Bachelorarbeit, 2018
57 Seiten, Note: 2,0
1 EINLEITUNG
1.1. MOTIVATION UND PROBLEMSTELLUNG
1.2. FORSCHUNGSFRAGE
2 THEORETISCHER HINTERGRUND
2.1. GESCHÄFTSMODELL-KONZEPT
2.1.1. Ursprung und Entwicklung des Geschäftsmodellansatzes
2.1.2. Bestehende Definitionen
2.1.3. Komponenten von Geschäftsmodellen
2.2. GRUNDLAGEN DER GESCHÄFTSMODELLINNOVATION
2.2.1. Der Begriff Geschäftsmodellinnovation
2.2.2. Abgrenzung Geschäftsmodelldesign und Rekonfiguration
2.2.3. Managementprozess einer Geschäftsmodellentwicklung
3 METHODISCHES VORGEHEN
3.1. DEFINITION DES UNTERSUCHUNGSUMFANGS UND KONZEPTUALISIERUNG DER THEMATIK
3.2. LITERATURSUCHE
3.3. METHODISCHER AUFBAU DER ERGEBNISSE UND DISKUSSION
4 ERGEBNISSE
4.1. QUANTITATIVE ANALYSE
4.2. EINTEILUNG IN FORSCHUNGSGEBIETE
4.2.1. Rahmenkonzept
4.2.2. Performance & Controlling
4.2.3. Treiber und Barrieren
4.2.4. Management
4.2.5. Design & Prozess
4.2.6. Definition & Typen
5 DISKUSSION
5.1. KRITISCHE WÜRDIGUNG & FORSCHUNGSAGENDA
5.2. LIMITATION DER ERGEBNISSE
5.3. FAZIT
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, den aktuellen Forschungsstand zur erstmaligen Entwicklung von Geschäftsmodellen mittels einer systematischen Literaturanalyse zu untersuchen und zu bewerten. Dabei soll insbesondere die Forschungsfrage beantwortet werden, wie der aktuelle Stand der Forschung hinsichtlich der erstmaligen Entwicklung eines Geschäftsmodells zu bewerten ist, wobei auch Implikationen aus dem Bereich der Geschäftsmodell-Rekonfiguration herangezogen werden.
1.1. Motivation und Problemstellung
Seit der Verbreitung des Internets in den 90er Jahren befindet sich der Begriff des Geschäftsmodells im Mittelpunkt vieler Wissenschaftlicher Untersuchungen. In der Literatur lassen sich viele unterschiedliche Definitionen finden. Allgemein zeigt ein Geschäftsmodell auf, wie ein Unternehmen Mehrwert für seine Kunden liefert und Einnahmen generiert (Teece 2010, S. 173).
Der zunehmende Wettbewerbsdruck und die sich schnell verändernde Umwelt sorgt dafür, dass es für Unternehmen nicht mehr ausreicht sich allein auf die Entwicklung innovativer Produkte zu konzentrieren (Eurich et al. 2014, S. 21). Durch die verstärkte Nutzung des Internets entstanden völlig neue Möglichkeiten zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und kleine internet-basierte Firmen konnten mit großen traditionellen Firmen in Konkurrenz treten (Timmers 1998, S. 3). Ein Beispiel dafür stellt das aus dem Bereich der „Peer to Peer-Geschäftsmodelle“ in 2008 gegründete Startup Airbnb dar. Inzwischen wird das Unternehmen von Venture-Kapital-Firmen mit einem Wert von $31 Milliarden bewertet und ist damit das viert wertvollste digitale Startup der Welt (Statista 2017). Airbnb vermietet keine Wohnungen, sondern stellt lediglich eine Plattform zur Verfügung, auf der Kunden ihre eigene Wohnung an andere Privatpersonen vermieten können (Bröse 2016, S. 7–11). Die Finanzierung erfolgt bei Airbnb über eine Servicegebühr, welche bei einer erfolgreichen Vermittlung zwischen dem Konsumenten und dem Anbieter fällig wird (Bröse 2016, S. 8).
Trotz des allgemein anerkannten Zusammenhangs zwischen der Geschäftsmodellinnovation und der Performance eines Unternehmens (Teece 2010, S. 172–173) scheitern immer noch viele Startups daran, dass sie kein passendes Geschäftsmodell zu ihrem Produkt besitzen (CB insights 2018). Zudem ist man sich in der Forschung einig, dass Geschäftsmodellinnovationen zwar schwer zu erreichen sind, aber sie mehr Potential als Service- oder Produktinnovationen bieten (Chesbrough 2010, S. 354; Velu & Stiles 2013). Viele Firmen stecken hohe Summen in die Erforschung und Entwicklung neuer Technologien, besitzen jedoch nicht die Fähigkeit ihr eigenes Geschäftsmodell zu innovieren (Chesbrough 2010, S. 356), oder gar ein Neues zu Entwickeln. Erschwerend kommt hinzu, dass Forscher sich noch nicht einig sind, was genau mit einer Geschäftsmodellinnovation gemeint ist (Foss & Saebi 2017, S. 222).
1 EINLEITUNG: Einführung in die Relevanz des Geschäftsmodell-Konzepts sowie Darlegung der Problemstellung und Forschungsfrage der Arbeit.
2 THEORETISCHER HINTERGRUND: Erläuterung der theoretischen Grundlagen von Geschäftsmodellen, der Geschäftsmodellinnovation sowie des Managementprozesses der Geschäftsmodellentwicklung.
3 METHODISCHES VORGEHEN: Detaillierte Beschreibung der angewandten Literaturrecherche-Methodik, der Auswahlkriterien für die Literatur sowie des methodischen Aufbaus der Ergebnispräsentation.
4 ERGEBNISSE: Darstellung der quantitativen Analyse und inhaltliche Aufarbeitung der identifizierten Forschungsgebiete.
5 DISKUSSION: Kritische Würdigung der Ergebnisse, Identifikation von Forschungslücken und Formulierung einer Forschungsagenda sowie Limitationen der Arbeit und Fazit.
Geschäftsmodell, Geschäftsmodellinnovation, Geschäftsmodelldesign, Rekonfiguration, Literaturanalyse, Unternehmensperformance, Wertschöpfung, Startup, Management, Innovationsmanagement, Forschungsagenda, Innovationsprozess, Geschäftsstrategie, Wertdimensionen, Erfolgfaktoren
Die Arbeit widmet sich der systematischen Literaturanalyse zum Thema Geschäftsmodellinnovation, mit einem speziellen Fokus auf das Geschäftsmodelldesign für Startups.
Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen von Geschäftsmodellen, die Differenzierung zwischen Design und Rekonfiguration, sowie methodische Aspekte der Geschäftsmodellentwicklung ab.
Das primäre Ziel ist es, den Stand der Forschung hinsichtlich der erstmaligen Entwicklung eines Geschäftsmodells zu erfassen und zu analysieren.
Der Autor führt eine systematische Literaturanalyse durch, basierend auf einer Recherche in der Datenbank EBSCOhost für den Zeitraum 2000-2017.
Der Hauptteil gliedert sich in eine quantitative Analyse der Literatur sowie eine qualitative Einteilung in Forschungsgebiete wie Rahmenkonzepte, Performance & Controlling sowie Treiber & Barrieren.
Zentrale Begriffe sind Geschäftsmodellinnovation, Geschäftsmodelldesign, Rekonfiguration, Unternehmensperformance und Innovationsmanagement.
Da unterschiedliche Herausforderungen und Aufgaben für Gründer (beim Designen) im Vergleich zu etablierten Unternehmen (bei der Rekonfiguration) bestehen, ist eine klare begriffliche Trennung notwendig, um Forschungsfehler zu vermeiden.
Die Analyse zeigt, dass der Mensch ein zentraler Treiber ist; insbesondere die Mischung aus erfahrenen und unerfahrenen Mitarbeitern in Teams beeinflusst den Innovationserfolg und die spätere Performance positiv.
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