Studienarbeit, 2013
77 Seiten
1. Einleitung
1.1 Hinführung zum Thema
1.2 Aufgabenstellung und Abgrenzung
1.3 Zielsetzung und Relevanz für die eigene Profession
1.4 Persönliche Motivation
2. Messewesen
2.1 Begriffsdefinition
2.2 Funktionen einer Messe
2.3 Hauptakteure und ihre Bedarfe
2.4 Beurteilung und Bedeutung von Messen
2.5 Regionalwirtschaftliche und soziokulturelle Auswirkungen
2.6 Metropolregion und Messestandort Nürnberg
2.7 Messestandort Deutschland im internationalen Vergleich
3. NürnbergMesse GmbH
3.1 Historie
3.2 Zukunftsziele der NürnbergMesse GmbH
4. Methodische Vorgehensweise
4.1 Bestandsaufnahme und Grundlagenermittlung
4.2 Qualitative Methoden
4.2.1 Explorative Expertengespräche
4.2.2 Schriftliche offene Befragung
5. Management von Grün- und Freiflächen
5.1 Bedeutung und Funktion von Grün- und Freiflächen
5.2 Begriffsklärung und Aufgaben des Grünflächenmanagements
5.3 Ziele des Grünflächenmanagements
5.4 Begriffsdefinition Grünflächeninformationssystem
5.5 Aktuelle Softwarelösungen
5.5.1 ArcGIS 10.0
5.5.2 IP pit-Extension
5.5.3 ArchiCAD 16
5.5.4 Microsoft Excel
6. System und Softwareauswahl
6.1 Freiflächeninformationssystem der NürnbergMesse
6.2 Softwareauswahl
6.2.1 Anwendungsspezifische Anforderungen an das System
6.2.2 Entscheidungsfindung
7. Datenerhebung
7.1 Erfassung und Digitalisierung
7.2 Gliederung und Ebenenstruktur
8. Analyse und Evaluierung
8.1 Flächennutzung und Typisierung
8.2 Flächenkategorisierung
9. Konzept und Funktionsweise des Freiflächeninformationssystems
9.1 Konzept des Freiflächeninformationssystems
9.2 Funktionsweise der Freiflächeninformationstabelle
9.3 Funktionsweise des Freiflächeninformationsplanwerk
10. Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit entwickelt ein Konzept für ein digitales, dynamisches und benutzerfreundliches Freiflächeninformationssystem (FIS) am Beispiel der NürnbergMesse, um die Kostenplanung, Kontrolle und Steuerung der Außenanlagen durch transparente Daten sowie eine Optimierung der Ressourcenzuweisung wirtschaftlich und effizient zu gestalten.
2.1 Begriffsdefinition
Eine eindeutige Definition des Begriffs „Messe” ist schwierig. In einschlägiger Literatur gibt es eine außerordentlich große Begriffsvielfalt für das jahrhundertealte Medium. Die Gewerbeordnung definiert die Begriffe „Messe” und „Ausstellung” unter „Titel IV Messen, Ausstellungen, Märkte” wie folgt:
„§ 64 Messe (1) Eine Messe ist eine zeitlich begrenzte, im allgemeinen regelmäßig wiederkehrende Veranstaltung, auf der eine Vielzahl von Ausstellern das wesentliche Angebot eines oder mehrerer Wirtschaftszweige ausstellt und überwiegend nach Muster an gewerbliche Wiederverkäufer, gewerbliche Verbraucher oder Großabnehmer vertreibt. (2) Der Veranstalter kann in beschränktem Umfang an einzelnen Tagen während bestimmter Öffnungszeiten Letztverbraucher zum Kauf zulassen.”
„§ 65 Ausstellung Eine Ausstellung ist eine zeitlich begrenzte Veranstaltung, auf der eine Vielzahl von Ausstellern ein repräsentatives Angebot eines oder mehrerer Wirtschaftszweige oder Wirtschaftsgebiete ausstellt und vertreibt oder über dieses Angebot zum Zweck der Absatzförderung informiert.”
In der Praxis werden die Begriffe Messe und Ausstellung, auf Grund der „Ähnlichkeit des Veranstaltungscharakters” (Selinski & Sperling 1995, S.14), häufig synonym verwendet. Merkmale wie turnusmäßige Wiederholungen, Standortbindung, Verkaufsorientiertheit, Kontaktpflege und Informationsweitergabe findet man in beiden Charakteren wieder.
1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Herausforderungen beim Management von Freiflächen bei großen Unternehmen wie der NürnbergMesse und definiert das Ziel, ein optimiertes Informationssystem zu etablieren.
2. Messewesen: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Messe, analysiert deren sozioökonomische Bedeutung und die Rolle als wichtiges Marketinginstrument im globalen Wettbewerb.
3. NürnbergMesse GmbH: Hier wird die Historie und die langfristige Wachstumsstrategie des Unternehmens analysiert, wobei der Fokus auf dem Flächenwachstum und der infrastrukturellen Entwicklung liegt.
4. Methodische Vorgehensweise: Die Arbeit erläutert den Einsatz qualitativer Methoden wie Expertengespräche und Befragungen, um fundierte Grundlagen für die Konzeptentwicklung des FIS zu schaffen.
5. Management von Grün- und Freiflächen: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung von Freiflächen für Unternehmen und definiert die Ziele sowie Softwareanforderungen eines Grünflächenmanagements.
6. System und Softwareauswahl: Hier werden die spezifischen Anforderungen an ein FIS definiert und eine Auswahl geeigneter Softwaretools basierend auf Wirtschaftlichkeit und Funktionalität getroffen.
7. Datenerhebung: Dieses Kapitel beschreibt den Prozess der Erfassung und Digitalisierung der Freiflächendaten sowie die notwendige Ebenenstruktur im Planungswerk.
8. Analyse und Evaluierung: Es erfolgt die Kategorisierung der Freiflächen in verschiedene Service-Level, basierend auf ihrer Bedeutung und ihrem Pflegeaufwand.
9. Konzept und Funktionsweise des Freiflächeninformationssystems: Die praktische Umsetzung wird durch die Vorstellung der FIT (Datenbank) und des FIP (Planwerk) im Detail erklärt.
10. Zusammenfassung und Ausblick: Abschließend werden die erzielten Ergebnisse resümiert und Handlungsempfehlungen für die zukünftige Implementierung und Fortführung des Systems gegeben.
Freiflächenmanagement, NürnbergMesse, Informationssystem, Grünflächen, Kostensteuerung, Facility Management, Softwareauswahl, Flächenkategorisierung, Budgetplanung, Außenanlagen, Geoinformation, Effizienz, Prozessoptimierung, Service-Level, Datenerfassung
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Konzepts für ein Freiflächeninformationssystem am Beispiel der NürnbergMesse, um das Management von Außenanlagen effizienter und transparenter zu gestalten.
Die Schwerpunkte liegen auf dem professionellen Management von Freiflächen, der Wahl geeigneter Softwarelösungen sowie der wirtschaftlichen Optimierung von Pflege- und Instandhaltungsprozessen durch Datenstrukturen.
Ziel ist die Schaffung einer Grundlage für ein digitales, dynamisches Informationssystem, das eine fundierte Kostenermittlung, Kontrolle und Steuerung für die Außenanlagen der Messe ermöglicht.
Es werden qualitative Methoden angewandt, insbesondere explorative Expertengespräche mit Kooperationspartnern und eine schriftliche offene Befragung nach dem Benchmarking-Prinzip bei anderen Messeunternehmen.
Der Hauptteil umfasst die Analyse des Messewesens, die Grundlagen des Grünflächenmanagements, die Auswahl der Software, die methodische Erhebung der Daten sowie das konkrete Konzept der FIT und FIP.
Wichtige Begriffe sind Freiflächenmanagement, Kostensteuerung, Außenanlagen, NürnbergMesse und Software-basierte Flächenkategorisierung.
Excel dient als kosteneffizientes, weit verbreitetes Werkzeug für die Freiflächeninformationstabelle (FIT), da es eine hohe Anpassungsfähigkeit besitzt, keine teure Spezialsoftware erfordert und leicht in bestehende Unternehmensstrukturen integrierbar ist.
Der Messepark wird aufgrund seiner hohen Bedeutung als repräsentative „grüne Lunge” als Sonderfläche eingestuft und dient exemplarisch zur Demonstration der Funktionsweise des entwickelten Informationssystems.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

