Bachelorarbeit, 2018
42 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Montessoripädagogik
2.1 Kurzbiografie von Maria Montessori
2.2 Grundgedanken der Montessoripädagogik
2.3 Ziele der Montessoripädagogik
2.4 Das Kind in der Montessoripädagogik
2.5 Besonderheiten der Montessoripädagogik
2.5.1 Die Kosmische Erziehung
2.5.2 Die Materialien
2.6 Kritik an der Montessoripädagogik
3 Die Waldorfpädagogik
3.1 Kurzbiografie Rudolf Steiner
3.2 Grundgedanken der Waldorfpädagogik
3.3 Ziele der Waldorfpädagogik
3.4 Das Kind in der Waldorfpädagogik
3.5 Besonderheiten in der Waldorfpädagogik
3.5.1 Die Eurythmie
3.5.2 Die vier Temperamente
3.6 Kritik an der Waldorfpädagogik
4 Fazit
Diese Bachelorarbeit verfolgt das Ziel, die reformpädagogischen Philosophien von Maria Montessori und Rudolf Steiner systematisch zu beleuchten, verständlich darzustellen und ihre jeweiligen Konzepte der kindlichen Entwicklung kritisch zu hinterfragen.
2.5.2 Die Materialien
Gegenstände, die für die Sinnesausbildung genutzt werden können, haben viele verschiedene Eigenschaften. Dazu gehören beispielsweise Farbe, Form, Gewicht, Maße oder die Rauheit. Unter diesen vielen Eigenschaften ist es wichtig, eine einzige zu isolieren. Deshalb müssen Gegenstände zur Verfügung gestellt werden, die sich voneinander unterscheiden, außer in der sich ändernden Eigenschaft. Wenn also Materialien bereitgestellt werden, mit denen Kinder die Unterscheidung von Farben erlernen sollen, müssen diese in Stoff, Form und Abmessungen gleich sein und sich nur durch verschiedene Farben differenzieren.
Ein weiteres Beispiel ist das Hervorheben verschiedener Töne der Tonleiter. Hierzu eignen sich am besten Glocken, die die gleiche Form und Größe haben und auf gleichen Ständern stehen. Wenn sie jedoch angeschlagen werden, erklingen verschiedene Töne. Diese sollten die einzigen Unterschiede sein, die die Sinne wahrnehmen. Es ist offenkundig, dass Klarheit die Grundlage für das Interesse an Unterschieden bildet. Auch von der psychologischen Seite ist bekannt, dass wenn eine einzelne Eigenschaft hervorgehoben werden soll, dies am besten funktioniert, wenn die Sinne so weit wie möglich isoliert werden.
Beispielsweise wird ein Tasteindruck klarer bei Gegenständen, die nicht gleichzeitig Temperatureindrücke vermitteln durch Leitung von Wärme. (vgl. Oswald & Schulz-Benesch, 2008, S. 110f) „Der Isolierungsprozess kann also zweifacher Natur sein: Er kann sich auf den von jedem Umwelteinfluss isolierten Menschen beziehen und auf das Material, das eine einzige, graduelle abgestufte Eigenschaft aufweist“ (Oswald & Schulz-Benesch, 2008, S. 111). Dem kindlichen Geist wird somit eine Ordnung gegeben. Kinder sind von Natur aus mit Begeisterung dabei, ihre Umgebungen zu erforschen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Themenstellung der kindlichen Entwicklung in der Montessori- und Waldorfpädagogik ein und motiviert die Relevanz der Untersuchung.
2 Montessoripädagogik: Dieses Kapitel erläutert die Biografie Maria Montessoris sowie ihre zentralen Konzepte wie die vorbereitende Umgebung und die kosmische Erziehung.
3 Die Waldorfpädagogik: Hier werden die anthroposophischen Grundlagen Rudolf Steiners, die Viergliedrigkeit des Menschen und spezifische Methoden wie Eurythmie und die Temperamentenlehre analysiert.
4 Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse über beide Reformpädagogiken zusammen und diskutiert deren Anpassungsfähigkeit an moderne Bildungsanforderungen.
Reformpädagogik, Maria Montessori, Rudolf Steiner, Montessoripädagogik, Waldorfpädagogik, kindliche Entwicklung, Anthroposophie, vorbereitende Umgebung, Eurythmie, Temperamentenlehre, Individualität, Fehlerkontrolle, Menschenbild, Erziehungskonzept, Persönlichkeitsbildung.
Die Bachelorarbeit setzt sich mit den reformpädagogischen Konzepten von Maria Montessori und Rudolf Steiner auseinander und untersucht, wie diese die Entwicklung des Kindes konzeptualisieren.
Die Arbeit fokussiert auf die Biografie der Begründer, die anthropologischen Grundgedanken, Erziehungsziele, das jeweilige Bild vom Kind sowie methodische Besonderheiten und kritische Einwände.
Das Hauptziel ist die verständliche Darstellung der pädagogischen Philosophien sowie die Beantwortung der Frage, wie stark diese Pädagogiken vom Kind ausgehen und die Individualität fördern.
Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Basis von Primärwerken der Pädagogen sowie einschlägiger Sekundärliteratur eine vergleichende und kritische Analyse vornimmt.
Der Hauptteil gliedert sich in zwei große Blöcke, die jeweils die Montessoripädagogik und die Waldorfpädagogik in ihren theoretischen und praktischen Aspekten detailliert darstellen und diskutieren.
Zentrale Begriffe sind Reformpädagogik, Montessori, Waldorf, kindliche Entwicklung, Anthroposophie, Individualität und pädagogische Kritik.
Sie ist ein Schlüsselbegriff, da sie den Kindern ermöglicht, ihren Bedürfnissen entsprechend eigenständig zu handeln und durch ein vorbereitetes Angebot zur individuellen Entwicklung beizutragen.
Kritiker bemängeln, dass sie eine statische Typisierung darstellt, welche die Vielfalt der individuellen Persönlichkeiten nicht ausreichend erfasst und zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung führen kann.
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