Masterarbeit, 2017
97 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Methodik
1.3.1 Methodische Vorgehensweise
1.3.2 Ergebnis der Untersuchung
2 Grundlagen Industrie 4.0
2.1 Begriffserklärung und Begriffsherkunft
2.2 Komponenten von Industrie 4.0
2.2.1 Cyber-pyhsische Systeme
2.2.2 Internet der Dinge (Internet of Things)
2.2.3 Internet der Dienste (Internet of Services)
2.2.4 Smarte Fabrik
2.3 Umsetzungsanforderungen
2.3.1 Horizontale Integration
2.3.2 Vertikale Integration
2.3.3 Durchgängigkeit des Engineerings
2.4 Auswirkungen Industrie 4.0
2.4.1 Branchenabhängigkeit
2.4.2 Chancen und Ziele
2.4.3 Herausforderungen und Risiken
3 Auswirkungen der Digitalisierung auf Arbeitswelt und HRM
3.1 Zukunfts-Szenarien
3.2 Veränderung des Arbeitsmarktes
3.3 Veränderung des Personalbedarfs
3.3.1 Ausgangslage
3.3.2 Quantitative Änderungen
3.3.3 Qualitative Änderungen
3.4 Implikationen für das Personalmanagement
4 Personalmanagement 4.0 – Smart HRM
4.1 Begriffliche Einordnung und Einschränkung
4.2 Handlungsfelder für das Personalmanagement 4.0
4.3 Qualitative Personalbedarfsdeckung
4.3.1 Rekrutierung
4.3.2 Ausbildung, Weiterbildung und Personalentwicklung
4.3.3 Personaleinsatz
4.4 Arbeitsgestaltung
4.4.1 Arbeitsorganisation
4.4.2 Mitarbeiterführung
4.4.3 Gesundheitsmanagement
4.5 HR-Analytics
5 Herausforderungen für das Personalmanagement 4.0
5.1 Datensicherheit und Datenschutz
5.2 Mitarbeiterakzeptanz
6 Fazit und Ausblick
Das Ziel der Arbeit ist die systematische Analyse des Konzepts „Industrie 4.0“ und dessen Auswirkungen auf das Personalmanagement, um Handlungsfelder zur Bewältigung der digitalen Transformation abzuleiten.
1.1 Problemstellung
„We must develop a comprehensive and globally shared view of how technology is affect ing our lives and reshaping our economic, social, cultural, and human environments. There has never been a time of greater promise, or greater peril“ -Klaus Schwab, Founder and Executive Chairman, World Economic Forum
Nach der Mechanisierung, Elektrifizierung und Informatisierung der industriellen Fertigung steht die Industrie vor einem weiteren revolutionären Umbruch. Durch das Internet der Dinge werden Unternehmen zukünftig in der Lage sein, ihren Maschinenbestand, ihre Fer tigungs- und Logistiksysteme, Betriebsmittel und Produkte weltweit und über die Unterneh mensgrenzen hinaus miteinander zu vernetzen. Durch den Einsatz künstlicher Intelligenz und moderner Informations- und Kommunikationstechnologie werden die Maschinen und Systeme imstande sein, eigenständig Informationen auszutauschen, Tätigkeiten auszuführen und sich gegenseitig zu steuern (vgl. Kagermann, Wahlster, & Helbig, 2013, S. 5). Klaus Schwab, der Gründer und Präsident des Weltwirtschaftsforums, prophezeit in diesem Zu sammenhang grundlegende Veränderungen der Welt in Bezug auf Wirtschaft, Kultur, Arbeit und menschliches Zusammenleben (vgl. Hutt, 2016). Die in Deutschland als „Industrie 4.0“ bezeichnete Form der digitalen Industrialisierung verspricht dabei ungeahntes Potential zur grundlegenden Verbesserung der Unternehmensprozesse, birgt gleichzeitig jedoch enorme Risiken für die Gesellschaft und Arbeitswelt. Von der Digitalisierung versprechen sich Un ternehmen und Wissenschaft Effizienzgewinne und eine Steigerung der Produktivität. Durch die größere Flexibilität der vernetzten Fertigung soll noch gezielter auf Kundenwünsche und Marktveränderungen reagiert werden können. Gleichzeitig werden durch die Integration des gesamten internen und externen Unternehmensumfelds entlang der Wertschöpfungskette die Möglichkeiten zum Aufbau neuer, innovativer Geschäftsmodelle und Dienstleistungen er hofft (vgl. Kagermann et al., 2013, S. 6). Das Potential der „Industrie 4.0“ scheint grenzenlos und könnte einen entscheidenden Beitrag zu Sicherung und Stärkung der Wettbewerbsfä higkeit der deutschen Wirtschaft liefern. Damit gehen jedoch bisher kaum abschätzbare Konsequenzen für die Arbeitswelt und Gesellschaft einher. Der digitale Wandel erfordert gut ausgebildete Fachkräfte und hochqualifizierte Mitarbeiter in einem ohnehin umkämpften Arbeitsmarkt. Gleichzeitig drohen die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung die menschliche Arbeitskraft in vielen Unternehmens- und Tätigkeitsbereichen durch intelli gente Maschinen und Programme zu substituieren (vgl. DiBa, 2015, S. 1).
1 Einleitung: Stellt die Problemstellung der digitalen Transformation und das Ziel der Arbeit vor.
2 Grundlagen Industrie 4.0: Erläutert die technischen Komponenten und notwendigen Integrationsschritte für Industrie 4.0.
3 Auswirkungen der Digitalisierung auf Arbeitswelt und HRM: Analysiert Szenarien der Mensch-Maschine-Interaktion und Veränderungen am Arbeitsmarkt.
4 Personalmanagement 4.0 – Smart HRM: Beschreibt neue Handlungsfelder und Methoden wie Recruiting, Personalentwicklung und HR-Analytics.
5 Herausforderungen für das Personalmanagement 4.0: Diskutiert Aspekte der Datensicherheit und die Akzeptanz bei den Mitarbeitern.
6 Fazit und Ausblick: Führt die Erkenntnisse zusammen und bewertet die Notwendigkeit des Wandels.
Industrie 4.0, Digitalisierung, Personalmanagement, Smart HRM, Arbeitswelt, Automatisierung, Cyber-physische Systeme, Internet der Dinge, HR-Analytics, Personalbedarfsdeckung, Arbeitsgestaltung, Mitarbeiterführung, Datenschutz, Fachkräftemangel, Arbeit 4.0
Die Arbeit analysiert die vierte industrielle Revolution (Industrie 4.0) und deren tiefgreifende Konsequenzen für das Personalmanagement.
Die Arbeit fokussiert sich auf technische Grundlagen, Veränderungen des Arbeitsmarktes und des Personalbedarfs sowie neue Strategien für die Personalarbeit.
Das Ziel ist die Identifikation von Handlungsfeldern und Gestaltungsmöglichkeiten für Personaler, um den digitalen Wandel positiv und effizient zu gestalten.
Es wurde eine systematische Literaturrecherche durchgeführt, um den aktuellen Forschungsstand zu erfassen und daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten.
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen insbesondere die Bereiche Personalbeschaffung, Personalentwicklung, Arbeitsgestaltung und HR-Analytics analysiert.
Wichtige Begriffe sind Industrie 4.0, Smart HRM, Digitalisierung, Fachkräftemangel und Arbeitsorganisation.
Die Rolle wandelt sich von der administrativen Verwaltung hin zu einer proaktiven, strategischen Funktion, die den digitalen Umbau des Unternehmens aktiv unterstützt.
Da moderne Technologien wie HR-Analytics vermehrt Mitarbeiterdaten nutzen, müssen Personaler den Schutz der Privatsphäre sicherstellen, um Akzeptanz zu gewinnen und rechtliche Anforderungen zu erfüllen.
Sie dient als Modell für eine hochflexible Arbeitsorganisation, in der qualifizierte Mitarbeiter im Kollektiv agieren, um die Reaktionsfähigkeit in komplexen Systemen zu erhöhen.
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