Masterarbeit, 2018
123 Seiten, Note: 2
A. Einleitung
B. Hauptteil
1. Was ist Selbstfürsorge?
2. Die Identität
2. a. Die Herkunft: woher wir kommen
2. a. a. Die Herkunft des Menschen allgemein
2. a. b. Die Herkunft des Einzelnen
2. b. Das eigene Selbstverständnis: wer wir sind
2. b. a. Was für jeden gilt
2. b. b. Was für den an Jesus Christus Glaubenden gilt
2. c. Die Zukunft: wohin wir gehen
2. d. Der Auftrag: was wir sollen
2. d. a. Was für jeden gilt
2. d. b. Das Beispiel Jesu
2. d. c. Was für den an Jesus Christus Glaubenden gilt
3. Die aktive Selbstfürsorge
3. a. Die Ernährung
3. b. Die Bewegung
3. c. Die Pause
3. c. a. Abstand und Rückzug
3. c. b. Besondere Orte aufsuchen
3. d. Die Gemeinschaft mit Menschen
3. e. Die Gemeinschaft mit Gott
3. e. a. Das Wort Gottes
3. e. b. Das Gebet
3. e. c. Der Gehorsam Gott gegenüber
3. f. Die Kunst
3. f. a. Musik
3. f. b. Theater und Schauspiel
3. f. c. Kunsthandwerk
3. f. d. Kreative Wege ausprobieren
3. g. Loslassen
3. g. a. Die eigene Situation wahrnehmen
3. g. b. Loslassen praktisch
4. Die passive Selbstfürsorge
4. a. Hindernisse für passive Selbstfürsorge und praktische Wege
4. b. Jesu Beispiel
4. c. Wege im Christentum
C. Schlusswort
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, das Konzept der Selbstfürsorge durch eine christliche theologische Dimension zu erweitern, wobei der Schwerpunkt auf dem Vorbild Jesu Christi liegt, um so eine Hilfestellung für an christlicher Sicht Interessierte und Seelsorger zu bieten.
3. b. Die Bewegung
Die körperliche Bewegung ist zu allen Zeiten des Menschen Teil seines Lebens gewesen und erfüllt verschiedene Zwecke. Bei der Arbeit, der Nahrungsbeschaffung, zur Unterhaltung und zur Ausübung religiöser und kultureller Riten bewegen sich die Menschen je nach Anlass. In der Antike trugen die Griechen an verschiedenen Orten organisierte, sportliche Wettkämpfe aus, die den reinen Körpereinsatz (gymnisch), Pferd und Wagen (hippisch) und sogar Musik und Kunst (musisch) beinhalteten. Das Wort Gymnasium kommt vom Griechischen gymnos, heißt nackt und bedeutete ursprünglich die nackt ausgeführte Leibesübung. Auch die Römer und die Germanen pflegten Sportwettkämpfe in organisierter Form. Die Menschen im Orient z. Zt. Jesu liefen viel oder ritten Esel und Pferde. Im Mittelalter kam in Europa die körperliche Erziehung auf, die junge Menschen trainieren und fit halten sollte.
Im Christentum des Mittelalters entwickelte sich eine Sportfeindlichkeit, die in der griechischen Philosophie, besonders durch Epikur ab ca. 340 v. Chr., begründet war. Bewegungsfeindlichkeit ist in der Bibel nicht zu finden.
Vor der Industrialisierung wurden viel mehr Tagesabläufe, Arbeiten und Fortbewegung mechanisch erledigt und erforderten Körpereinsatz. Heute nehmen technische Geräte dem Menschen viele Bewegungsabläufe ab. Die Entwicklung zur Bewegungsarmut in den Industrienationen rief einen Trend zum Sport hervor. Sportvereine und Fitnesscenter entstanden, Joggen, Nordic Walking und andere Solitärsportarten wurden entwickelt. Heute betreibt der gesundheitsbewusste Abendländer gern gezielte Körperertüchtigung, wenn er nicht von Berufs wegen viel Bewegung hat.
1. Was ist Selbstfürsorge?: Das Kapitel erläutert den Begriff der Selbstfürsorge unter Berücksichtigung psychologischer Ansätze und betont die Notwendigkeit einer positiven, ganzheitlichen Definition, die über rein egoistische Konzepte hinausgeht.
2. Die Identität: Hier wird die menschliche Identität in ihren verschiedenen Aspekten beleuchtet – von der Herkunft über das Selbstverständnis bis hin zur speziellen geistlichen Identität von Christen in Jesus Christus.
3. Die aktive Selbstfürsorge: Dieses Kapitel präsentiert verschiedene praktische Wege der Selbstfürsorge, wie Ernährung, Bewegung, Ruhepausen, Gemeinschaft, Kunst und den bewussten Prozess des Loslassens.
4. Die passive Selbstfürsorge: Der Fokus liegt hier auf dem Empfangen von Fürsorge durch andere, den damit verbundenen Hindernissen im modernen Menschenbild und der Einbettung in christliche Wege wie Taufe, Handauflegung und Abendmahl.
Selbstfürsorge, Identität, christliche Seelsorge, Jesus Christus, Gottesebenbildlichkeit, Nächstenliebe, Ganzheitlichkeit, Psychohygiene, Resilienz, Loslassen, Gemeinschaft, Gebet, biblische Anthropologie, Lebensgestaltung, geistliches Leben
Die Arbeit untersucht das Thema Selbstfürsorge aus einer spezifisch christlich-theologischen Perspektive und ergänzt dabei psychologische Konzepte durch biblische Sichtweisen.
Die zentralen Themen sind die Identität des Menschen, die Möglichkeiten aktiver und passiver Selbstfürsorge sowie das Vorbild Jesu Christi als Leitbild für ein gesundes Leben.
Ziel ist es, eine christlich fundierte Ergänzung zur modernen Fachliteratur über Selbstfürsorge zu liefern, die besonders für Seelsorger und an christlicher Sicht interessierte Menschen hilfreich ist.
Die Autorin kombiniert psychologische Fachliteratur und Erkenntnisse aus den Gesundheitswissenschaften mit biblischen Texten und theologischer Reflexion.
Der Hauptteil analysiert, was Selbstfürsorge ist, wie sich Identität christlich begründet, welche aktiven Maßnahmen wie Ernährung oder Bewegung sinnvoll sind und wie passive Selbstfürsorge durch das Annehmen von Hilfe gelingt.
Neben Selbstfürsorge und Identität sind dies vor allem Jesus Christus, Ganzheitlichkeit, Psychohygiene, christliche Seelsorge und biblische Anthropologie.
Während die Psychologie den Menschen oft als sich selbst genügende Instanz betrachtet, integriert die christliche Sichtweise den Gottesbezug, das Gebet und die Annahme von Gnade als essenzielle Faktoren für psychische und geistliche Gesundheit.
Loslassen ist ein lebenslanger, unvermeidbarer Prozess. Die Arbeit zeigt auf, wie man durch den christlichen Glauben – im Vertrauen auf Gott – diesen Prozess als etwas Bewahrendes und Heilendes annehmen kann, statt ihn als reinen Verlust zu erleben.
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