Bachelorarbeit, 2016
61 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Stand der Technik
2.1 Fragestellung und Hypothese
2.2 Vorgehensweise
3 Die Theorie Granovetter's
3.1 Zusammenfassende Analyse
3.2 Aufbau der Theorie
3.3 Der Bezug zu Social Media
3.3.1 Was ist Social Media?
3.3.2 Was ist soziales Kapital
3.3.3 Soziales Kapital in sozialen Online-Netzwerken
4 Methode für die praktische Untersuchung
4.1 Untersuchungsdesign
4.2 Untersuchungsmethode
4.3 Konstruktion des Erhebungsinstruments
4.4 Konstruktion des Forschungsinstruments
5 Darstellung der Ergebnisse
5.1 Fragebogen
5.2 Experiment
6 Diskussion
6.1 Überprüfung der Hypothesen und Behauptungen
6.2 Einordnung der Ergebnisse
7 Schlussfolgerung
Diese Arbeit untersucht die Anwendbarkeit der Theorie der „Stärke schwacher Bindungen“ (The Strength of Weak Ties) von Mark Granovetter auf das soziale Online-Netzwerk Facebook. Ziel ist es, die Gültigkeit von Granovetters Hypothesen über die Rolle von starken und schwachen sozialen Beziehungen bei Informations- und Diffusionsprozessen im digitalen Kontext empirisch zu prüfen.
Die Stärke von Bindungen
Granovetter definiert zu Anfang woraus die Stärke einer interpersonellen Bindung besteht. Sie setzt aus den folgenden 4 Faktoren zusammen: die Menge an Zeit, die die Individuen miteinander verbringen, die emotionale Intensität, die Intimität bzw. das gegenseitige Vertrauen und die Art der reziproken (wechselseitigen) Hilfeleistung. Jeder dieser Faktoren ist unabhängig voneinander und dennoch stehen sie zugleich in einer Beziehung zueinander. Zur Vereinfachung des ohnehin schon komplexen Themas wird von ausgegangen, dass Bindungen stets positiv sind und auf Gegenseitigkeit beruhen. Die Folgen einer negativen und einseitigen Bindung wird deshalb außer Acht gelassen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Netzwerkanalyse ein und stellt Mark Granovetters einflussreiche Theorie der „Stärke schwacher Bindungen“ in den Kontext digitaler Medien.
2 Stand der Technik: Hier wird der aktuelle Forschungsstand zur Theorieprüfung in sozialen Medien diskutiert und die Rolle von Informationsgehalt in Netzwerkstrukturen beleuchtet.
3 Die Theorie Granovetter's: Dieses Kapitel erläutert die soziologischen Grundlagen, den Aufbau der Theorie sowie die Übertragbarkeit auf Social Media und soziales Kapital.
4 Methode für die praktische Untersuchung: Es werden das methodische Vorgehen, das Untersuchungsdesign sowie die Konstruktion der Erhebungs- und Forschungsinstrumente für die empirische Arbeit beschrieben.
5 Darstellung der Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die Daten aus den durchgeführten Fragebögen und Experimenten zur Netzwerkstruktur und Interaktionsweise der Probanden.
6 Diskussion: Die gewonnenen empirischen Ergebnisse werden hier mit den aufgestellten Hypothesen verknüpft, kritisch reflektiert und in den wissenschaftlichen Kontext eingeordnet.
7 Schlussfolgerung: Das letzte Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und zieht ein Fazit über die Gültigkeit der untersuchten Theorien in der heutigen digitalen Kommunikationswelt.
Soziale Netzwerkanalyse, Mark Granovetter, Stärke schwacher Bindungen, Social Media, Facebook, Soziales Kapital, Netzwerkstruktur, Informationsdiffusion, Interpersonelle Bindung, Online-Netzwerke, Empirische Untersuchung, Digitale Kommunikation, Soziale Distanz, Ego-zentrierte Netzwerke, Netzwerkergonomie
Die Arbeit untersucht die Anwendbarkeit der soziologischen Theorie von Mark Granovetter zur „Stärke schwacher Bindungen“ auf das soziale Netzwerk Facebook.
Die zentralen Themen sind soziale Netzwerkanalysen, die Wirksamkeit von starken versus schwachen sozialen Bindungen und wie digitale Plattformen den Informationsfluss und Wissensaustausch beeinflussen.
Ziel ist es zu klären, ob Granovetters klassische Hypothesen über die Bedeutung von sozialen Bindungen ihre Gültigkeit auch bei der digitalen Interaktion in sozialen Netzwerken wie Facebook beibehalten.
Es wird ein deduktiver Ansatz gewählt, der quantitative Methoden wie einen standardisierten Fragebogen und ein Experiment mit echten Nutzerbeiträgen auf Facebook kombiniert.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen (Granovetters „Strength of Weak Ties“), die Definition von sozialem Kapital sowie die methodische Durchführung der Studie.
Wichtige Begriffe sind Soziale Netzwerkanalyse, soziales Kapital, starke/schwache Bindungen, digitale Kommunikation und Netzwerkstruktur.
Die Analyse zeigt, dass der ermittelte Durchschnittswert bei starken Bindungen mit den Erwartungen der Theorie weitgehend übereinstimmt und die Hypothese verifiziert werden kann.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Facebook als digitale Plattform zwar den Austausch erleichtern kann, die Qualität und der Informationsgehalt jedoch stark von der Art der Bindung zwischen den Nutzern abhängen.
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