Bachelorarbeit, 2017
28 Seiten, Note: 1
I. FORSCHUNGSFRAGE
II. PROLOG
III. EINLEITUNG
IV. DIE ERFORSCHUNG DER GERECHTIGKEIT
V. GERECHTIGKEIT IM STAAT
VI. GLIEDERUNG DES RECHTSSTAATES
VII. DIE TUGENDEN IM STAAT
VIII. DIE TUGENDEN DER EINHEIT
IX. EIN GERECHTER STAAT
X. GIBT ES DIESEN STAAT?
XI. EPILOG
Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Forschungsfrage, ob Platons idealer Staat als gerecht zu bewerten ist. Dabei wird analysiert, wie Platon das Konzept der Gerechtigkeit sowohl auf der Ebene des Staates als auch auf der individuellen Ebene des Menschen verknüpft und welche Rolle dabei Erziehung, Tugendlehre und die Aufgabenverteilung innerhalb der gesellschaftlichen Stände spielen.
IV. DIE ERFORSCHUNG DER GERECHTIGKEIT
Um der Forschungsfrage nachgehen zu können, ist es notwendig zu wissen wie Platon mit seiner Erforschung nach dem Wesen der Gerechtigkeit beginnt. Wie wichtig diese Forschung ist zeigt auch folgende Aussage Platons: “Denn nicht etwas beiläufiges behandelt unsere Untersuchung, sondern unsere ganze Lebensnorm!”
Der Ort an dem der Dialog von Platons Staat beginnt, ist der Hafen von Piräus. Der Anlass ist ein Fest und der Dialog wird im Haus von Kephalos, dem Vater von Polemarchos und Lysias, geführt. Kephalos, ein reicher alter Handler, beginnt die Diskussion. Er hat für sich ein Leben, in dem er sich der ständigen Bereicherung in einer fremden Stadt widmet, gewählt. Daher hat er auf seine politischen Rechte, Dingen nachzugehen um sich Respekt zu verschaffen und die restlichen Aktivitäten eines normalen Bürgers, die von großer Bedeutung für den Griechen der damaligen Zeiten waren, verzichtet.
Die Definition der Gerechtigkeit also, die Kephalos gibt, bewegt sich auf einer Ebene die er selbst aus seinem täglichen Leben sehr gut kennt. Er ist also jemand, der seine Geschäfte gut führen kann und die Gerechtigkeit der Leistung und Gegenleistung kennt. Kephalos sieht die Gerechtigkeit in der Wahrheit und der Rückerstattung des Empfangenen. Sokrates hat seine Definition sehr leicht mit dem Beispiel des Gewehres wiederlegt, um ihn durcheinanderzubringen und somit dieses gewohnheitsrechtliche und moralische Prinzip zu erschüttern.
I. FORSCHUNGSFRAGE: Die Arbeit stellt die grundlegende Frage nach der Gerechtigkeit von Platons Staatsmodell und betont die Suche nach einer moralischen Lebensnorm.
II. PROLOG: Der ideale Staat wird hier als eine visionäre Idee eingeführt, deren Erreichung einen ewigen Kampf um Gerechtigkeit und Glückseligkeit darstellt.
III. EINLEITUNG: Es wird dargelegt, dass das Vorgehen auf zwei Ebenen erfolgt: der politischen Anwendung im Staat und der Entwicklung der gerechten Person.
IV. DIE ERFORSCHUNG DER GERECHTIGKEIT: Dieses Kapitel analysiert die frühen Definitionen der Gerechtigkeit im Politeia-Dialog und deren Widerlegung durch Sokrates.
V. GERECHTIGKEIT IM STAAT: Die Gerechtigkeit wird von der individuellen Ebene auf den gesamten Staat übertragen, basierend auf den ersten Bedürfnissen einer Gesellschaft.
VI. GLIEDERUNG DES RECHTSSTAATES: Hier wird untersucht, wie die Gesellschaft in Stände gegliedert ist und welches Ziel die Erziehung der Bürger verfolgt.
VII. DIE TUGENDEN IM STAAT: Das Kapitel erläutert die vier Tugenden Weisheit, Tapferkeit, Besonnenheit und Gerechtigkeit, die für den Staat essenziell sind.
VIII. DIE TUGENDEN DER EINHEIT: Die Tugenden werden hier auf die drei Teile der menschlichen Seele übertragen, um die Analogie zwischen Seele und Staat zu festigen.
IX. EIN GERECHTER STAAT: Es wird das Verhältnis zwischen Staatsform und der individuellen Gerechtigkeit der Person untersucht und deren dialektische Beziehung hervorgehoben.
X. GIBT ES DIESEN STAAT?: Die Arbeit diskutiert die praktische Durchführbarkeit des idealen Staates und sieht darin einen ununterbrochenen, individuellen Prozess.
XI. EPILOG: Das Fazit unterstreicht, dass die Erschaffung eines gerechten Bürgers die Voraussetzung für einen gerechten Staat bleibt.
Platon, Politeia, Gerechtigkeit, Staatsmodell, Seele, Tugend, Philosophenherrscher, Bildung, Staatsphilosophie, Ethik, Vernunft, Gesellschaftsstruktur, Individuum, Gemeinwohl, Rechtsstaat.
Die Arbeit analysiert Platons Politeia mit dem Ziel zu beantworten, ob der von ihm beschriebene ideale Staat als gerecht bezeichnet werden kann.
Die Arbeit behandelt die Gerechtigkeitsbegriffe der Antike, die Gliederung der Stände, die Bedeutung von Bildung und Erziehung sowie die Analogie zwischen der menschlichen Seele und der staatlichen Ordnung.
Die zentrale Forschungsfrage ist, ob Platons Staat gerecht ist oder nicht, und aus welchen Gründen dies der Fall ist.
Die Arbeit nutzt eine philosophische Textanalyse der Politeia, ergänzt durch den kritischen Vergleich mit Kommentaren moderner Gelehrter wie Karl Popper und George Vlastos.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Gerechtigkeitsdefinitionen, die staatliche Organisation, die Tugendlehre und die dialektische Beziehung zwischen der gerechten Person und dem gerechten Staat.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Platon, Gerechtigkeit, Staatsmodell, Tugendlehre, Seele, Philosophenherrscher und die dialektische Beziehung zwischen Individuum und Staat.
Die Arbeit diskutiert insbesondere die Kritik von Karl Popper, der den platonischen Staat als totalitär einstuft und ihn für die Unterdrückung des Individualismus kritisiert.
Der Philosoph wird als der ideale Herrscher betrachtet, der durch seine Weisheit und Tugend die soziale Ordnung und Gerechtigkeit im Staat gewährleistet.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

