Masterarbeit, 2019
30 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Forschungsstand
1.2 Forschungsproblem, Fragestellung und Hypothesen
2. Sensation Seeking
2.1 Sensation Seeking Skala und Klassifikation
2.2 Physiologische Eigenschaften von Sensation Seeking
3. Konstruktion des Erhebungsinstruments
3.1 Messvariablen
3.1.1 Variablen Individuelle Innovativität
3.1.2 Variablen Sensation Seeking
3.1.3 Kontrollvariablen
3.2 Erhebungsverfahren
4. Datenanalyse und Ergebnisse
4.1 Zusammenfassende Statistiken
4.2 Empirische Ergebnisse
5. Fazit
5.1 Implikationen für Wissenschaftler
5.2 Implikationen für Manager
Diese Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem Persönlichkeitsmerkmal Sensation Seeking und der individuellen Innovationskraft. Das Ziel ist es zu analysieren, ob Menschen mit einer höheren Ausprägung in Sensation Seeking ein höheres Potenzial für innovatives Verhalten, Unternehmensgründungen und Patentanmeldungen aufweisen, um Ansätze für eine effizientere Identifizierung von Innovationspotenzialen im Rahmen des Recruiting zu liefern.
1. Einleitung
Die Fähigkeit Innovationen hervorzubringen ist eine entscheidende Voraussetzung für die sozioökonomische Entwicklung und für nachhaltiges Wachstum. Die zunehmende Bedeutung von Innovationen resultiert aus der sich schnell verändernden Dynamik des Wettbewerbs und der Internationalisierung der Wirtschaft durch das Zusammenspiel verschiedener Kräfte, wie etwa der ständige wissenschaftliche und technische Fortschritt, sich verändernde Kundenanforderungen, intensivere Wettbewerbsprozesse und die fortschreitende Globalisierung. In Zeiten wirtschaftlicher Stagnation gelten Innovationen als entscheidender Motor für nachhaltiges Wachstum und stärken die politische und wirtschaftliche Situation einer Region und definieren somit ihre Zukunft (vgl. Geroski 1995; Gerybadze 2004, S. 3; Springer 2004, S. 167; Hauschild et al. 2016, S. 24-26).
Im Laufe der Jahre hat sich das wissenschaftliche, wirtschaftliche und politische Verständnis von Innovation grundlegend verändert. Die Frage, wie die Innovationsfähigkeit von Individuen, Organisationen, Netzwerken und Gesellschaften gesteigert werden kann, ist derzeit nicht nur eine Frage der technologischen Entwicklung, sondern es wird immer wichtiger zu klären, wie innovationsfördernd die organisatorischen Gegebenheiten und ihre einzelnen Mitglieder sind. So wurde der Fokus von der klassischen Produkt- und Technologieorientierung zugunsten eines ganzheitlichen Innovationsverständnisses erweitert, um die sozialen und organisatorischen Aspekte von Innovationen mit einzubeziehen.
Der Mensch und seine Arbeitsumgebungen spielen dabei eine entscheidende Rolle und können als zentrale Treiber von Innovationen angesehen werden. Die Forschungsarbeiten gehen zunehmend davon aus, dass die Innovationskraft eines Unternehmens nicht hauptsächlich durch organisatorische Komponenten, sondern vielmehr durch die Fähigkeiten, Eigenschaften und Kenntnisse ihrer Mitarbeiter bestimmt wird. Dementsprechend gewinnen Mitarbeiter und Führungskräfte, mit der Fähigkeit Innovationen hervorzubringen, für die Zukunftssicherheit eines Unternehmens immer mehr an Bedeutung (vgl. Romijn et al. 2002; Armbruster et al. 2005; Schweizer 2006; Maier et al. 2007).
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Innovationen für wirtschaftliches Wachstum und stellt die Forschungsfrage nach dem Zusammenhang zwischen dem Persönlichkeitsmerkmal Sensation Seeking und der individuellen Innovativität.
2. Sensation Seeking: Dieses Kapitel definiert Sensation Seeking als physiologisch basiertes Konstrukt und erläutert dessen Skalierung sowie die biologischen Unterschiede zwischen High und Low Sensation Seekern.
3. Konstruktion des Erhebungsinstruments: Hier wird der methodische Aufbau der Online-Umfrage beschrieben, inklusive der Operationalisierung von Variablen wie Innovativität, Sensation Seeking-Komponenten und Kontrollfaktoren.
4. Datenanalyse und Ergebnisse: Das Kapitel präsentiert die deskriptiven Statistiken der Stichprobe und analysiert die Korrelationen zwischen den Sensation Seeking-Dimensionen und den verschiedenen Indikatoren individueller Innovationskraft.
5. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, bestätigt teilweise die positiven Zusammenhänge und diskutiert die Implikationen für die wissenschaftliche Forschung sowie für Manager in der Praxis.
Sensation Seeking, Individuelle Innovativität, Innovationskraft, Risikobereitschaft, Unternehmertum, Patentanmeldungen, Innovationsverhalten, Thrill and Adventure Seeking, Disinhibition, Innovationskultur, Personalmanagement, Recruiting, Explorative Studie, Persönlichkeitsmerkmale, Wirtschaftspsychologie.
Die Arbeit untersucht, ob das Persönlichkeitsmerkmal Sensation Seeking dazu genutzt werden kann, das individuelle Innovationspotenzial einer Person vorherzusagen.
Die zentralen Themen sind Innovationspsychologie, Risikobereitschaft, Persönlichkeitsdiagnostik und deren Anwendung im beruflichen Kontext, insbesondere im Recruiting.
Das Ziel ist es zu prüfen, ob es einen statistisch nachweisbaren positiven Zusammenhang zwischen Sensation Seeking und verschiedenen Ausprägungen individueller Innovationskraft gibt.
Es wurde ein explorativer Ansatz gewählt, bei dem 186 Studienteilnehmer mittels Online-Fragebogen befragt und die Daten anschließend durch statistische Analysen (Regressionsanalysen, Mittelwertsvergleiche) ausgewertet wurden.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Fundierung des Sensation Seeking-Konstrukts, die methodische Konstruktion des Erhebungsinstruments sowie die detaillierte Darstellung und Interpretation der statistischen Ergebnisse.
Wichtige Schlüsselwörter sind Sensation Seeking, Individuelle Innovativität, Innovationsverhalten und Unternehmertum.
Die Innovationskultur wurde als Kontrollvariable einbezogen, da sie laut Literatur einen direkten Einfluss auf das Innovationsverhalten hat und somit notwendig ist, um den Effekt von Sensation Seeking isoliert betrachten zu können.
Die Studie ergab, dass Männer in fast allen untersuchten Dimensionen der individuellen Innovativität sowie bei der Sensation Seeking-Ausprägung statistisch signifikant höhere Mittelwerte erreichten als Frauen.
Manager können das Sensation Seeking-Merkmal nutzen, um potenzielle Innovatoren oder Führungskräfte für innovationsintensive Aufgaben gezielter zu identifizieren und in Teams einzusetzen.
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