Bachelorarbeit, 2019
101 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Themenauswahl und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Definition und Funktionsweise zentraler Begriffe
2.1.1 Körperliche Aktivität
2.1.2 Sport
2.1.3 Bewegungsmangel
2.1.4 Gesundheit
2.1.5 Krankheit
2.2 Auswirkungen von Bewegungsmangel
2.2.1 Somatische Auswirkungen
2.2.2 Auswirkungen auf die Psyche und das Gehirn
3. Ursachen für das Fortschreiten von Bewegungsmangel
3.1 Energiehaushalt des Körpers
3.2 Industrialisierung und technischer Fortschritt
4. Kosten für die Wirtschaft
4.1 Fehlzeiten und Absentismus
4.2 Präsentismus
5. Präventionsmaßnahmen und Gesundheitsförderung
5.1 Präventionsmaßnahmen für Privatpersonen
5.2 Präventionsmaßnahmen für Unternehmen
6. Vor- und Nachteile eines betrieblichen Gesundheitsmanagements
7. Hypothesen
8. Methode
8.1 Untersuchungsdesign und -durchführung
8.2 Stichprobenkonstruktion
9. Ergebnisse
9.1 Deskriptive Datenanalyse
9.2 Inferenzstatistische Auswertung
9.3 Gütekriterien
10. Diskussion
11. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen von Bewegungsmangel auf den Körper und die Psyche bei kaufmännischen Angestellten und analysiert den Zusammenhang zwischen mangelnder körperlicher Aktivität und krankheitsbedingten Fehltagen sowie dem persönlichen Wohlbefinden.
2.2.2 Auswirkungen auf die Psyche und das Gehirn
Führt man sich die Auswirkungen und Symptome von Bewegungsmangel vor Augen, dann verbinden viele Menschen diese zumeist mit körperlichen Auswirkungen und Beschwerden. Der Mangel an ausreichender Bewegung für den Körper hat jedoch nicht nur somatische Folgen, die ersichtlich und schmerzhaft sind. Oft sind auch Auswirkungen auf die Psyche eines Menschen wahrzunehmen.
Es fällt jedoch vor allem eines auf: „Erkrankungen der Psyche, des seelischen Zustands, sind zwar in der Bevölkerung weit verbreitet, werden in den letzten Jahren vor allem im beruflichen Setting auffällig und sind dennoch deutlich weniger im Bewusstsein des Einzelnen als bedrohlich präsent als somatische Erkrankungen“ (Fuchs & Schlicht, 2012, S. 1).
Doch könnte den betroffenen Personen von psychischen Erkrankungen durchaus auch mit Sport geholfen werden. Diese Maßnahmen, die im Rahmen einer bereits bestehenden psychischen Erkrankung durchgeführt werden, sind dann als Interventionsmaßnahmen zu verstehen.
So gab es in den vergangenen Jahren Metaanalysen zu Angststörungen, Depressionen und Schizophrenie, bei denen zusammenfassend gesagt eine deutliche Reduktion der Ängste und Depressionen durch Bewegung zeigte (Müller, 2018).
Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz des Themas Bewegungsmangel in der heutigen Arbeitswelt und definiert die Zielsetzung der Bachelor-Thesis.
Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert zentrale Begrifflichkeiten wie Sport, körperliche Aktivität, Gesundheit und Krankheit und zeigt deren somatische sowie psychische Auswirkungen auf.
Ursachen für das Fortschreiten von Bewegungsmangel: Das Kapitel analysiert den Energiehaushalt des Körpers sowie den Einfluss der Industrialisierung und des technischen Fortschritts auf das Bewegungsverhalten.
Kosten für die Wirtschaft: Hier werden die wirtschaftlichen Auswirkungen von Bewegungsmangel durch Fehlzeiten (Absentismus) und das Phänomen des Präsentismus untersucht.
Präventionsmaßnahmen und Gesundheitsförderung: Das Kapitel stellt Ansätze zur Gesundheitsförderung sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen vor.
Vor- und Nachteile eines betrieblichen Gesundheitsmanagements: Es folgt eine kritische Auseinandersetzung mit der Implementierung betrieblicher Maßnahmen zur Gesundheitsförderung.
Hypothesen: In diesem Kapitel werden die aus der Theorie abgeleiteten Annahmen für die empirische Untersuchung formuliert.
Methode: Die Methodik beschreibt das Untersuchungsdesign, die Durchführung der Online-Befragung und die Konstruktion der Stichprobe.
Ergebnisse: Das Kapitel präsentiert die deskriptive und inferenzstatistische Auswertung der erhobenen Daten sowie eine Überprüfung der Gütekriterien.
Diskussion: In der Diskussion werden die Studienergebnisse interpretiert, Limitationen aufgezeigt und in den wissenschaftlichen Kontext eingeordnet.
Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt Handlungsempfehlungen für die Praxis.
Bewegungsmangel, Kausalzusammenhang, Körperliche Aktivität, Sport, Gesundheit, Krankheit, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Absentismus, Präsentismus, Arbeitsplatzgestaltung, Kaufmännische Angestellte, Psychische Belastung, Prävention, Energiehaushalt, Industrialisierung
Die Arbeit beschäftigt sich mit den gesundheitlichen und psychischen Auswirkungen von Bewegungsmangel, insbesondere bei Angestellten in kaufmännischen Berufen, die einen Großteil ihres Arbeitstages im Sitzen verbringen.
Die zentralen Felder umfassen die Definitionen von Bewegung und Gesundheit, die Ursachen für den Bewegungsmangel in modernen Industriegesellschaften sowie die wirtschaftlichen Folgen für Unternehmen durch krankheitsbedingte Fehlzeiten.
Das primäre Ziel ist es zu untersuchen, ob sich mangelnde körperliche Aktivität negativ auf die Anzahl der Krankheitstage auswirkt und inwiefern Sport zur Steigerung des psychischen Wohlbefindens beitragen kann.
Die Autorin führte eine quantitative Querschnittsstudie in Form einer Online-Umfrage durch, bei der 254 Probanden zu ihrem Sportverhalten, ihrer Arbeitssituation und ihrem Gesundheitszustand befragt wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine Analyse der Ursachen für Bewegungsmangel, eine Kosten-Nutzen-Betrachtung aus betriebswirtschaftlicher Sicht sowie die Ableitung und statistische Überprüfung von Hypothesen.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Bewegungsmangel, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Absentismus, Präsentismus, Körperliche Aktivität und psychisches Wohlbefinden geprägt.
Kaufmännische Angestellte verbringen laut der Untersuchung etwa 73 % ihrer Arbeitszeit im Sitzen, was sie zu einer Risikogruppe für Zivilisationskrankheiten macht, die durch Bewegungsmangel begünstigt werden.
Technische Hilfsmittel nehmen dem Menschen zunehmend körperliche Arbeit ab, was zwar den Komfort steigert, jedoch zu einer schleichenden Abnahme des täglichen Kalorienverbrauchs und der notwendigen körperlichen Grundaktivität führt.
Die Studie verdeutlicht, dass Präsentismus – das Arbeiten trotz Krankheit – ein ernstes wirtschaftliches Problem darstellt, das langfristig zu höherem Absentismus führt und die psychische und physische Gesundheit der Mitarbeiter weiter verschlechtern kann.
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