Bachelorarbeit, 2018
53 Seiten, Note: 2,3
Diese Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen finanzieller Verschuldung und Aktienrendite auf dem europäischen Kapitalmarkt. Ziel ist es, die Beziehung zwischen dem Verschuldungsgrad und der risikoadjustierten sowie der Überschussrendite von Unternehmen zu analysieren. Dabei werden sowohl die Theorien von Modigliani und Miller (1958) als auch die Fama-French-Modelle (1993 & 2014) mit der Erweiterung um den Momentum-Faktor von Carhart (1997) berücksichtigt.
Die Einleitung stellt den Hintergrund und die Motivation für die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen finanzieller Verschuldung und Aktienrendite vor. Sie definiert die wissenschaftlichen Fragestellungen, die in der Arbeit behandelt werden. Kapitel 2 befasst sich mit der Theorie der Kapitalstruktur und der Asset Pricing Modelle. Es präsentiert die bestehenden Erkenntnisse der Forschung, insbesondere die Theorien von Modigliani und Miller und die Fama-French-Modelle. Kapitel 3 beschreibt die empirische Vorgehensweise, den Datensatz und die Analysemethoden. Die Resultate der empirischen Analyse werden in Kapitel 4 präsentiert. Kapitel 4 analysiert die Ergebnisse und diskutiert deren Bedeutung im Hinblick auf die Kapitalstruktur und die Asset Pricing Modelle. Die Zusammenfassung fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammen, beleuchtet die Grenzen der Studie und gibt Ausblick auf zukünftige Forschungsrichtungen.
Finanzielle Verschuldung, Aktienrendite, Kapitalstruktur, Asset Pricing, Modigliani-Miller-Theorem, Fama-French-Modelle, Momentum-Faktor, Anomalie, Risikofaktor, Unternehmensbewertung, Europäischer Kapitalmarkt.
Die Studie zeigt eine überraschende negative Beziehung: Höhere Verschuldung führt am europäischen Kapitalmarkt oft zu geringeren Renditen.
Theoretisch sollte die Verschuldung die erwartete Rendite des Eigenkapitals erhöhen, um das höhere Risiko zu kompensieren – die Empirie widerspricht dem jedoch oft.
Es sind Asset Pricing Modelle, die Aktienrenditen durch Faktoren wie Marktgröße und Buch-Marktwert-Verhältnis erklären.
Weil er gängigen Finanztheorien widerspricht, nach denen ein höheres Risiko (durch Verschuldung) mit einer höheren Rendite belohnt werden müsste.
Sie legen nahe, dass bestehende Bewertungsmodelle um den Risikofaktor Verschuldung erweitert werden sollten, um präzisere Prognosen zu ermöglichen.
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