Masterarbeit, 2019
97 Seiten, Note: 14
1. Einführung
1.1 Relevanz der Arbeit
1.2 Fragestellungen und Zielsetzung der Arbeit
1.3 Forschungsstand
1.4 Methodisches Vorgehen und Aufbau der Arbeit
1.5 Begriffsbestimmung
1.5.1 Krieg
1.5.2 Bürgerkrieg
1.5.3 Weltkrieg
1.5.4 Trümmerliteratur
1.5.5 Sinnlosigkeit
2. Die Sinnlosigkeit des Krieges in Ken Saro-Wiwas Roman Sozaboy
2.1 Bio –und Bibliographie von Ken Saro-Wiwa
2.2 Der historische Hintergrund des Werkes
2.3 Struktur und Inhalt des Romans
2.4 Erzählperspektive
2.4.1 Erzählsituation und Handlungsort
2.4.2 Sprache des Romans
2.5 Figurenkonstellation: Die Sinnlosigkeit des Krieges am Beispiel der Figuren
2.5.1 Die Figur des Fahrerlehrlings Mene und Agnes
2.5.2 Chief Birabee und Pastor Barika
2.5.3 Duzia und Terr Kole
2.5.4 Der alte Soza Zaza und Mene
2.5.5 Spieß Heda und Erstkommtsfressen
2.6 Alltagsleben im Krieg
2.7 Krieg als Naturkatastrophe in Sozaboy
2.8 Kriegsmüdigkeit im Roman
2.9 Krieg als Wahnsinn und Kriegsverbrechen im Roman
2.10 Rückkehr in die Heimat und das Bild des Krieges
2.11 Fazit
3. Die Sinnlosigkeit des Krieges in Heinrich Bölls Roman Wo warst du, Adam?
3.1 Bio –und Bibliographie von Heinrich Böll
3.2 Der historische Hintergrund des Werkes
3.3 Struktur und Inhalt des Romans
3.4 Erzählperspektive
3.4.1 Erzählweise –und Technik
3.4.2 Erzählsprache
3.5 Figurenkonstellation: Die Sinnlosigkeit des Krieges am Beispiel der Figuren
3.5.1 Die Figur des Leutnants Feinhals und Ilona
3.5.2 Der General und Oberst Bressen
3.5.3 Hauptmann Bauer und Dr. Schmitz
3.5.4 Oberleutnant Dr. Greck und Leutnant Feinhals
3.5.5 Unteroffizier Finck und Leutnant Feinhals
3.5.6 Obersturmführer Filskeit und Ilona
3.6 Alltagsleben im Krieg
3.7 Krieg als Naturspektakel
3.8 Krieg als eine Krankheit
3.9 Kriegsverbrechen und Frage der Schuld im Roman
3.10 Rückkehr in die Heimat und das Bild des Krieges
3.11 Fazit
4. Ähnlichkeiten und Unterschiede in Sozaboy und Wo warst du, Adam?
4.1 Ähnlichkeiten in den beiden Romanen
4.2 Unterschiede beim Vergleich der beiden Romane
5. Schlussfolgerung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Darstellung der Sinnlosigkeit des Krieges in den Romanen "Sozaboy" von Ken Saro-Wiwa und "Wo warst du, Adam?" von Heinrich Böll, um aufzuzeigen, wie Literatur gesellschaftliche Probleme reflektiert und Pazifismus als notwendige Antwort auf kriegerische Gräueltaten formuliert.
2.4.2 Sprache des Romans
Ken Saro-Wiwa verwendet in seinem Werk eine besondere Erzählsprache. Es handelt sich um eine Kunstsprache, welche die komplexe postkoloniale Sprachsituation in Nigeria widerspiegelt. Die Sprache spielt eine wichtige Rolle im Werk. Sozaboys Sprache hat der Autor als ,,rotten Englisch‘‘ oder ,,kaputtes Englisch‘‘ genannt, eine aus dem nigerianischen Pidgin. Saro-Wiwa hat seine Motivation und das Vorgehen hinsichtlich seiner Sprachverwendung in einer Anmerkung zum Buch selbst sehr einleuchtend dargelegt. Er bezeichnet Sozaboy als: ,,Ergebnis meiner Faszination für die Anpassungsfähigkeit der englischen Sprache und meiner genauen Beobachtung der Rede und Schriften eines bestimmten Teils der nigerianischen Gesellschaft.“ Das eigentliche Problem der deutschen Ausgabe des Werkes liegt aber in den fast unüberwindlichen Schwierigkeiten der Übersetzung.
1. Einführung: Definition zentraler Begriffe wie Krieg, Bürgerkrieg und Sinnlosigkeit sowie Darlegung der methodischen Vorgehensweise (biographischer Ansatz, Literatursoziologie, Komparatistik).
2. Die Sinnlosigkeit des Krieges in Ken Saro-Wiwas Roman Sozaboy: Analyse der Biografie des Autors, des historischen Kontextes (Biafra-Krieg) sowie detaillierte Untersuchung der Figurenkonstellation und der Erzähltechnik in Sozaboy.
3. Die Sinnlosigkeit des Krieges in Heinrich Bölls Roman Wo warst du, Adam?: Untersuchung der Biografie von Heinrich Böll, der Struktur des Romans als Kurzgeschichtenzyklus sowie Analyse der Figuren und der pazifistischen Kernaussage des Werkes.
4. Ähnlichkeiten und Unterschiede in Sozaboy und Wo warst du, Adam?: Synthetischer Vergleich der beiden Werke hinsichtlich ihrer Darstellung von Kriegserfahrungen, Kriegsverbrechen und der traumatischen Auswirkungen auf die Protagonisten.
5. Schlussfolgerung: Zusammenfassende Bewertung der pazifistischen Intention der Autoren und Bedeutung der literarischen Auseinandersetzung mit Kriegen als Plädoyer für den Frieden.
Krieg, Sinnlosigkeit, Sozaboy, Wo warst du, Adam?, Ken Saro-Wiwa, Heinrich Böll, Biafra-Krieg, Zweiter Weltkrieg, Trümmerliteratur, Pazifismus, Kriegsverbrechen, Schuldfrage, Literatursoziologie, Komparatistik, Trauma.
Die Arbeit analysiert die Darstellung und Stilisierung der Sinnlosigkeit des Krieges in den Romanen "Sozaboy" (Ken Saro-Wiwa) und "Wo warst du, Adam?" (Heinrich Böll).
Im Fokus stehen die Auswirkungen des Krieges auf den Einzelnen, die Zerstörung der Natur, Kriegsverbrechen, die Traumatisierung der Zivilgesellschaft sowie die Rolle der Literatur als Mahnung zum Frieden.
Die Arbeit fragt danach, wie Ken Saro-Wiwa und Heinrich Böll die Sinnlosigkeit des Krieges in ihren Werken stilisieren und welche Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten dabei in der Darstellung dieses Phänomens erkennbar werden.
Der Autor nutzt einen interdisziplinären Ansatz bestehend aus biographischer Analyse, Literatursoziologie und Komparatistik, um die Texte in ihren historischen und gesellschaftlichen Kontext zu setzen.
Der Hauptteil gliedert sich in zwei große Abschnitte, die jeweils einen Roman detailliert untersuchen, inklusive historischem Hintergrund, Erzählstruktur, Figurenkonstellation und der spezifischen Darstellung von Kriegselementen wie Alltag, Wahnsinn und Schuld.
Die Arbeit wird durch zentrale Begriffe wie Krieg, Sinnlosigkeit, Pazifismus, Trauma, Kriegsverbrechen und Trümmerliteratur geprägt.
Saro-Wiwa verwendet "rotten English" (eine Mischung aus nigerianischem Pidgin und gebrochenem Englisch), um die komplexe postkoloniale Sprachsituation in Nigeria authentisch abzubilden und die Naivität seiner Hauptfigur Mene widerzuspiegeln.
Heinrich Bölls "Wo warst du, Adam?" ist kein linearer Roman im klassischen Sinne, sondern besteht aus neun voneinander unabhängigen, miteinander verknüpften Kurzgeschichten, die den Krieg fragmentarisch und aus wechselnden Perspektiven beleuchten.
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