen eines Bauvorhabens.
Das Ziel ist es, Bauherren ein Verständnis für notwendige Steuerungs- und Kontrollmechanismen zu vermitteln, um Projekte trotz komplexer Schnittstellen innerhalb der Zielgrößen abzuwickeln.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der systematischen Auswertung gängiger Standards wie DIN, HOAI und AHO für die Bauabwicklung.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung und eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Steuerung von Leistung, Terminen und Kosten entlang der Phasen nach HOAI.
Wichtige Begriffe sind Projektcontrolling, Bauherrenaufgaben, Soll-Ist-Vergleich, Kostenmanagement und Meilensteintrendanalyse.
Der Bauherr trägt die Gesamtverantwortung. Die Arbeit verdeutlicht, welche delegierbaren Aufgaben er an Experten übertragen kann, um das Projektrisiko zu minimieren.
Es dient als Rahmenmodell, da die drei Eckpunkte Leistung, Termine und Kosten in ständiger wechselseitiger Abhängigkeit zueinander stehen und einen ganzheitlichen Controlling-Ansatz erfordern.
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