Examensarbeit, 2005
83 Seiten, Note: nicht benotet
1 PROBLEMLAGE
2 DER BEGRIFF „KÖNNEN“
2.1 Allgemeines
2.2 Mathematisches Können
3 DER KOMPETENZBEGRIFF
4 ZIELVORSTELLUNGEN GEOMETRIE
4.1 Standards Klasse 4
4.1.1 Sich im Raum orientieren
4.1.2 Geometrische Figuren erkennen, benennen und darstellen
4.1.3 Einfache geometrische Abbildungen erkennen, benennen und darstellen
4.1.4 Flächen- und Rauminhalte vergleichen und messen
4.2 Rahmenpläne
4.2.1 Rahmenplan Klasse 4
4.2.2 Rahmenplan Klasse 5/6
4.3 Schlussfolgerungen für das weitere Vorgehen
5 ANALYSEMÖGLICHKEITEN DER ZIELSTELLUNGEN
5.1 Testbegriff
5.2 Testkonstruktion
5.2.1 Test-Item
5.2.2 Konstruktionsstrategien
5.2.3 Bestimmung der Testart
5.2.4 Itemgestaltung
5.3 Folgerungen für die Erstellung eines Tests des geometrischen Könnens am Ende der Klasse 4
6 DER TEST ZUM GEOMETRISCHEN KÖNNEN AM ENDE DER KLASSE 4
6.1 Auswahl der Testaufgaben
6.1.1 Sich im Raum orientieren
6.1.2 Geometrische Figuren erkennen, benennen und darstellen
6.1.3 Einfache geometrische Abbildungen erkennen, benennen und darstellen
6.1.4 Flächen- und Rauminhalte vergleichen und messen
6.2 Weiterentwicklung des Tests
7 ANHANG
7.1 Testaufgaben und Testmanual
7.2 Testauswertung
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein diagnostisches Instrument zu entwickeln, mit dem das geometrische Können von Schülern am Ende der vierten Klasse erfasst werden kann. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, welche Anforderungen an den Wissens- und Könnensstand gestellt werden müssen, um einen erfolgreichen Übergang in weiterführende Schulen zu gewährleisten und bestehende Bildungsstandards sowie Rahmenpläne abzubilden.
4.1.1 Sich im Raum orientieren
Die Schüler sollen am Ende der vierten Klasse über ein ausgeprägtes räumliches Vorstellungsvermögen verfügen. Das bedeutet, dass sie räumliche Beziehungen, wie zum Beispiel unten, oben, rechts, links, vor, hinter, über, unter, rechts von und links von kennen und nutzen können, um Lagebeziehungen, Ansichten und Wege zu beschreiben und Pläne lesen zu können. Das räumliche Vorstellungsvermögen hat einen besonders starken Alltagsbezug. Es kommt immer wieder vor, dass Kinder sich zu zweidimensionalen Darstellungen dreidimensionale Objekte vorstellen müssen, zum Beispiel beim Lesen von Bauanleitungen, zum Aufbau von Möbelstücken, Gebrauchsanweisungen für Elektrogeräte, Benutzen von Stadtplänen oder beim Beschreiben oder Verstehen der Beschreibung eines Weges.
Außerdem ist auch beim Lernen von Arithmetik die Fähigkeit, mit Vorstellungsinhalten zu operieren, sehr hilfreich.
Zu guter Letzt fördert das Operieren mit Vorstellungsinhalten die Konzentration und bietet die Möglichkeit, mathematische Inhalte auf einer außermathematischen Ebene zu lösen.
1 PROBLEMLAGE: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit, den mathematischen Wissensstand von Schülern beim Übergang von der Grundschule in die Sekundarstufe zu bestimmen.
2 DER BEGRIFF „KÖNNEN“: Dieses Kapitel definiert den Begriff „Können“ im Kontext der Handlungsorientierung und Lernpsychologie sowie seine spezifische Bedeutung für den Mathematikunterricht.
3 DER KOMPETENZBEGRIFF: Hier wird die Veränderung des Kompetenzbegriffs in der Pädagogik diskutiert und die Einteilung in allgemeine und inhaltsbezogene mathematische Kompetenzen erläutert.
4 ZIELVORSTELLUNGEN GEOMETRIE: Es werden die geometrischen Bildungsstandards für das Ende der vierten Klasse sowie relevante regionale Rahmenpläne detailliert analysiert.
5 ANALYSEMÖGLICHKEITEN DER ZIELSTELLUNGEN: Dieses Kapitel widmet sich der wissenschaftlichen Fundierung von Tests, inklusive Testkonstruktion, Itemgestaltung und Testtheorie.
6 DER TEST ZUM GEOMETRISCHEN KÖNNEN AM ENDE DER KLASSE 4: Der Hauptteil beschreibt die konkrete Auswahl der Testaufgaben, ihre didaktische Einordnung und Überlegungen zur Weiterentwicklung des Testverfahrens.
7 ANHANG: Dieser Abschnitt enthält die praktischen Testmaterialien inklusive Aufgaben, Testmanuals und Auswertungsbögen für den pädagogischen Einsatz.
Geometrie, Mathematisches Können, Kompetenzbegriff, Bildungsstandards, Raumorientierung, Testkonstruktion, Handlungsorientierung, Grundschule, Übergang, Mathematikunterricht, Testmanual, räumliches Vorstellungsvermögen, Testverfahren, Diagnose, Geometrische Figuren.
Die Arbeit untersucht, wie das mathematische Können – insbesondere im Bereich Geometrie – von Viertklässlern vor dem Übergang in weiterführende Schulen diagnostiziert werden kann.
Die zentralen Felder umfassen die Definition von mathematischem Können und Kompetenz, die Analyse geltender Bildungsstandards sowie die Konstruktion eines geeigneten Testverfahrens.
Das Ziel ist die Erstellung eines validen und kindgerechten Tests, der den individuellen Entwicklungsstand in der Geometrie präzise erfasst und Lehrkräften bei der Förderplanung hilft.
Die Autorin stützt sich auf die konstruktivistische Didaktik und nutzt eine intuitive Teststrategie, um Aufgaben auszuwählen, die auf geltenden Standards basieren.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Auswahl und Begründung der Testaufgaben, gegliedert in Bereiche wie räumliche Orientierung, Figuren erkennen und Abbildungen.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Geometrie, Kompetenzbegriff, Bildungsstandards, Testkonstruktion und räumliches Vorstellungsvermögen.
Die Autorin argumentiert, dass eine isolierte Betrachtung zu kurz greift, da mathematische Strukturen oft ineinandergreifen und die Anwendung in der Lebenswelt eine Verknüpfung beider Bereiche erfordert.
Da das geometrische Können nicht nur das Ergebnis zählt, sondern auch den Lösungsprozess und die Kommunikation des Kindes, ermöglicht ein Einzeltest eine differenziertere Beobachtung.
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