Bachelorarbeit, 2018
82 Seiten, Note: 1
1. Vorwort
2. Frauenbilder
2.1 Was denken Philosophen über Frauen
2.1.1 Konfuzius
2.1.2 Aristoteles
2.1.3 Erasmus von Rotterdam
2.1.4 René Descartes
2.1.5 Jean-Jacques Rousseau
2.1.6 Johann Gottlieb Fichte
2.1.7 Arthur Schopenhauer
2.1.8 Karl Marx
2.1.9 Ernst Bloch
2.1.10 Arnold Gehlen
2.1.11 Vergleich
2.2 Frauenbilder in der Literatur
2.2.1 Schillers Jungfrau von Orleans-Inhaltsangabe
2.2.2 Lessings Emilia Galotti-Inhaltsangabe
2.2.3 Vergleich
3. Wegbereiterinnen der feministischen Literaturwissenschaft
4. Frauenliteratur
4.1 Literatur der Frauen vom Mittelalter bis zur Gegenwart
4.1.1 Klöster und Höfe als Räume literarischer Selbstentfaltung
4.1.2 Die französische Salonkultur des 17. Jahrhunderts
4.1.3 Schreibende Frauen in der DDR
4.1.4 Feministische Aufbrüche
4.1.5 Heutige literarische Werke
5. Schlussfolgerung
Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung und Darstellung von Frauenbildern in der Philosophie und Literatur sowie deren Einfluss auf die Frauenliteratur. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie patriarchale Strukturen das Verständnis von Weiblichkeit über Epochen hinweg geprägt haben und wie sich Autorinnen dem entgegenstellten, um eigene künstlerische Räume zu schaffen.
2.1.1 Konfuzius
Kunfuzius ist ein chinesischer Philosoph und Justizminister, verheiratet, der von 551-479 v. Chr. gelebt hat. Man könnte ihn als einen Moralphilosophen nennen, der bis heute in China und auf der ganzen Welt populär geblieben ist. Seine ethischen Ideen nennt man als höchste menschliche Verhaltensweise, die Nächstenliebe und die Menschlichkeit. Diese Menschlichkeit könne durch Selbsterziehung erreicht werden, und zwar unabhängig von Geburt und Staatszugehörigkeit.
Mann und Frau
Konfuzius stellt den Mann und die Frau folgendermaßen dar: Mann (Nan Dsi) bedeutet der Verantwortliche (Jen), Sohn (Dsi) bedeutet Nachwuchs (Dsi). Ein Mann heißt der, der dem Weltsinn von Himmel und Erde gegenüber die Verantwortung übernimmt und allen Dingen als Führer zu dem für sie Rechten versteht. Darum heißt er der männliche Führer (Dschang Fu). Dschang- Führen bedeutet walten und Fu-männlich bedeutet tragen. Das heißt: Er waltet über allen Dingen.
Er weiß, was man tun und was man nicht tun darf. Er weiß, was man reden und was man nicht reden darf. Er weiß, wie man handeln und nicht handeln darf. Wenn er irgendeine Theorie untersucht, so ist er über ihre Besonderheiten klar. Das nennt man wissen. Dadurch bringt er seine Geisteskräfte in Ordnung.
1. Vorwort: Einführung in die Themen der Arbeit, die sich mit dem Zusammenspiel von Frauenbildern in Philosophie und Literatur sowie der Entwicklung der Frauenliteratur befasst.
2. Frauenbilder: Untersuchung der Sichtweisen berühmter Philosophen auf die Frau sowie Analyse weiblicher Rollenbilder in literarischen Werken von Schiller und Lessing.
3. Wegbereiterinnen der feministischen Literaturwissenschaft: Vorstellung der theoretischen Grundlagen und Pionierinnen, die den Weg für eine feministische Perspektive in der Literaturwissenschaft ebneten.
4. Frauenliteratur: Historischer Überblick über das literarische Schaffen von Frauen vom Mittelalter bis zur Gegenwart, unter Einbeziehung soziokultureller Kontexte.
5. Schlussfolgerung: Synthese der Erkenntnisse über die patriarchale Prägung von Frauenbildern und den Kampf von Frauen um eigene Identität und künstlerische Selbstverwirklichung.
Frauenbilder, Frauenliteratur, Philosophie, Patriarchat, Feminismus, Emanzipation, Geschlechterrollen, Literaturwissenschaft, Schiller, Lessing, Geschlechterforschung, Weiblichkeit, Identität, Literaturgeschichte, Gegenwartsliteratur
Die Arbeit untersucht das Zusammenspiel zwischen philosophischen Frauenbildern und deren Reflexion oder Konstruktion in der Frauenliteratur.
Die zentralen Themen sind die philosophische Sicht auf das "Weibliche", die Darstellung von Frauen in klassischen Dramen sowie die historische Entwicklung schreibender Frauen.
Das Ziel ist es, die patriarchale Prägung von Frauenbildern offenzulegen und den emanzipatorischen Weg von Autorinnen nachzuzeichnen, die sich gegen diese Definitionen zur Wehr setzten.
Die Arbeit nutzt eine komparative Analyse sowie eine literaturwissenschaftliche Untersuchung von philosophischen Texten und Dramen.
Im Hauptteil werden zunächst diverse Philosophen chronologisch analysiert, gefolgt von einer Untersuchung literarischer Werke und einem Überblick über die Entwicklung feministischer Literatur.
Wichtige Begriffe sind Frauenbilder, Feminismus, Patriarchat, Literaturwissenschaft und Emanzipation.
Während Johanna bei Schiller als "Kriegsgöttin" und später als Märtyrerin agiert, wird Emilia als tugendhafte, aber zwischen Elternbindung und männlicher Verführung gefangene Figur gezeichnet.
Diese Philosophen haben das Verständnis von "Weiblichkeit" in der westlichen und östlichen Geistesgeschichte maßgeblich geprägt und damit die Rahmenbedingungen für die zeitgenössische Rolle der Frau geschaffen.
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