Bachelorarbeit, 2018
57 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Höhe der Steuer
2.1 Großbritannien
2.2 Frankreich und Barbados
2.3 Mexiko
2.4 Berkeley und Südafrika
3 Reaktionen der Industrie
3.1 Neuformulierung zur Reduzierung der Zuckerkonzentration
3.2 Anstieg des Preises
3.2.1 Großbritannien, Frankreich und Barbados
3.2.2 Mexiko
3.2.3 Berkeley
3.3 Aktivitäten zur Änderung des relativen Marktanteils von zuckerreichen, mittelzuckerhaltigen und zuckerarmen Getränken
4 Reaktionen der Verbraucher
4.1 Veränderungen des Kaufverhaltens
4.1.1 Großbritannien und Frankreich
4.1.2 Mexiko
4.1.3 Berkeley und Südafrika
4.2 Substitutionseffekte
5 Gesundheitsökonomische Auswirkungen
5.1 Großbritannien
5.2 Mexiko
5.3 Berkeley und Südafrika
6 Kritik einer Steuer auf zuckerhaltige Getränke
7 Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht mittels Literaturrecherche, ob die Einführung von Steuern auf zuckerhaltige Getränke zu einer nachhaltigen Reduzierung des Konsums der besteuerten Produkte führt und ob dies in einer Verringerung der gesundheitlichen Folgeerkrankungen sowie der damit verbundenen Gesundheitskosten resultiert.
1 Einleitung
Häufigste Todesursache im 21. Jahrhundert sind nichtübertragbare Krankheiten (World Health Organization 2015b, S. 1). Im Jahr 2016 verursachten sie weltweit 71 Prozent der Todesfälle (World Health Organization 2018, ohne Seitenzahl). Weltweit sterben jährlich 15 Millionen Frauen und Männer aller Länder an einer nichtübertragbaren Krankheit (World Health Organization 2017, S. 5). Darunter fallen zum Beispiel Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen und Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems – begünstigt durch den Anstieg von Risikofaktoren (Bundesamt für Gesundheit 2016, S. 4; Reese/Geene 2017, S. 308). Als Risikofaktoren gelten Rauchen, mangelnde körperliche Bewegung, schädlicher Alkoholkonsum und ungesunde Ernährung (DANK 2016, S. 4).
Der Anstieg nichtübertragbarer Krankheiten ist mit hohen Gesundheitskosten verbunden (Bundesamt für Gesundheit 2016, S. 4). Insbesondere in Industrieländern leiden immer mehr Menschen unter Übergewicht und Adipositas durch das bestehende Nahrungsüberangebot (Wechsler 2003, S. 132). Die Entwicklung chronischer Krankheiten wie Adipositas und Diabetes mellitus Typ II verursacht jedoch nicht nur gesellschaftliche Kosten, sondern schränkt auch die Lebensqualität des Einzelnen ein (Wübker 2016, S. 1).
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die globale Belastung durch nichtübertragbare Krankheiten und den Zusammenhang zwischen Zuckerkonsum, Adipositas und gesellschaftlichen Gesundheitskosten.
2 Höhe der Steuer: Dieses Kapitel vergleicht die unterschiedlichen Ansätze und Steuersätze für zuckerhaltige Getränke in Großbritannien, Frankreich, Barbados, Mexiko, Berkeley und Südafrika.
3 Reaktionen der Industrie: Es wird untersucht, wie Hersteller auf Steuern durch Produktreformulierung, Preisänderungen und verändertes Marketing reagieren, um Marktanteile zu halten.
4 Reaktionen der Verbraucher: Dieses Kapitel analysiert, wie sich das Kaufverhalten der Konsumenten durch die Besteuerung verändert hat und inwieweit Substitutionseffekte zu anderen Produkten auftreten.
5 Gesundheitsökonomische Auswirkungen: Hier werden die gesundheitlichen und ökonomischen Prognosen sowie der Rückgang von Adipositas und Diabetes-Erkrankungsraten in den untersuchten Ländern betrachtet.
6 Kritik einer Steuer auf zuckerhaltige Getränke: Kritische Aspekte wie regressive Steuerwirkungen, mögliche Arbeitsplatzverluste und Ausweicheffekte auf Nachbarländer werden anhand von Beispielen wie Dänemark diskutiert.
7 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Wirksamkeit von Lenkungssteuern als Instrument zur Gesundheitsförderung und Kostensenkung im Gesundheitssystem.
Zuckersteuer, Erfrischungsgetränke, Adipositas, Diabetes mellitus, Lenkungssteuer, Gesundheitsökonomie, Konsumverhalten, Reformulierung, Preiselastizität, Großbritannien, Mexiko, Berkeley, Substitutionseffekt, Prävention, Gesundheitskosten
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Besteuerung von zuckerhaltigen Getränken auf das Konsumverhalten und die daraus resultierenden gesundheitsökonomischen Konsequenzen.
Die Untersuchung konzentriert sich auf Großbritannien, Frankreich, Mexiko, Berkeley (USA), Barbados und Südafrika.
Das Ziel ist festzustellen, ob Steuern auf zuckerhaltige Getränke den Konsum senken und somit langfristig zur Reduzierung von Adipositas und Diabetes beitragen können.
Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche und der Auswertung bestehender empirischer Studien zu den genannten Ländern.
Der Hauptteil analysiert die Steuergestaltung, die Reaktionen der Industrie und der Konsumenten sowie die gesundheitsökonomischen Implikationen in den betrachteten Regionen.
Zu den zentralen Begriffen gehören Zuckersteuer, Lenkungssteuer, Adipositas, Diabetes, Konsumverhalten und Gesundheitsökonomie.
Aufgrund der Datenlage wird erwogen, die Steuer auf 20 Prozent zu erhöhen, um eine noch stärkere Reduktion des Zuckerkonsums und eine signifikante Senkung der Diabetes-Fälle zu erreichen.
Hersteller passen die Rezepturen ihrer Produkte an, um in niedrigere Steuerklassen zu fallen und den Wettbewerbsvorteil durch gesündere Produkte zu nutzen, während sie gleichzeitig versuchen, negative ökonomische Folgen abzuwehren.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

