Bachelorarbeit, 2012
60 Seiten, Note: 1,7
1 Hintergrund
1.1 Verlauf der Untersuchung
1.2 Zieldefinition
2 Der Weg zur Innovation
2.1 Allgemeine Begriffsklärung
2.1.1 Idee
2.1.2 Erfindung
2.1.3 Innovation
2.1.4 Diffusion
2.2 Innovationsprozesse
2.2.1 Diskrete Prozesse
2.2.2 Iterative Prozesse
2.3 Technologieklassen und Produktlebenszyklus
3 Rolle des Innovationsmanagements
3.1 Szenario-Analyse – Planungs- und Analysemethode
3.2 Unternehmens- und Innovationsstrategie
3.2.1 Treiber-Strategie
3.2.2 Timing-Strategie
3.3 Aufbau von Innovationsnetzwerken
4 Der Ansatz des Open Innovation
4.1 Open Innovation – Die Zukunft
4.2 Prozesse des Open Innovation
4.2.1 Inside-Out-Prozess
4.2.2 Coupled-Prozess
4.2.3 Outside-In-Prozess
5 Zusammenfassung Teil I - Überleitung Teil II
6 Der richtige Schutz technischer Innovationen
6.1 Einordnung in den gewerblichen Rechtschutz
6.2 Erfindung! Patent oder Gebrauchsmuster?
6.2.1 Patent und Patentfunktionen
6.2.2 Patentanmeldung - Länderportfolio
6.3 Patentportfolio
6.4 Iterative Patenentwicklungsprozess
7 Patentbewertung und Patentanalyse
7.1 Bewertung von Patenten
7.2 Patentanalyse- wichtiges strategisches Mittel
7.2.1 Kennzahlen – Indikatoren
7.2.2 Anwendungsfelder
7.2.3 Aufbau und Methodik
7.2.4 Darstellung der Ergebnisse
8 Patentstrategien im Ansatz des Open Innovation
8.1 Unternehmens- und Patentstrategie
8.1.1 Offensive, defensive und Hybridstrategien
8.1.2 Der Ansatz Patentstrategie für den globalen Markt
9 Zusammenfassung Teil II
10 Schlussbetrachtung / Ausblick
Die Arbeit analysiert die strategische Bedeutung von Innovations- und Patentmanagement im Kontext der zunehmenden Globalisierung und des Open-Innovation-Ansatzes, um Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre technologische Existenz und Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.
6.2.1 Patent und Patentfunktionen
Bei freien als auch bei unternehmerischen Innovationsbemühungen, die zur Folge eine neuartige Erfindung erwarten lassen, rückt der Patentschutz immer mehr in den Vordergrund strategischer Überlegungen, um die Erfindung vor Nachahmung schützen zu können. Hierbei spielen die Grundsätze der Patenterteilung sowie die verschiedenen Funktionen des Patents eine bedeutende Rolle. Die Grundsätze der Patenterteilung sind Erfindung, Neuheit, Erfinderische Tätigkeit und gewerbliche Anwendbarkeit (siehe Anhang Punkt 6.2.1). Die Patentfunktionen werden nachfolgend kurz beschrieben:
Die Schutzfunktion des Patent gewährleistet dem Erfinder den Schutz der Erfindung vor Nachahmung oder Imitation Dritter. Die Informationsfunktion des Patents gibt der Allgemeinheit Aufschluss über die Art und Funktion der Erfindung und benennt die Erfinderin bzw. den Erfinder / die Erfinderinnen bzw. Erfinder (im Folgenden nur als Erfinder benannt). Die Schutz- und Informationsfunktion sind in der Literatur allgemein gültig, wobei ersterer die entscheidende Rolle zukommt (Vgl. Lange, 2006, S.6 ff und vgl. Ensthaler, Strübbe, 2006, S.56).
Darüber hinaus können noch weitere Funktionsansätze definiert werden, welche nachfolgend ebenfalls kurz aufgezeigt werden sollen:
Die Image- oder Reputationsfunktion bspw. dient dem Auftritt gegenüber anderen Erfindern bzw. Unternehmen, um die eigene technische Überlegenheit zu demonstrieren. Die Motivierungsfunktion schafft einen Anreiz für Unternehmen und Erfinder, sich mit dem Hervorbringen von sinnvollen Erfindungen auseinanderzusetzen.
1 Hintergrund: Einführung in die Problematik des Innovationswettbewerbs und Aufbau der Untersuchung.
2 Der Weg zur Innovation: Klärung der Begriffe Idee, Erfindung, Innovation und Diffusion sowie Darstellung unterschiedlicher Innovationsprozess-Modelle.
3 Rolle des Innovationsmanagements: Vorstellung strategischer Planungs- und Analysemethoden wie der Szenario-Analyse sowie Treiber- und Timing-Strategien.
4 Der Ansatz des Open Innovation: Erläuterung des Open-Innovation-Konzepts und seiner Teilprozesse (Inside-Out, Outside-In, Coupled).
5 Zusammenfassung Teil I - Überleitung Teil II: Zwischenbilanz der ersten Kapitel und Hinführung zum Schutz technischer Innovationen.
6 Der richtige Schutz technischer Innovationen: Einführung in den gewerblichen Rechtsschutz und die verschiedenen Schutzinstrumente wie Patente.
7 Patentbewertung und Patentanalyse: Methoden zur Bewertung von Patenten und zur strategischen Nutzung von Patentanalysen zur Entscheidungsunterstützung.
8 Patentstrategien im Ansatz des Open Innovation: Darstellung offensiver, defensiver und Hybrid-Patentstrategien im Kontext globaler Märkte.
9 Zusammenfassung Teil II: Zusammenfassung der Ergebnisse zum Schutz und zur strategischen Nutzung von Patenten.
10 Schlussbetrachtung / Ausblick: Abschließende Bilanz zur Bedeutung von Innovationen und Patentstrategien für die unternehmerische Zukunft.
Innovation, Innovationsmanagement, Open Innovation, Patentstrategie, Patentmanagement, Patentanalyse, gewerblicher Rechtsschutz, Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, Wettbewerbsvorteile, Patentportfolio, Technologiemanagement, Produktlebenszyklus, radikale Innovationen, Patentkrieg, Schutzrechte.
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch systematisches Innovations- und Patentmanagement ihre technologische Wettbewerbsfähigkeit in einem durch Globalisierung und kurzen Innovationszyklen geprägten Markt sichern können.
Zentrale Felder sind der Innovationsprozess, das Konzept des Open Innovation, rechtliche Schutzinstrumente für Innovationen sowie strategisches Patentmanagement.
Das Ziel ist es, den Open-Innovation-Ansatz darzulegen und Strategien aufzuzeigen, wie Unternehmen Innovationen hervorbringen, schützen und strategisch im Wettbewerb einsetzen können.
Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, die durch Konzepte, Fallbeispiele aus der Wirtschaft und Modellbetrachtungen (wie Szenario-Analyse und Portfolio-Ansätze) untermauert wird.
Der Hauptteil ist zweigeteilt: Teil I behandelt den Innovationsprozess und Open Innovation, Teil II fokussiert auf den rechtlichen Schutz technischer Innovationen und Patentstrategien.
Innovation, Open Innovation, Patentstrategie, Wettbewerbsfähigkeit, Schutzrechte und Technologiemanagement.
Die Arbeit differenziert nach Innovationsobjekt (Produkt- vs. Prozessinnovation) sowie nach dem Innovationsgrad (inkrementelle vs. radikale Innovationen).
Es bestimmt, in welchen nationalen Märkten ein Unternehmen Schutzrechte beantragt, um strategische Marktzugänge zu sichern oder Konkurrenten gezielt von bestimmten Gebieten fernzuhalten.
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